Spielberichte Saison 2013/2014 1. Mannschaft

1. Spieltag: GFC Rauschwalde - FSV Empor Löbau 1:4 (0:1)

 

Die favorisierten Löbauer kamen gegen Wiederaufsteiger GFC zu einem ziemlich ungefährdeten und am Ende sogar noch klaren Sieg. Zu gering war die Angriffswirkung der Görlitzer, bei denen eigentlich nur Mirko Pastor zu zwingenden Torchancen kam. Der FSV startete erwartungsgemäß offensiv und versuchte ein frühes Führungstor zu erzielen. Das gelang nicht und die Gastgeber kamen besser ins Spiel. Als Mirko Pastor in der 13. Minute an der Löbauer Strafraumgrenze gefoult wurde, trat Alexander Hensolt an, doch sein Freistoß wurde abgeblockt. Die Gäste ließen sich aber nicht beeindrucken und erspielten sich in Folge viele gute Torchancen. So parierte GFC-Keeper Markus Preuß einen Schuß von Steven Klose ins lange Eck (17.) und rettete seiner Mannschaft das Remis zehn Minuten später gegen den schnellen Maik Schirmer. Nach einer halben Stunde setzte Ricardo Riediger seinen Schuß über den Balken und einen Distanzschuß von Christoph Süselbeck lenkte der GFC-Torwart über die Querlatte (36.). Fünf Minuten vor der Pause konnte Robin Böhm bei einem Solo nicht gestoppt werden, sein Schuß wurde von der GFC-Abwehr jedoch noch zur Ecke abgeblockt. Fast wären die Rauschwalder ungeschoren in die Pause gekommen, da verhängte Schiedsrichter Daniel Model nach Foul an Eric Kaminski vor dem GFC-Strafraum noch einen Freistoß für die Gäste. Klose trat an und setzte den Ball mit viel Effet unhaltbar ins lange Eck (45.). Pastor versuchte nach dem Wiederanpfiff den Spielstand für Rauschwalde zu korrigieren, doch sein Schuß knallte an die Lattenunterkante und von dort vor die Torlinie (49.). Dies war vielleicht die Schlüsselszene in diesem Spiel, denn die Gastgeber sollten später zu keiner ähnlich zwingenden Torchance mehr kommen. Nach verteiltem Spiel hatte Marco Nietsch nach einer Stunde seine erste sehenswerte Aktion. Sein Solo konnte der ihn verfolgende Dominik Schubert nicht stoppen und so schoß der Löbauer Torjäger den Ball unhaltbar für Schlußmann Preuß zum letztlich vorentscheidenden 0:2 ins kurze Eck. Danach hatten die Löbauer zunehmend mehr Räume für ihre Konter, denn der GFC mußte nun offensiver werden. GFC-Torwart Preuß verhinderte zunächst gegen Philipp Nehrettig einen höheren Rückstand seines Teams (67.), war aber drei Minuten später beim zweiten großen Auftritt von Nietsch geschlagen. Ein Steilpaß von FSV-Kapitän Sebastian Müller überlistete die Rauschwalder Abwehr und Nietsch überlupfte schließlich auch den Keeper der Gastgeber zum 0:3 (70.). Anschließend hatten die Löbauer noch Chancen für ein höheres Ergebnis. Torwart Preuß parierte zunächst reaktionsschnell gegen Nehrettig (72.), und als der GFC-Keeper beim nächsten Angriff der Löbauer doch geschlagen war, rettete sein Bruder Christoph beim Nachschuß von Schirmer auf der Torlinie (74.). Den vierten Gegentreffer konnte Rauschwalde dennoch nicht verhindern. Nietsch inszenierte einen Angriff auf der rechten Angriffseite und Süselbeck traf von der Strafraumgrenze platziert ins kurze Eck (75.). Trotz des deutlichen Rückstandes steckte der GFC nie auf. Nachdem Pastor den Löbauer Torwart Robert Stein zehn Minuten vor Schluß erneut nicht überwinden konnte, gelang den Gastgebern wenigstens noch der Ehrentreffer, als Rüdiger Wilhelm mit sicher verwandeltem Handstrafstoß den Endstand markierte (82.).

 

Torfolge: 0:1 Steven Klose (45.), 0:2 Marco Nietsch (60.), 0:3 Marco Nietsch (70.), 0:4 Christoph Süselbeck (75.), 1:4 Rüdiger Wilhelm (82./HE)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Daniel Haußig (ab 46. Thomas Miedek, ab 82. Ronny Dobbert), Rüdiger Wilhelm, David Straube, Christoph Preuß, Mirko Pastor, Alexander Hensolt, Martin Otto (ab 75. Christian Rolle), Dominik Schubert, Marco Pittke, Mario Winkler

 

Gelbe Karte: Markus Preuß, Christian Rolle

 

Aufstellung Löbau: Robert Stein - Maik Schirmer, Sebastian Müller, Rico Flammiger, Eric Kaminski, Robin Böhm, Ricardo Riediger, Philipp Nehrettig (ab 82. Stefan Schönherr), Christoph Süselbeck, Marco Nietsch, Steven Klose (ab 75. Marco Lange)

 

Gelbe Karte: Sebastian Müller

 

Zuschauer: 70

 

Schiedsrichter: Daniel Model (Herrnhuter SV), Michael Olbrig (TSV Spitzkunnersdorf), Werner Werchau (Eigenscher FV)

 

Quelle: http://sport.chrissler.com/

2. Spieltag: VFB Weißwasser 1990 - GFC Rauschwalde 5:0 (2:0)

 

Bei angenehm sommerlichen Temperaturen trat der GFC seine erste Auswärtsreise der Saison in das eine gute Autostunde entfernte Weißwasser an. Die Vorzeichen des Spiels schienen klar - und wurden bestätigt. In der ersten Halbzeit entwickelte sich von Beginn an ein temporeiches Spiel unter Weißwasseraner Regie. Allerdings ging Rauschwalde das Tempo gut mit, verschob die Abwehrreihen und machte die Räume stets eng. Die erste Torchance in der 9. Minute wurde durch „Ersatz-Ersatz-Keeper“ Heinsch gut pariert. In der 17. Minute führte ein Rauschwalder Freistoß zum Führungstor für Weißwasser. Der unkonzentriert ausgeführte Standard hatte einen Ballverlust zur Folge, Stefan Beil eroberte das Leder und steckte wohl überlegt auf Reha durch, welcher keine Mühe hatte abzuschließen. In der 21. Minute hätte Skrypczak die Führung ausbauen können, doch scheiterte er mit seinem Freistoß an Keeper Heinsch, welcher an diesem Tag eine gute Leistung ablieferte und Preuß würdig vertrat. In der 25. Minute kam der GFC zur besten Chance der ersten Hälfte, als Winkler durch einen schönen Pass aus der eigenen Hälfte auf die Reise geschickt wurde. Dieser setzte sich gut gegen seinen Gegenspieler durch, zögerte letztendlich einen Tick zu lange und scheiterte am hervorragend reagierenden Knobel. In der 44. Minute fand Weißwasser mit den agilen Beil und Skrypczak eine Lücke in der bis dahin gut sortierten Rauschwalder Mitte und Beil erhöhte auf zwei Tore. Rauschwalde konnte mit der ersten Hälfte eigentlich schon nicht zufrieden sein, doch was in der zweiten Halbzeit folgte wird in anderen Ligen als „Arbeitsverweigerung“ betitelt. Fast alle standen nun aus unerklärlichen Gründen vollkommen neben sich, einzig Rolle erreichte als Feldspieler annähernd eine Normalform. Es wurden keine Zweikämpfe angenommen, Zuordnungen stimmten nicht und das Spiel nach vorne kam weitestgehend zum Erliegen. Zu einfache Ballverluste, Hektik und möglicherweise der fehlende Wille, „sich den Arsch aufzureißen“ führten zu einer desaströsen zweiten Halbzeit, in welcher es aus Rauschwalder Sicht keine Höhepunkte zu berichten gibt. Einzig Heinsch und Fortuna halfen, das Ergebnis in Maßen zu halten.

 

Torfolge: 1:0 Norman Reher (17.), 2:0 Stefan Beil (44.), 3:0 Tomasz Skrzypczak (46.), 4:0 Stefan Beil (88.), 5:0 Tomasz Skrzypczak (90.+2.)

 

Aufstellung Rauschwalde: Matthias Heinsch - Christian Rolle, Rüdiger Wilhelm, David Straube, Christoph Preuß, Dirk Hänisch (ab 70. Thomas Miedek), Alexander Hensolt, Markus Niemz, Marco Pittke, Mario Winkler, Martin Otto (ab 78. Stefan Heyne)

 

Gelbe Karte: keine

 

Aufstellung Weißwasser: Steven Knobel - Robert Balko, Steffen Kästner, Norman Reher (ab 85. Steffen Höhne), Marc Gaumer, Przemyslaw Adamczak, Stefan Beil, Martin Tzschacksch, Tom Wiesner, Tomasz Skrzypczak, Robert Bens (ab 82. Toni Seeber)

 

Gelbe Karte: keine

 

Zuschauer: 170

 

Schiedsrichter: Michael Olbrig (TSV Spitzkunnersdorf), Peter Ullmann (SV Schönau-Berzdorf), Thomas Frieser (Bertsdorfer SV)

3. Spieltag: FC Stahl Rietschen - GFC Rauschwalde 5:3 (2:1)

 

Die Stahl-Männer haben nun die ersten Punkte in der Kreisoberliga eingefahren und das völlig verdient. Beide Teams brauchten unbedingt den Dreier, um nicht frühzeitig ans Tabellenende zu geraten. Rietschen begann gegen die sehr tief stehenden Görlitzer druckvoll. Immer wieder wurden Daniel Czorny und Eric Hennig mit Steilpässen gesucht. Nach zwölf Minuten erzielte Hennig per Direktschuß ins rechte Eck die Führung für die Gastgeber. Nur eine Minute später traf der gleiche Spieler zum 2:0, als er sich gegen zwei Rauchwalder energisch durchsetzte und auch Torwart Markus Preuß keine Chance ließ. Auch diese Treffer rüttelten die GFC-Männer nicht wach. Nur sporadisch wurden Angriffsaktionen gestartet. Leider paßte sich Stahl der Spielweise der Gäste an und entwickelte kaum noch Druck auf das gegnerische Tor. In dieser Phase kamen die Gäste etwas besser ins Spiel und markierten in der 42. Minute den Anschlußtreffer durch Mirko Pastor. Nach der Pause erhöhten die Gastgeber den Druck auf das GFC-Tor und kamen durch Alexander Ullrich zum 3:1. Nur zwei Minuten später entschied der Unparteiische auf Foulstrafstoss für Rauschwalde, als Ondrej Brezar den wohl aktivsten GFC-Spieler, Pastor, im Strafraum attackierte. Rüdiger Wilhelm verwandelte den Elfmeter sicher zum 2:3. Die Rietschener hatten erneut einen Zweitore-Vorsprung leichtfertig hergegeben und die Gäste so aufgebaut. Nach kurz ausgeführtem Eckball durch Ullrich auf Fabian Köhnke verwandelte Brezar die folgende Flanke freistehend am langen Pfosten (70.). Rauschwalde hatte in den folgenden Minuten große Mühe, die gut angelegten Angriffe der Gastgeber zu stoppen. Torwart Preuß konnte sich dabei mehrfach auszeichnen. In der 76. Minute war aber auch er machtlos, als sich Torjäger Czorny nach Paß von Adam Jaworski durchsetzte und zum 5:2 traf. Die Rauschwalder steckten trotz des Rückstandes nicht auf und nutzen in der letzten Viertelstunde Deckungslücken in der Stahl-Abwehr. Mit etwas Glück hätten sie verkürzen können. Bereits in der Nachspielzeit gelang dies dann bei einem Konter, als Dirk Hänisch allein auf Stahl-Torwart Mathias Mersiovski zulief und clever vollendete. Kurz davor hatten die Rietschener jedoch drei gute Gelegenheiten durch Hennig, Czorny und Jaworski ausgelassen. Pfosten, Querbalken und ein starker GFC-Keeper hatten aber weitere Stahl-Treffer verhindert. In Minute 90+4 vergaben die Gastgeber noch einen Elfmeter, nachdem Czorny von GFC-Keeper Preuß von den Beinen geholt wurde. Am Ende standen die erhofften drei Punkte für Stahl gegen die nach dem Spiel sichtlich enttäuschten Görlitzer zu Buche.

 

Torfolge: 1:0 Eric Hennig (12.), 2:0 Eric Hennig (13.), 2:1 Mirko Pastor (42.), 3:1 Alexander Ullrich (55.), 3:2 Rüdiger Wilhelm (57./FE), 4:2 Ondrej Brezar (70.), 5:2 Daniel Czorny (76.), 5:3 Dirk Hänisch (90.+1)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Christian Rolle (ab 53. Markus Niemz), Rüdiger Wilhelm, David Straube, Dominik Schubert, Dirk Hänisch, Alexander Hensolt, Marco Pittke (ab 72. Matthias Heinsch), Mirko Pastor, Thomas Miedek (ab 67. Mario Winkler), Martin Otto

 

Gelbe Karte: Mirko Pastor, Markus Preuß, David Straube

 

Aufstellung Rietschen: Matthias Mersiowsky - Daniel Czorny, Ondrej Brezar, Adam Jaworski, Alexander Ullrich, Florian Walter (ab 80. Rico Lehmann), Henry Jüppner (ab 46. Johannes Maidorn), Ronny Hubatsch, Fabian Köhnke, Sebastian Noatsch, Eric Hennig

 

Gelbe Karte: Henry Jüppner

 

Zuschauer: 70

 

Schiedsrichter:  Falko Schlick (VfB Zittau), Michael Langer (Seifhennersdorfer SV), Norman Graf (TSV Spitzkunnersdorf)

 

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4. Spieltag: GFC Rauschwalde - SV Lok Schleife 1:1 (0:1)

 

Die Gäste entwickelten von Anfang an viel Angriffsdruck und hatten ihre erste Torchance in der zwölften Minute, als GFC-Torwart Marcus Preuß einen Schuß von Nick Schurmann aus Nahdistanz parierte. Nach zwanzig Minuten wurden die Lok-Angriffe zwingender, doch Unvermögen und ein guter Rauschwalder Keeper verhinderten einen Treffer der Gäste. So verfehlten Sten Kowalick und Ben Pohling das GFC-Gehäuse in aussichtsreicher Position (22./28.), danach prüfte Mirko Pastor den Gästetorwart Benjamin Knox mit einem Distanzschuß (35.). Im Gegenzug war Keeper Preuß jedoch geschlagen. Dario Koschel spielte zuvor noch einen Verteidiger aus und schob zur Führung für Schleife ein. Einen höheren Rückstand verhinderte der GFC-Schlußmann fünf Minuten vor der Pause bei einem Schuß von Kowalick aus Nahdistanz, so daß die Gastgeber mit diesem knappen Rückstand noch gut bedient waren. Nach der Halbzeitpause wurde der Angriffsdruck der Gäste zunächst noch größer, doch Schleife vermochte es nicht, das Spiel mit einem zweiten Treffer zu entscheiden. Ben Pohling scheiterte zwei Mal am Torwart der Rauschwalder (50./55.) und Lars Briesemann verzog seinen Schuß aus kurzer Distanz (63.). Ein Dribbling von Pastor in der 65. Minute schien für den GFC das Signal zu einer Schlußoffensive und nach schöner Eingabe von Marco Pittke prüfte Markus Niemz den Schleifer Torwart (72.). Danach wurden die Angriffe der Gäste harmloser und Rauschwalde mutiger. In der 87. Minute verfehlte ein Freistoß von Pittke das Lok-Gehäuse, aber in der Nachspielzeit gelang dem GFC doch noch der Ausgleich. Das Leder wurde weit an den Strafraum der Gäste geschlagen und Pastor konnte den aufsetzenden Ball vor dem heraneilenden Torwart Knox ins leere Tor schieben.

 

Torfolge: 0:1 Dario Koschel (36.), 1:1 Mirko Pastor (90.+1)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Marcel Thomas, Christian Rolle, David Straube, Christoph Preuß, Mirko Pastor, Stefan Heyne, Alexander Hensolt, Markus Niemz (ab 90.+2 Ronny Dobbert), Marco Pittke, Mario Winkler

 

Gelbe Karte: Stefan Heyne, Alexander Hensolt, Marco Pittke

 

Aufstellung Schleife: Benjamin Knox - Mario Panoscha, Nick Schurmann, Marcel Steinke (ab 55. Frank Antonius), Felix Lampe, Sten Kowalick, Robert Kranig, Andreas Marusch, Lars Briesemann, Ben Pohling, Dario Koschel

 

Gelbe Karte: Keine

 

Zuschauer: 57

 

Schiedsrichter: Thomas Frieser (Bertsdorfer SV), Werner Werchau (EFV Bernstadt/Dittersbach), Peter Selle (EFV Bernstadt/Dittersbach)

 

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5. Spieltag: Ostritzer BC - GFC Rauschwalde 1:1 (0:1)

 

Der gastgebende Ostritzer BC empfing an diesem 5. Spieltag die Mannschaft aus Rauschwalde zu einem echten Sechs-Punkte-Spiel. Von Anbeginn schien klar, wie sich die Begegnung an diesem Nachmittag gestalten würde. Ostritz war bemüht das Spiel selbst zu gestalten, Rauschwalde war auf die Defensive bedacht. Die Ostritzer kamen mit der Bürde, kreativ in der Spielgestaltung zu sein, zunächst nicht klar. Echte Torgefahr sollte nicht aufkommen. Ein guter Spielzug der Gastgeber über die Außenbahn sorgte dann doch für einen der wenigen Höhepunkte. Sven Steudte hatte auf seinen Mitspieler Marcel Heidrich gepaßt, der das Leder jedoch in Rücklage über den Querbalken schoß. Auf der Gegenseite warteten die Gäste auf Fehler des OBC. Ostritz tat Rauschwalde dann auch den Gefallen und nach dem Mißverständnis zweier Ostritzer Verteidiger hatte GFC-Torjäger Mirko Pastor freie Bahn. Sein Solo konnte der Stürmer jedoch nicht erfolgreich abschließen, da er das Ziel knapp verfehlte. In der 36. Minute machte es Pastor dann aber besser, als er erneut frei auf das Ostritzer Gehäuse zulaufen durfte.

Im zweiten Abschnitt wollte Ostritz natürlich den Ausgleich. Rauschwalde zog sich immer weiter zurück und machte die Räume für den Ballspielclub sehr eng. Einmal fanden die Ostritzer dann doch die Lücke. Nach gutem Zuspiel war Marcin Szywala frei, scheiterte jedoch am aufmerksamen GFC-Torhüter Markus Preuß. Die Gäste steuerten einem clever herausgespielten Auswärtssieg entgegen, welchen Dirk Hänisch in der Schlußviertelstunde aus Nahdistanz hätte veredeln können. Doch er fand seinen Meister in Richard Brendler im Ostritzer Kasten. Der OBC blieb dadurch weiter im Spiel und versuchte es anschließend immer mehr mit der Brechstange. In der letzten Minute der regulären Spielzeit gelang dann doch noch das 1:1. Nach einem Freistoß von Marian Nowacki kam der Ball über Umwege zu Robin Klein, der mit schönem Schuß aus der Drehung erfolgreich war.

 

Torfolge: 0:1 Mirko Pastor (36.), 1:1 Robin Klein (90.)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Marcel Thomas, Christian Rolle, David Straube, Christoph Preuß, Alexander Hensolt (ab 72. Markus Niemz), Marco Pittke (ab 81. Matthias Heinsch), Stefan Heyne, Mirko Pastor, Martin Otto (ab 64. Mario Winkler), Dirk Hänisch

 

Gelbe Karte: Martin Otto, Marco Pittke, Alexander Hensolt, Mario Winkler

 

Aufstellung Rietschen: Richard Brendler - Marian Nowacki, Witold Krolicki, Pawel Nowacki, Marcel Heidrich, Adam Szczech (ab 66. Benjamin Proft), Markus Neugebauer, Grzegorz Maciorowski, Marcin Szywala (ab 77. Damian Koniuszenny), Robin Klein, Sven Steudte

 

Gelbe Karte: Marcin Szywala, Witold Krolicki

Gelb-Rot: Witold Krolicki

 

Zuschauer: 56

 

Schiedsrichter:  Jürgen Heinrich (Rot-Weiß Olbersdorf), Holger Gliesing (FSV Kemnitz), Wolfgang Pallmann (Grün-Weiß Gersdorf)

 

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6. Spieltag: GFC Rauschwalde - LSV 1951 Spree 4:1 (2:1)

 

Nachdem unsere Mannschaft in den letzten Spielen gegen Schleife und Ostritz jeweils unentschieden spielte, gelang an diesem Wochenende endlich der erste Pflichtspielsieg gegen den LSV Spree! Trainer Richter stellte seine Mannschaft wie in den Wochen zuvor taktisch gut ein und forderte den absoluten Siegeswillen eines jeden heraus. So begann unsere Mannschaft konzentriert und fand von Beginn an gut ins Spiel. Gleich mit der ersten Chance gelang der Führungstreffer. Nach Balleroberung im Mittelfeld steckte Pastor gedankenschnell auf den startenden Heinsch durch, welcher seinen Gegenspieler clever hinter sich ließ und wohlüberlegt mit dem schwachen Linken zur Führung einschob. In den folgenden Minuten entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel mit Spielanteilen auf beiden Seiten. In einem Moment der Unachtsamkeit führte ein schnell ausgeführter Einwurf über die rechte Spree’er Seite zum Ausgleich für die Gäste. Lehmann erlief den Ball, ging auf die Grundlinie und steckte auf Weiser durch, welcher aus Nahdistanz abschließen konnte. Keeper Preuß war dabei ohne Chance. Im Vergleich zu früheren Spielen führte der Gegentreffer jedoch nicht zu Moralverlust, denn unsere Mannschaft spielte ihr Spiel unbekümmert weiter. Nachdem Torschütze Heinsch nach einer halben Stunde verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, hatte der eingewechselte Donny Robbert gleich mit seiner ersten Aktion wesentlichen Anteil am zweiten Tor. Seine Flanke aus dem Halbfeld fand mit dem Schienbein von Niemz einen dankbaren Abnehmer und der Ball flog unhaltbar ins Dreiangel. Bis zur Pause dann keine nennenswerten Aktionen mehr. Nach dem Wiederanpfiff brauchte unser Team wie so oft einige Minuten, um wieder ins Spiel herein zu finden. Spree, mit einigen Umstellungen aus der Kabine gekommen, hätte die Schläfrigkeit fast bestraft, allerdings war Preuß auf der Hut und ließ nichts anbrennen. Mit dem zunehmenden Angriffsbemühungen der Gäste boten sich auch immer wieder Räume für Konter. In der 55. Minute schnappte sich Pastor den Ball und lief über viele Meter, drehte einige Kurven und konnte letzlich nur durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Hänisch in Vertretung für den Langzeitverletzten „Mr. Penality“ Rudi Wilhelm. Im Anschluss hätte die Führung noch ausgebaut werden können, doch die Angriffe wurden oft zu überhastet und auch unkonzentriert zu Ende gespielt. Der eingewechselte Winkler vergab in der 73. Minute seiner erste Großchance, nutze aber kurz vor Schluss die Zweite und verwandelte nach schöner Zuarbeit von Pittke zum 4:1 Endstand. Jegliche Angriffsbemühungen der LSV Elf konnten bis zum Ende der Partie immer wieder vereitelt werden. Mit nun drei ungeschlagenen Spielen in Folge kann unsere Mannschaft mit genügend Selbstvertrauen nach Oppach reisen, um auch dort mit einer geschlossenen Leistung punkten zu können!

 

Torfolge: 1:0 Matthias Heinsch (09.), 1:1 Eric Weiser (21.), 2:1 Markus Niemz (32.), 3:1 Dirk Hänisch (52./FE), 4:1 Mario Winkler (90.)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Marcel Thomas, Christian Rolle, David Straube, Christoph Preuß, Alexander Hensolt, Markus Niemz (ab 66. Dominik Schubert), Marco Pittke, Mirko Pastor, Matthias Heinsch (ab 29. Ronny Dobbert), Dirk Hänisch (ab 88. Mario Winkler)

 

Gelbe Karte: Marco Pittke, Alexander Hensolt, Marcel Thomas

 

Aufstellung Spree: Philipp Kosan - Patrik Weiser, Marcel Tübbecke, Philipp Segieth, Michael Moser, Mirko Ebert (ab 56. Oliver Mann), Randy Lehmann, Eric Weiser, Christian Koch, Thomas Schnabel, Michael Gröscho

 

Gelbe Karte: Randy Lehmann, Michael Moser

 

Zuschauer: 45

 

Schiedsrichter: Hagen Gahner (Lok Schleife), Bernd Robel (SV Reichwalde), Peter Klewin (Aufbau Kodersdorf)

 

7. Spieltag: FSV Oppach - GFC Rauschwalde 2:2 (2:2)

 

Mit einer Menge Respekt, aber auch einer Portion Selbstvertrauen reiste unsere Mannschaft zum Auswärtsspiel nach Oppach. Der Bezirksligaabsteiger, dem viele nach dem Weggang mehrerer Leistungsträger eine Saison gegen den Abstieg prophezeit haben, befand und befindet sich aktuell auf einem guten 5.Tabellenplatz. Trainer Richter veränderte im Vergleich zur Vorwoche seine Elf auf einigen Positionen, blieb seiner taktischen Linie aber treu. Zurecht, wie sich zeigen sollte. Mit dem Ziel, in Oppach zu punkten, begann jeder hochkonzentriert. In der eigenen Hälfte tiefstehend und auf Konter wartend, überließ man Oppach das Spiel. Die Gastgeber jedoch fanden in der ersten Halbzeit kein Mittel, die vielbeinige Rauschwalder Abwehr zu überlisten. Entweder versackten die Angriffe bereits in der Spieleröffnung, oder wurden spätestens vor der Gefahrenzone in robusten, aber fairen Zweikampfaktionen gebremst. Kontermöglichkeiten für unsere Elf ergaben sich vor allem durch zum Teil unerklärliche Oppacher Fehlabspiele oder schnelles Umkehrspiel nach Ballgewinn in der eigenen Hälfte. Allerdings konnte daraus noch kein Kapital geschlagen werden, fehlte doch zu oft der entscheidende letzte Pass. Die beste Gelegenheit hatte Torjäger Pastor, sein Kopfball nach langem Abschlag von M.Preuß ging jedoch knapp neben das Gehäuse. Danach kam Oppach druckvoll ins Spiel zurück. Leider fehlte in den ersten Minuten nach dem Wechsel erneut die absolute Konzentration in unserer Mannschaft und so gelangen den Oppachern einige gute Aktionen, jedoch ohne zählbaren Erfolg. Etwa zehn Minuten nach Wiederanpfiff war unser Team wieder voll auf Augenhöhe. Marko Pittke setzte sich auf der linken Seite schön gegen seinen Gegenspieler durch und schoss mit einem satten Volleyschuss ins kurze obere Eck unhaltbar zur Führung ein. Etwa eine Viertelstunde später erhöhte Pastor auf zwei Tore. Nach Ballgewinn in der Abwehr und Zuspiel im Mittelfeld überlief er seinen Gegenspieler und die komplette Oppacher Hälfte und schob überlegt ins linke Eck ein. Leider hatte die beruhigende Führung nur kurze Zeit Bestand. Oppach warf nun alles nach vorne und kam nur drei Minuten später zum Anschlusstreffer. Ein langer Ball wurde vom Oppacher Stürmer mit dem Kopf verlängert und fand mit Kobylka einen dankbaren Abnehmer. Sein erster Schuss landete am Pfosten, der Nachschuss ins dann freistehende Tor allerdings passte. Nun wurde es zunehmend hektischer, doch der souverän leitende Schiedsrichter Walter hatte das Spiel stets im Griff. Drei Minuten vor dem Ende führte eine eigentlich bereits geklärte Angriffsaktion zum Ausgleich. Ein langer Ball aus dem Mittelfeld konnte nach außen geklärt werden, jedoch verpasste es die Rauschwalder Abwehr den „Ball raus zu dreschen“ . Der Ballverlust am eigenen Strafraum und eine folgende unübersichtliche Situation führte zum Ausgleich durch den eingewechselten Kümpfel. Im Anschluss daran hatte unsere Mannschaft noch eine gute Aktion, welche beinah zu erneuten Führung gereicht hätte. Der an diesem Tag gut aufgelegte Pittke setzte sich gegen gleich zwei Gegenspieler durch und legte von der Strafraumgrenze quer auf Pastor. Der konnte den Ball zeitgleich mit seinem Gegenspieler erreichen, der folgende Pressschlag ging dann zwar aufs Tor, konnte aber Vom Oppacher Keeper pariert werden. Abpfiff. Fazit der Partie: Rauschwalde ist nun seit vier Partien unbesiegt und erreichte das gesteckte Ziel, in Oppach zu punkten. Zwar fühlt sich das Ergebnis ein wenig nach zwei verschenkten Punkten an, jedoch kann die Richter Elf stolz auf die gezeigte geschlossene Mannschaftsleistung sein. An dieser Stelle auch ein Lob an die Ersatzspieler, welche sich Woche für Woche in den Dienst der Mannschaft stellen und auch außerhalb des Spielfeldes für große Unterstützung sorgen.

 

 

Torfolge: 0:1 Marco Pittke (54.), 0:2 Mirko Pastor (72.), 1:2 Vojtech Kobylka (75.), 2:2 Johannes Kümpfel (87.)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Marcel Thomas, Christian Rolle, David Straube, Christoph Preuß, Alexander Hensolt, Marco Pittke, Matthias Heinsch (ab 77. Mario Winkler), Dirk Hänisch, Martin Otto, Mirko Pastor

 

Gelbe Karte: Matthias Heinsch, Marco Pittke

 

Aufstellung Oppach: Patrick Keßler - Marco Eichner, Kerem Gök (ab 46. Chris Rudolph), Clemens Mitscherlich, Vojtech Kobylka (ab 75. Clemens Kade), Michael Kirchner, Paul Heldner, Denis Kavan, Dominique Neumeister, Afit Genc (ab 75. Johannes Kümpfel), Eric Neisser

 

Gelbe Karte: Denis Kavan, Clemens Mitscherlich, Marco Eichner

 

Zuschauer: 82

 

Schiedsrichter: Christian Walter (Aufbau Kodersdorf), Thomas Hayn (Energie Görlitz), Frank Meile (SV Gebelzig)

 

8. Spieltag: FV Rot-Weiß Olbersdorf - GFC Rauschwalde 0:2 (0:0)

 

Am gestrigen Samstag holte unsere Männermannschaft entgegen den Erwartungen der Experten den ersten Auswärtsdreier der Saison in Olbersdorf. Erstmals in dieser Saison war das Spiel für einen ausgewählten Kreis auch via Liveticker verfügbar, einen Dank dafür und die besten Genesungswünsche weiterhin an "Mr. Penality" Rudi Wilhelm. Die ersten zehn Minuten gehörten den Gastgebern, welche versuchten mit langen Bällen vor allem durch Kapitän Günther zum Erfolg zu kommen. Nach einer schönen Kombination über rechts wäre der Führungstreffer für Olbersdorf eigentlich die logische Schlussfolge gewesen, jedoch ging der Abschluss des Stürmers an das linke Außennetz. Glück gehabt. Wenige Minuten später konnte Keeper Preuß einen weiteren Schuss aus Nahdistanz zum Eckball parieren. Nach kurzer Eingewöhnungsphase auf dem nassen, tiefen Geläuf wurde unsere Mannschaft etwas ballsicherer und kam zu einigen Chancen durch Standardsituationen, welche die Folge robusten, aber gemäß Schiedsrichtereinschätzung unfairen Olbersdorfer Zweikampfverhaltens waren. Jedoch brachten die Freistöße von Heinsch und Hänisch keinen zählbaren Erfolg, da die Olbersdorfer Defensive jegliche Hereingaben rigoros herausköpfte. So ging es torlos in die Halbzeitpause. Trainer Richter schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben und peitschte seine Mannen auch fortan in gewohnter energischer Manier an. In der 62. Minute war es dann soweit, Torjäger Pastor erzielte das eins zu null für Rauschwalde per Kopf. In der Folge erhöhte Olbersdorf nun den Druck, weiterhin mit langen Bällen, welche aber dank der Köpfe von Heinsch, Straube und Co. nie wirklich gefährlich wurden. Einzig Aktionen des technisch versierten Linke sorgten immer wieder für Gefahr, doch war spätestens am glänzenden Keeper Preuß Schluss. In der 80. Minute erhöhte Hänisch auf zwei Tore. Nach Ballgewinn in der Mitte waren die Gastgeber zu weit aufgerückt, Hänisch lief sich auf der rechten Seite frei und nach Zuspiel aus der Mitte konnte er gekonnt mit „L1 und Ο“ ins lange Eck abschließen. Trotz zweier Tore Rückstand gab Olbersdorf sich nicht auf und versuchte irgendwie noch zum Anschlusstreffer zu kommen. Anders als vor zwei Wochen in Oppach ließ unsere Mannschaft diesmal aber keinen weiteren Gegentreffer mehr zu und bleibt somit nun seit fünf Spieltagen ohne Niederlage. Nächste Woche geht es am Sonntag zur Oberliga Reserve nach Neugersdorf, Infos dazu folgen wie gewohnt im Laufe der Woche. Der GFC Rauschwalde wünscht allen einen angenehmen Herbstsonntag!

 

 

Torfolge: 0:1 Mirko Pastor (62.), 0:2 Dirk Hänisch (80.)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Marcel Thomas, Christian Rolle, David Straube, Christoph Preuß, Dirk Hänisch, Dominik Schubert, Markus Niemz (ab 57. Alexander Hensolt), Marco Pittke, Matthias Heinsch (ab 75. Ronny Dobbert), Mirko Pastor (ab 86. Thomas Miedek)

 

Gelbe Karte: Christian Rolle, David Straube

 

Aufstellung Olbersdorf: Pierre Grollmisch - Matthias Lange, Björn Günther, Rene Schmidt (ab 13. Sven Klausch),Martin Linke, Robert Jungmichel, Sascha Braungart (ab 82. Robert Wunderlich), Marcel Scholz, Stefan Saalbach, Hendryk Junior (ab 76. Markus Glauche), Conrad Ursinus

 

Gelbe Karte: Pierre Grollmisch

 

Zuschauer: 30

 

Schiedsrichter: Frank Domel (SV See), Falk Lehnigk (SV 48 Reichwalde), Uwe Rathner (VfB Weißwasser)

 

9. Spieltag: FC Oberlausitz Neugersdorf 2. - GFC Rauschwalde 1:1 (1:0)

 

Bei wunderschönem Fußballwetter und erfrischender Überlandfahrt ins beschauliche Oberliga-Örtchen Neugersdorf gab es die erste Überraschung bereits vor dem Anpfiff. Anstatt die Partie wie gewohnt auf dem Kunstrasen abzuhalten, wurde an diesem Tage in die ENSO-Arena geladen. Vor dem Spiel fand Trainer Hintersatz in den Katakomben die richtigen Worte und so ging es nach kurzer Aufwärmphase auch gleich schlagkräftig los. Von Anfang an schnürte der GFC die Oberligareserve aus Neugersdorf in der Rauschwalder Hälfte ein und bat Hensel & Meinczinger um einige Torschüsse, welche aber zu unplatziert waren. Erster echter Aufreger in der 17. Minute, als ein Rauschwalder Verteidiger im eigenen Strafraum „souverän mit der Hand klärte“. Handspiel war es wohl, jedoch aus einer natürlichen Bewegung heraus und ohne Absicht. Gut erkannt vom Schiedsrichtergespann. Zehn Minuten und zehn Torchancen später gingen die Gastgeber durch Kapitän Meinczinger in Führung. Eine Hereingabe von der rechten Seite köpfte er entgegen der Laufrichtung von Torwart Preuß und der Ball ging vom linken Innenpfosten ins Tor. Schmeichelhafte Führung. Rauschwalde ließ sich davon jedoch nicht beirren und spielte weiterhin souveränen Defensivfussball. Bis zur Halbzeit wurden die Neugersdorfer lediglich nur noch dreimal wirklich gefährlich. Ein Zeichen dafür, dass Rauschwalde nun immer besser ins Spiel kam. Einzig der Halbzeitpfiff verhinderte den Ausgleich noch in den ersten 45 Minuten. Erstaunlicherweise hatten die Gastgeber in der zweiten Halbzeit die erste Möglichkeit durch Max Förster, er setzte den Ball allerdings über das Tor. Im Anschluss daran wurde Rolle unsanft von einem Neugersdorfer Spieler von den Beinen geholt. Nach kurzer Behandlungspause mit kaltem Wasser ohne Schwamm und ohne Eis-Spray konnte er allerdings weitermachen, jedoch bekam er das Grinsen fortan nicht mehr aus seinem Gesicht, was den ein oder anderen Neugersdorfer Mittelfeldakteur gehörig aufbrachte und wohl auch etwas aus dem Spiel nahm. Klasse. In der 54.Minute gab es durch einen Freistoß aus dem Halbfeld für Rauschwalde die erste gute Möglichkeit, vor das Tor der Gastgeber zu kommen. Verteidiger Straube schlich sich mit vor und stand praktisch zum Einnicken in der Luft bereit, als er von einem Neugersdorfer zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Ch. Preuß in Vertretung von Mr. Penality Rudi Wilhelm souverän. Letzterer war auch an diesem Spieltag wieder vor Ort und versorgte die arbeitende, nicht anwesende Fangemeinde via Live-Ticker gar mit Bild und Video. Im Anschluss an den Ausgleich machte Rauschwalde hinten zu und wehrte die gefühlten 50 weiteren Chancen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu jeder Zeit fair ab. Das Spiel endete somit unentschieden und mit den Worten des beeindruckten Stadionsprechers, welcher den Rauschwaldern zum dargebotenen „Anti-Fußball“ gratulierte. Hin oder her, wer vorne die Tore nicht macht darf sich am Ende nicht beschweren. Für Rauschwalde ein schöner Sonntagsausflug, welcher anschließend entsprechend gefeiert wurde. Heja GFC!

 

 

Torfolge: 1:0 Roy Meinczinger (27.), 1:1 Christoph Preuß (55./FE)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Marcel Thomas, Christian Rolle, David Straube, Christoph Preuß,Mirko Pastor, Dominik Schubert, Alexander Hensolt, Markus Niemz, Marco Pittke,Matthias Heinsch (ab 31. Stefan Heyne)

 

Gelbe Karte: Markus Niemz

 

Aufstellung Neugersdorf: Markus Poley - Stefan Fröhlich, Danny Donath (ab 74. Eric Nitschke), Tino Hensel,Miroslav Elias, Henry Wegner, Max Förster (ab 74. Dalibor Subrt), Patrik Barta,Marc Stübner, Kevin Schubert, Roy Meinczinger

 

Gelbe Karte: Miroslav Elias, Stefan Fröhlich, Kevin Schubert, Marc Stübner, Henry Wegner

 

Zuschauer: 50

 

Schiedsrichter: Thomas Frieser (Bertsdorfer SV), Matthias Jursch (Medizin Großschweidnitz), Pedro Hoke (SV Horken-Kittlitz)

 

10. Spieltag: GFC Rauschwalde - VFB Zittau 0:2 (0:1)

 

Nachdem die Gastgeber in den vergangenen fünf Spielen auch gegen namhafte Gegner ohne Niederlage geblieben waren, konnte man eigentlich gespannt auf diese Begegnung sein. Doch wer seine Torchancen nicht zu nutzen versteht, braucht sich nicht zu wundern, daß am Ende einer enttäuschenden Partie auch ein enttäuschendes Ergebnis steht. Dabei hatte das Spiel für Rauschwalde nicht schlecht begonnen. Mirko Pastor lief nach einer Viertelstunde zur ersten Chance für den GFC und wurde von Adrian Szajerka gefoult. Schiedsrichter Julian Schiebe zeigte dem Zittauer dafür die rote Karte und Rauschwalde anschließend, wie schlecht man den Vorteil der Überzahl nutzen kann. So kamen die Gäste nach zunächst verteilten Chancen durch einen noch leicht abgefälschten Freistoß von Mirko Albert zur Pausenführung (45.). Es konnte für die Gastgeber also nur besser werden und tatsächlich erspielten sich die Rauschwalder gute Torchancen. Der in der zweiten Halbzeit für Matthias Heinsch eingewechselte Mario Winkler hatte sich viel vorgenommen und hätte den Ausgleich zwischen der 50. und 60. Minute mehrfach erzielen können. Die drei Abschlüsse stellten VfB-Keeper Ronny Nerger aber nicht vor entscheidende Probleme (50./51./60.). In Folge kamen die Zittauer wieder besser ins Spiel und Patrick Speer traf nach einem Distanzschuß über das GFC-Gehäuse (65.) mit einer Flanke eine Minute später ans Dreiangel. Eine letzte Ausgleichschance für den GFC hatte Pastor, aber sein Schuß wurde zum Eckball abgefälscht, den Winkler letztlich über die Querlatte setzte (73.). Am Ende wurde es noch eine klare Angelegenheit für Zittau, denn nach präziser Eingabe von Maximilian Tille überwand VfB-Neuzugang Patrik Semik den Rauschwalder Torwart Markus Preuß unhaltbar aus Nahdistanz zum 0:2.

 

Torfolge: 0:1 Mirko Albert (45.), 0:2 Patrik Semik (82.)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Dominik Schubert, Dirk Hänisch, Christian Rolle, David Straube, Christoph Preuß, Alexander Hensolt, Stefan Heyne, Marco Pittke, Mirko Pastor, Matthias Heinsch (ab 46. Mario Winkler)

 

Gelbe Karte: Dominik Schubert, Mario Winkler

 

Aufstellung Zittau: Ronny Nerger - Paul Hänsch, Adrian Szajerka, Robert Vollrath, Stephan Jungmichel, Fabian Dornig, Philipp Bergmann (ab 53. Patrick Speer), Patrik Semik, Mirko Albert, Maximilian Tille (ab 84. Moritz Nitsche), Robert Siegert

 

Gelbe Karte: Robert Vollrath, Stephan Jungmichel, Maximilian Tille, Patrick Speer

Rote Karte: Adrian Szajerka

 

Zuschauer: 51

 

Schiedsrichter:  Julian Schiebe (TSV Graupa), Sebastian Dollinger (TSV Graupa), Tom Warschkow (1.FC Pirna)

 

Quelle: http://sport.chrissler.com/

11. Spieltag: SG Medizin Großschweidnitz - GFC Rauschwalde 1:1 (0:0)

 

Nachdem die Rauschwalder Reserve bereits am Sonnabend einen Dreier einfahren konnte, wollte die Erste zumindest nicht mit leeren Händen nach Hause fahren. Dabei mußte der GFC aber auf die Mittelfeldmänner Matthias Heinsch und Markus Niemz, sowie erneut auf Trainer Peter Richter verzichten. Die Rauschwalder begannen tiefstehend, jedoch keineswegs passiv und versuchten immer wieder mit schnellem Umkehrspiel zum Torabschluß zu kommen. Die erste Chance im Spiel hatte Christian Rolle, doch sein scharfer Linksschuß aus gut 25 Metern ging am Kasten vorbei. Wenig später hatte Mirko Pastor die wohl beste Chance in der ersten Hälfte, als die Schweidnitzer Abwehr einen Diagonalball verpaßte. Pastor tauchte völlig frei vor dem Tor auf, setzte den Ball allerdings neben den Kasten. In der Folge ergaben sich vor allem über den agilen Dirk Hänisch immer wieder Möglichkeiten, welche jedoch zu keinem Torerfolg führten. Auf der Gegenseite hatten die Mediziner ihre bislang wohl beste Chance nach einem Eckball. Der wurde auf den kurzen Pfosten gespielt, beim Klärversuch rutschte der Ball einem Rauschwalder aber durch die Beine und wurde so an die Unterkante der Querlatte gelenkt. Zum Glück für die Görlitzer sprang der Ball deutlich vor dem Tor wieder auf, wo Torwart Markus Preuß die Situation reaktionsschnell entschärfte.

Mit Beginn der zweiten Hälfte wurde nicht nur der Regen stärker, auch die Mediziner. Die versuchten nun etwas druckvoller ins Spiel zu kommen und beinahe hätten die Rauschwalder den Start verschlafen. Für den Weckruf sorgte Pastor, der sehenswert aus gut 25 Metern mit dem linken Fuß abzog und den Ball zum Führungstreffer der Gäste in den Torwinkel setzte. Danach versuchte Großschweidnitz das Spiel zu drehen, blieb jedoch über die gesamte Spielzeit zu harmlos. So sorgte eine Standardsituation aus dem Halbfeld für den Ausgleich, als ein auf den zweiten Pfosten gezogener Ball vom langen Marcel Lucas eingeköpft werden konnte. In der letzten halben Stunde entwickelte sich offenes Spiel, in der beide Teams Chancen hatten, sich aber keine Seite den Sieg wirklich verdient hatte. Somit blieb es beim gerechten Remis.

 

Torfolge: 0:1 Mirko Pastor (51.), 1:1 Marcel Lucas (62.)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Marcel Thomas, Christian Rolle (ab 63. Ronny Dobbert), David Straube, Christoph Preuß, Mirko Pastor, Dominik Schubert, Alexander Hensolt, Marco Pittke, Martin Otto (ab 83. Stefan Heyne), Dirk Hänisch

 

Gelbe Karte: Marco Pittke, David Straube

 

Aufstellung Großschweidnitz: Markus Neugebauer - Rafal Zybowski, Tobias Kriegel (ab 73. Frank Günzel), Marcel Lucas, Thomas Hauptmann (ab 46. Mathias Keller), Carsten Seifert (ab 62. Matthias Seifert), Denny Steffan, Martin Herklotz, Martin Berndt, Andreas Winkler, Martin Kürbis

 

Gelbe Karte: keine

 

Zuschauer: 65

 

Schiedsrichter: Falko Schlick (VfB Zittau), Michael Olbrig (TSV Spitzkunnersdorf), Thomas Frieser (Bertsdorfer SV)

 

12. Spieltag: GFC Rauschwalde - SV Neueibau 2:3 (1:2)

 

Beide Teams starteten unverzüglich in eine temporeiche Partie, in der die Gäste schon in der Anfangsphase zur ersten Tormöglichkeit kamen. GFC-Torwart Markus Preuß ließ sich jedoch nicht überraschen und boxte den wuchtigen Kopfball von Steffen Troll ins Spielfeld zurück (01.). Wenig später versuchte sich Alexander Hensolt auf der anderen Seite mit einem Distanzschuß (05.). Doch die Neueibauer erspielten sich in Folge ein Übergewicht vor allem durch Jakub Krasnicky, der immer wieder geschickt in Szene gesetzt wurde. So auch in der 13. Minute, als der Rauschwalder Keeper knapp vor ihm am Ball war. Schlußmann Preuß fischte danach auch den mächtigen Distanzschuß von Stefan Seibt aus dem Dreiangel (20.). So kam das 1:0 der Gastgeber in der 23. Minute dann doch ein wenig überraschend. Dirk Hänisch kam am Neueibauer Strafraum in Ballbesitz, spielte noch einen Verteidiger aus und schoß überlegt ein. Diese Führung sollte aber nur fünf Minuten halten, denn nach einem Foul an Troll im GFC-Strafraum gab Schiedsrichter Falk Lehnigk Strafstoß, den der Gefoulte selbst zum Ausgleich verwandelte (28.). Die Rauschwalder kamen anschließend zu zwei Torchancen, die sie aber nicht nutzen konnten. Erst prüfte Hensolt den Neueibauer Torwart Patrick Kamke per Distanzschuß aus spitzem Winkel (33.) und zwei Minuten später schlug ein Neueibauer den Schuß von Marcel Thomas noch von der Torlinie. Fast schien es, daß es mit einem Remis in die Pause gehen würde, da schlug Troll zum zweiten Mal zu und köpfte einen Eckball von Krasnicky zum 1:2 ins Netz (42.).

Gleich nach Wiederanpfiff hatten die Gastgeber durch Hensolt die erste Chance, doch es wurde nichts mit dem frühen Ausgleichstor, denn der SV-Keeper blieb Sieger (46.). Weitere Bemühungen des GFC verliefen danach erfolglos, da sich die Rauschwalder auch zu viele Fehlpässe leisteten. Ein Mißverständnis der Abwehr führte dann zur Neueibauer Führung, denn Troll überköpfte den herausgeeilten Rauschwalder Torwart zum 1:3 (65.). Das hätte zu diesem Zeitpunkt die Entscheidung bedeuten können, doch die Gastgeber gaben sich nicht auf und kämpften sich durch einen von Hänisch verwandelten Foulelfmeter wieder heran. Mirko Pastor war zuvor im Neueibauer Strafraum gefoult worden (69.). Am Ende blieb es bei dem knappen, aber durchaus verdienten Gästesieg, denn der Schuß von Pastor aus spitzem Winkel (81.) bedeutete für Keeper Kamke keine Gefahr. Neueibau hatte die letzte Torchance im Spiel. Letztlich bereinigte die GFC-Abwehr die Situation, nachdem Torwart Preuß einen Schuß von Andre Reichelt nur prallen lassen konnte (83.).

 

Torfolge: 1:0 Dirk Hänisch (23.), 1:1 Steffen Troll (28./FE), 1:2 Steffen Troll (42.),1:3 Steffen Troll (65.), 2:3 Dirk Hänisch (69./FE)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Marcel Thomas, Christian Rolle, Ronny Dobbert (ab 65. Markus Niemz), Christoph Preuß, Dominik Schubert, Alexander Hensolt, Martin Otto, Mirko Pastor, Thomas Miedek (ab 53. Mario Winkler), Dirk Hänisch

 

Gelbe Karte: Thomas Miedek, Martin Otto, Dirk Hänisch, Christian Rolle, Mario Winkler

 

Aufstellung Neueibau: Patrick Kamke - Andre Reichelt, Marcel Wildner, Andreas Kern, Mario Rothenburger, Jakub Krasnicky, Steffen Troll (ab 90.+4 Sören Ay), Karel Prasil, Stefan Seibt, Stefan Ziemens, Steve Ziemens

 

Gelbe Karte: Stefan Ziemens

 

Zuschauer: 63

 

Schiedsrichter:   Falk Lehnigk (SV 48 Reichwalde), Kai Rosenstengel (VfB Weißwasser), Alexander Pirogov (NFV Gelb-Weiß Görlitz)

 

Quelle: http://sport.chrissler.com/

13. Spieltag: FSV Neusalza-Spremberg - GFC Rauschwalde 1:1 (1:1)

 

Unter besonderen Bedingungen trat die Richter-Elf am Samstag gegen den Tabellenzweiten Neusalza-Spremberg an. Auf dem Kunstrasen in Sohland/Spree wurde unter Flutlicht, einer Prise Niselregen und aufkommendem Nebel gespielt. Beide Mannschaften mussten auf einige Stammspieler verzichten, dennoch entwickelte sich eine flotte Partie. Die Hausherren übernahmen wie ewartet von Beginn an die Spielkontrolle, während der GFC aus einer sicheren Defensive auf Konterspiel setzte.

Die erste Möglichkeit für Neusalza gab es bereits nach fünf Minuten, als Jonny Richter an einer Flanke vorbeiflog. Auf der Gegenseite musste sich FSV-Keeper Hanzlik bei einem Freistoß von Alexander Hensolt (8.) sowie bei einem strammen Schuss von Mirko Pastor (12.) strecken. Die Führung für die Gastgeber dann nach 22. Minuten, als Kai Richter perfekt von Jan Rehacek freigespielt wurde und den Ball unhaltbar in die Maschen setzte. In der Folge schienen die Neusalzaer das Spiel im Griff zu haben, doch in der 35. Minute fiel das wohl kurioseste Tor der laufenden Kreisoberliga-Saison, als ein weiter Abschlag von GFC-Keeper Markus Preuß noch einmal aufsetzte und sich hinter den verdutzten Neusalzaern ins Tor senkte.

Im zweiten Durchgang war Neusalza-Spremberg weiterhin das bestimmende Team, erhöhte den Druck und kam zu einigen gefährlichen Angriffen, welche aber mit vereinten Kräften abgewehrt werden konnten. Auch die gut gespielten Rauschwalder Konter endeten spätestens beim gegnerischen Keeper. Am Ende verteidigte der GFC sein Tor erfolgreich und verdiente sich dank einer mutigen und geschlossenen Mannschaftsleistung einen überraschenden Auswärtspunkt.

 

Torfolge: 1:0 Kai Richter (22.), 1:1 Markus Preuß (35.)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Marcel Thomas, Christian Rolle, David Straube, Christoph Preuß, Dominik Schubert, Alexander Hensolt, Mario Winkler (ab 85. Ronny Dobbert), Thomas Miedek, Mirko Pastor, Martin Otto

 

Gelbe Karte: Alexander Hensolt, Christoph Preuß

 

Aufstellung Neusalza-Spremberg: Andrej Hanzlik - Tommy Hentschel, Radek Selinger, Michael Förster, Marcus Sacher, Jonny Richter, Miroslav Dostal, Kai Richter (ab 69. Candy Pfitzmann), Jan Rehacek, Marc Pötschke (ab 82. Paul Adler), Thomas Hentsche

 

Gelbe Karte: keine

 

Zuschauer: 70

 

Schiedsrichter: Amir Dilmaghani (Horken Kittlitz), Thomas Grafe (FSV Oppach), Pedro Hoke (SV Horken-Kittlitz)

 

14. Spieltag: GFC Rauschwalde - LSV Friedersdorf 1:3 (0:3)

 

Die meisten Zuschauer hatten beim Derby wohl mit einem ausgeglichenen Spielverlauf gerechnet und ein knappes Ergebnis vermutet, doch selbst beim LSV staunte man nicht schlecht, wie klar die Gäste das Derby zunächst bestimmten. Dirk Hänisch hatte in der 14. Minute zwar die erste gute Torchance für Rauschwalde, es sollte jedoch die einzig nennenswerte in der ersten Halbzeit bleiben, denn Friedersdorf kam nun immer besser ins Spiel und nur eine Minute später zum Führungstreffer, als Nick Möbus den Rauschwalder Keeper Markus Preuß mit einem Freistoß aus gut 30 Metern überraschte. Der Ball hatte sehr viel Effet und schlug im langen Eck ein (15.). Im direkten Gegenzug parierte der Friedersdorfer Torwart Patrick Maywald einen Schuß von Marco Pittke, danach sahen sich die Gastgeber zunehmend in die Defensive gedrängt. Als Robert Radisch regelwidrig im Strafraum gestoppt wurde, gab Schiedsrichter Daniel Model Foulelfmeter. Möbus erwies sich erneut als treffsicher und erhöhte auf 2:0 für die Gäste (24.). Nun dominierten die Friedersdorfer und die Angriffsbemühungen des GFC verpufften oftmals schon im Ansatz. Im Angriff sorgten die Gäste für ständige Torgefahr und kamen folgerichtig zum 3:0 durch Felix Bernsdorf, der den Ball nach nach einem Rauschwalder Querpass am eigenen 16er dankbar ins Toreck schob (27.). Selbst ein 4:0 der Gäste schien noch vor der Pause möglich, aber GFC-Torwart Markus Preuß parierte den Schuß von Radisch (35.).

Die Zuschauer bekamen die wohl schwächsten 45 Minuten des GFC in dieser Saison zu sehen, Friedersdorf war in allen Belangen überlegen und führte zur Halbzeit auch in dieser Höhe verdient. Trainer Peter Richter schien zum Pausentee aber die richtigen Worte gefunden zu haben, denn so konnte man sich vor heimischen Publikum nicht in die Winterpause verabschieden.

Nach Wiederanpfiff kam Rauschwalde mit Dampf aus der Kabine und hielt nun ordentlich dagegen. Die Friedersdorfer Dominanz der ersten Halbzeit war vorbei, wenngleich Bernsdorf zur ersten Torchance im zweiten Spielabschnitt kam (52.). GFC-Torwart Preuß war aber nicht mehr zu überwinden. Kurz darauf wurde Hänisch im Strafraum freigespielt, sein Heber aus spitzem Winkel ging aber knapp über das Gehäuse. In der 57. Minute kam der GFC dann endlich zum Torerfolg und verkürzte auf 1:3. Nach einem Freistoß von Hänisch knallte Mario Winkler den Abpraller aus Nahdistanz unhaltbar unter die Querlatte. Danach kämpfte der GFC um jeden Ball und versuchte unermüdlich, zum Anschlußtor zu kommen. Die Friedersdorfer ließen aber kaum noch Gelegenheiten zu. Die letzte gute Chance ergab sich erst in der Nachspielzeit, erneut nach einem Freistoß von Hänisch. Doch den zweiten Ball konnte Christoph Preuß nicht im Kasten unterbringen.

Aufgrund der ersten Halbzeit ein verdienter Sieg für die Friedersdorfer. Dem GFC sollte zumindest die zweite Hälfte Mut machen für das letzte schwere Auswärtsspiel der Hinrunde in Oderwitz. Ein besonderer Dank an dieser Stelle geht an Miroslav Gajin und Robert Kretschmer, die unsere Erste in personeller Not unterstützt haben.

 

Torfolge: 0:1 Nick Möbus (15.), 0:2 Nick Möbus (24./FE), 0:3 Felix Bernsdorf (27.), 1:3 Mario Winkler (57.)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Marcel Thomas, Miroslav Gajin, Christian Rolle (ab 46. Stefan Heyne), David Straube, Christoph Preuß, Dominik Schubert, Marco Pittke (ab 46. Markus Niemz), Dirk Hänisch, Robert Kretschmer, Mario Winkler

 

Gelbe Karte: Marco Pittke, Dirk Hänisch, Marcel Thomas, Stefan Heyne

 

Aufstellung Friedersdorf: Patrick Maywald - Armin Ritter (ab 84. Christian Schubert), Felix Schulte-Hubbert, Jens Stübner, Max Seiffert (ab 90. Tobias Mühl), Nick Möbus, Andreas Schröder, Richard Eifler, Robert Radisch (ab 65. Maik Jurke), Oliver Grabsch, Felix Bernsdorf

 

Gelbe Karte: Robert Radisch, Jens Stübner

 

Zuschauer: 75

 

Schiedsrichter: Daniel Model (Herrnhuter SV), Tilo Schulze (Herrnhuter SV), Peter Ullmann (SV Schönau-Berzdorf)

 

15. Spieltag: FSV Oderwitz - GFC Rauschwalde 2:0 (2:0)

 

Am gestrigen Samstag reiste unsere erste Männermannschaft zum Nachholespiel beim Spitzenteam aus Oderwitz. Trainer Richter konnte dabei beide Winter-Neuzugänge einsetzen, verzichten musste er jedoch auf Dirk Hänisch, Martin Otto, Daniel Haußig und Rüdiger Wilhelm. Bei angenehmen Wetterbedingungen wurde das Spiel auf dem Oderwitzer Hartplatz vor rund 80 Zuschauern ausgetragen. Die Gastgeber begannen fulminant und ließen keinerlei Zweifel daran aufkommen, wer hier als Sieger vom Platz gehen sollte. Unsere Mannen waren kaum richtig auf dem Platz, da klingelte es schon zum ersten Mal im Rauschwalder Tor. Ein mustergültig vorgetragener Angriff über die rechte Seite fand mit dem agilen Tschechen Benek einen dankbaren Abnehmer in der Mitte. Leider führte der frühe Rückstand nicht zum Erwachen, im Gegenteil, unser Team hatte bei nahezu jeder Aktion das Nachsehen, kam nicht in die Zweikämpfe und verlor die eigenen Bälle nach nur wenigen Sekunden wieder an den Gegner. In der sechsten Spielminute entschied der junge Schiedsrichterassistent fälschlicherweise auf Eckball. Dieser wurde präzise in die Mitte getreten und von Kapitän Cerwinka zum 2:0 über die Linie gedrückt. Respekt an dieser Stelle an den wieder mal gut leitenden Schiedsrichter Dilmaghani, welcher in dieser Situation seinem „Kollegen“ vertraute und dessen Entscheidung vertrat. Jegliche „Was Wäre Wenn“-Überlegungen sind an dieser Stelle ohnehin überflüssig, denn Oderwitz hatte, überspitzt fomuliert, in der Folge allein in der ersten Halbzeit so viele Torchancen, wie der GFC in der gesamten Hinrunde. Nach gut einer Viertelstunde fand der GFC in die Partie und nahm, angetrieben durch Preuß und Straube, endlich die Zweikämpfe an. Die gefährlichste Aktion auf Rauschwalder Seite in Durchgang eins hatte Neuzugang Wieczorek, sein Abschluss ging jedoch knapp am rechten Pfosten vorbei.

Im zweiten Abschnitt begann der FSV ähnlich temporeich und schnürte unsere Mannschaft in der eigenen Hälfte ein, Entlastungsangriffe fanden kaum statt. Die Gastgeber kombinierten sich immer wieder teilweise hervorragend durch unsere Reihen, waren letztlich aber entweder zu verspielt, zu harmlos im Abschluss oder scheiterten an Keeper Preuß. So konnte unsere Mannschaft die komplette zweite Halbzeit durch eine geschlossene Defensivleistung mit „weißer Weste“ überstehen, was nach den Anfangsminuten des Spiels so nicht unbedingt zu erwarten war. Bei einem der wenigen Konter verfehlte Wieczorek aus spitzem Winkel erneut knapp das Gehäuse. Kurz vor Schluss prüfte die neue Rauschwalder Sturmspitze mit seinem Freistoß Keeper Metelka, der sich damit immerhin einmal im Spiel strecken musste.

Hoffen wir, dass sich unsere Mannschaft beim Auswärtsspiel nächste Woche gegen den FSV Empor Löbau steigern kann und etwas Zählbares mit nach Hause bringt. Wir wünschen allen Fans ein schönes Wochenende. Heja GFC!

Den Spielbericht der Oderwitzer sowie einige Bilder vom Spiel gibt´s hier.

 

Torfolge: 1:0 Ales Benek (02.), 2:0 Andre Cerwinka (06.)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Marcel Thomas (ab 53. Matthias Heinsch), Christian Rolle, David Straube, Christoph Preuß, Stefan Zabel (ab 83. Stefan Heyne), Dominik Schubert, Alexander Hensolt, Mirko Pastor (ab 87. Thomas Miedek), Marco Pittke, Martin Wieczorek

 

Gelbe Karte: Matthias Heinsch, Marko Pittke, Alexander Hensolt

 

Aufstellung Oderwitz: Michal Metelka - David Döring, Daniel Schuster, Matej Werner, Hendrik Dietrich, Toni Sikora (ab 58. Toni Jungnickel), Ricardo Hollenbach, Michael Hielscher, Andre Cerwinka, Jakub Zocek, Ales Benek (ab 69. Christoph Mittag)

 

Gelb-Rot: Daniel Schuster

 

Zuschauer: 83

 

Schiedsrichter: Amir Dilmaghani (Horken Kittlitz), Tilo Schulze (Herrnhuter SV), Johann Seidl (SV Neueibau)

 

16. Spieltag: FSV Empor Löbau - GFC Rauschwalde 2:0 (1:0)

 

Zum Rückrundenauftakt reiste unsere erste Mannschaft am vergangenen Samstag nach Löbau. Beide Teams mussten die Ausfälle einiger Stammspieler verkraften, was zusätzlich zum schwer bespielbaren Hartplatz zu einem eher durchschnittlichen Spiel führte. Nachdem man in Oderwitz in den ersten Minuten überrannt wurde, war der GFC zunächst um defensive Stabilität bemüht. Zwar wurde Torhüter Preuß bereits nach 3 Minuten durch einen Fernschuss gefordert, im Anschluss hatte man die schnellen Angreifer der Gastgeber aber größtenteils im Griff. Im Laufe der ersten Halbzeit wurde dann auch Rauschwalde mutiger und kam vor allem über die Außenpositionen zu einigen vielversprechenden Angriffen, ohne allerdings zwingend vor das Löbauer Tor zu gelangen. So konnten auch die Abschlüsse von Zabel und Heyne vom FSV-Keeper abgewehrt werden. Als Wieczorek in aussichtsreicher Position umgestoßen wurde, blieb der Elfmeterpfiff zum Ärger der Rauschwalder Bank aus. In einem ausgeglichenen Spiel gab es dann kurz vor der Pause den Rückschlag für den GFC. Schirmer nutzte die kurze Unordnung der Rauschwalder Hintermannschaft eiskalt aus und schob überlegt zum 1:0 ein (45.).

Zu Beginn der zweiten Hälfte suchte Löbau die Entscheidung und brachte die Hintermannschaft der Gäste einige Male ins Schwimmen. Allerdings konnten die meisten brenzligen Situationen noch rechtzeitig entschärft werden bzw. waren die Abschlussversuche zu ungenau. Als der Anfangsdruck abzunehmen schien, fiel dann doch noch das 2:0 (58.). Einen scharf getretenen Freistoß verlängerte Straube im Kopfballduell unglücklich ins eigene Netz. Jetzt wurde auch Rauschwalde wieder wach und erarbeitete sich nach und nach ein Übergewicht, was zu einer Vielzahl hochkarätiger Torchancen führte. Ein Wieczorek-Freistoß wurde in die Mitte abgewehrt, Pittke konnte den starken Schlussmann der Gastgeber aber nicht überwinden. Bei einem Kopfball von Pittke kurz darauf war zwar auch der Torwart machtlos, doch der Ball sprang von der Latte nur auf die Torlinie. Weitere gute Abschlüsse von Hänisch und Wieczorek wurden dann wieder vom Torhüter pariert. In der Schlussphase blieb Rauschwalde zwar weiterhin am Drücker, der Anschlusstreffer sollte aber nicht mehr fallen.

Letztlich ein verdienter Sieg für das effizientere Team, dennoch sollte die Leistungssteigerung dem GFC Mut machen, in den nächsten, ähnlich schweren Spielen gegen Weißwasser und Rietschen punkten zu können.

 

Torfolge: 1:0 Maik Schirmer (45.), 2:0 David Straube (58./ET)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Marcel Thomas, Dominik Schubert, David Straube (ab 68. Markus Niemz), Christoph Preuß, Stefan Zabel (ab 74. Christian Rolle), Stefan Heyne, Martin Wieczorek, Marco Pittke, Matthias Heinsch, Dirk Hänisch

 

Gelbe Karte: Martin Wieczorek, David Straube, Stefan Heyne, Marco Pittke

 

Aufstellung Löbau: Philipp Sachse - Maik Schirmer, Sebastian Müller, Rico Flammiger, Eric Kaminski, Stefan Schönherr (ab 65. Pavel Frij), Oliver Bahr, Ricardo Riediger, Marco Lange, Robin Böhm (ab 86. Georg Schierz), Philipp Nehrettig

 

Gelb: Sebastian Müller, Oliver Bahr

 

Zuschauer: 38

 

Schiedsrichter: Thomas Hayn (Energie Görlitz), Bernd Kroschwald (SV Reichenbach), Andre Weikert (SV Meuselwitz)

 

17. Spieltag: GFC Rauschwalde - VFB Weißwasser 2:2 (1:1)

 

Am gestrigen Samstag war der VFB Weißwasser zu Gast in Rauschwalde. Trotz prekärer Personallage wollte die Richter-Elf die herbe Hinspielniederlage wieder gut machen. Als Abwehrchef fungierte diesmal Steffen Holz von unserer zweiten Vertretung, zudem gab Daniel Haußig nach einem halben Jahr Verletzungspause sein Comeback.

In der Anfangsphase  übernahmen die Gäste zwar größtenteils die Spielkontrolle, konnten sich aber keine echten Torchancen herausspielen. So musste Keeper Preuß in der 20. Minute das erste Mal eingreifen, als eine Flanke gefährlich in Richtung GFC-Tor segelte. Rauschwalde versuchte durch schnelle Konter über Markus Niemz und Martin Wieczorek für Gefahr zu Sorgen, doch einige gute Angriffe wurden zu ungenau abgeschlossen. In der 28. Minute fiel dann der Führungstreffer für den VFB, als Marc Gaumer eine verunglückte Abwehraktion volley unter die Torlatte setzte. 10 Minuten später lag der Ausgleichstreffer in der Luft, als Wieczorek bereits den Torhüter umkurvte, anschließend aber noch von einem zurückgeeilten Abwehrspieler geblockt werden konnte. Den folgenden Eckball konnte der GFC-Neuzugang jedoch unhaltbar ins Netz köpfen (39.).

Im zweiten Abschnitt ergab sich ein ähnliches Bild, die Gäste optisch überlegen, Rauschwalde aber mit den zwingenderen Aktionen. So musste VFB-Keeper Steven Knobel zweimal gegen Wieczorek retten (46., 65.). Mitte der zweiten Hälfte erhöhte Weißwasser den Druck, sodass auch Markus Preuß bei einem gefährlichen Fernschuss von Robert Balko sein Können wieder unter Beweis stellen musste (66.). In der 67. Minute bekam der VFB einen Freistoß an der Strafraumgrenze zugesprochen, den Routinier Tomasz Skrzypczak scharf vor das Tor brachte. Zwar konnte Wieczorek auf der Linie klären, doch der Ball sprang genau in die Mitte, wo sich Marc Gaumer bedankte und nur noch ins leere Tor abstauben musste. Jetzt musste der GFC mehr riskieren, doch gute Gelegenheiten wurden erneut zu unpräzise abgeschlossen. Den Gästen ergaben sich nun mehr Räume um für die Entscheidung zu sorgen, und vor allem der eingewechselte Stefan Beil stellte die Rauschwalder Abwehr vor einige Probleme. Den eigenen Kasten konnte man aber bis zum Schluss sauber halten, sodass ein Punktgewinn weiterhin möglich schien. In der Nachspielzeit ergab sich dann die letzte gute Möglichkeit für die Rauschwalder Elf, als Schiri Frieser auf Freistoß für den GFC entschied. Martin Wieczorek schnappte sich den Ball und schlenzte ihn aus ca. 20 Metern unhaltbar in den Winkel.

Am Ende konnten sich der GFC über einen glücklichen, aber nicht unverdienten Punkt freuen.

Nächsten Samstag gastiert der FC Stahl Rietschen in Rauschwalde, wobei man erneut eine Hinspielpleite wettmachen möchte. Aufgrund der gestrigen Leistung sowie der Rückkehr einiger Stammspieler kann man diese schwere Aufgabe durchaus optimistisch angehen.

 

Torfolge: 0:1 Marc Gaumer (28.), 1:1 Martin Wieczorek (39.), 1:2 Marc Gaumer (67.), 2:2 Martin Wieczorek (90.+4)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Marcel Thomas, Steffen Holz, Christian Rolle, Daniel Haußig, Christoph Preuß, Stefan Zabel, Alexander Hensolt (ab 71. Stefan Heyne), Martin Wieczorek, Markus Niemz, Matthias Heinsch (ab 53. Dominik Schubert)

 

Gelbe Karte: Stefan Zabel

 

Aufstellung Weißwasser: Steven Knobel - Robert Balko (ab 72. Stefan Beil), Martin Schleußing, Oliver Kraatz, Przemyslaw Adamczak, Norman Reher, Marc Gaumer (ab 90. Arnold Hilsky), Toni Seeber, Johann Fischer (ab 85. Steffen Kästner), Martin Tzschacksch, Tomasz Skrzypczak

 

Gelbe Karte: Tomasz Skrzypczak, Przemyslaw Adamczak

 

Zuschauer: 57

 

Schiedsrichter: Thomas Frieser (Bertsdorfer SV), Alexander Gliesing (FSV Kemnitz), Werner Werchau (EFV Bernstadt/Dittersbach)

 

18. Spieltag: GFC Rauschwalde - FC Stahl Rietschen 0:0 (0:0)

 

Nach der deftigen 1:5-Schlappe in der Vorwoche gegen Zittau war für Stahl Rietschen Wiedergutmachung angesagt. Gegen Mitaufsteiger GFC Rauschwalde schien die Gelegenheit günstig, es waren aber dann doch die Gastgeber, die sich in der ersten Hälfte die Führung verdient hatten. Gegen Ende der Startviertelstunde kam Stahl bei einem Kopfball von Nico Kambor zwar zur ersten Tormöglichkeit (14.), doch danach hatten die Gastgeber klare Chancenvorteile. So parierte Gästetorwart Matthias Mersiowsky einen Distanzschuß von Dirk Hänisch (15.) und Marco Holz stoppte eine Minute später Martin Wieczorek nach schönem Solo. Auch Mirko Pastor und erneut Wieczorek, die sich anschließend gegen ihre Bewacher durchsetzten, scheiterten letztlich nur am Stahl-Schlußmann (26./35.).

In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste besser ins Spiel und kombinierten sich immer wieder gefällig bis zum gegnerischen Strafraum. Im Abschluß blieben die Rietschner jedoch lange ideenlos oder die GFC-Abwehr konnte klären. So wurde es erst wieder ab der 70. Minute spannend, als beide Mannschaften verstärkt die Spielentscheidung suchten. Zunächst wurde ein schöner Angriff des GFC nicht belohnt. Der unermüdliche Wieczorek war über die rechte Angriffseite nach vorn gestürmt und hatte präzise auf Pastor geflankt, doch wieder war der Stahl-Keeper aufmerksam und parierte den Kopfball des GFC-Stürmers sicher (70.). Auf der anderen Seite wurden nun die Einsätze für Markus Preuß zahlreicher. Zunächst faustete der Rauschwalder Schlußmann einen gefährlichen Schuß von Adam Jaworski zur Ecke (75.), hielt nach Ausführung des Eckballs auch den Schuß von Ondrej Brezar und entschärfte zwei weitere Schüsse von Jaworski (78./79.). Gemessen an den Chancenanteilen gab es am Ende eine gerechte Punkteteilung.

 

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Marcel Thomas, Christian Rolle, Daniel Haußig, Christoph Preuß, Stefan Heyne (ab 80. Alexander Hensolt), Marco Pittke (ab 58. Matthias Heinsch), Stefan Zabel, Mirko Pastor, Martin Wieczorek, Dirk Hänisch

 

Gelbe Karte: Martin Wieczorek, Christian Rolle

 

Aufstellung Rietschen: Matthias Mersiowsky - Ondrej Brezar, Nico Kambor, Daniel Czorny, Marco Holz, Henry Jüppner (ab 74. Eric Reinert), Alexander Ullrich, Johannes Maidorn, Adam Jaworski, Eric Hennig (ab 80. Lukas Nitsche), Rene Wenzel

 

Gelbe Karte: Matthias Mersiowsky, Henry Jüppner

 

Zuschauer: 70

 

Schiedsrichter: Michael Olbrig (TSV Spitzkunnersdorf), Norman Graf (TSV Spitzkunnersdorf), Holger Gliesing (FSV Kemnitz)

 

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19. Spieltag: Lok Schleife - GFC Rauschwalde 1:1 (0:0)

 

Am 19. Spieltag reiste der GFC Rauschwalde zum Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn aus Schleife. Bei herrlichem Fussballwetter pfiff Schiedsrichter Domel die Partie pünktlich um 15 Uhr an. Entgegen Rauschwalder Erwartungen begann Schleife die Partie zurückhaltend und ohne das aggressive Pressing aus der Vorwoche. In den ersten Minuten des Spiels neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend. Während der kompletten Partie kam es aufgrund des enorm schlecht bespielbaren Rasens immer wieder zu verunglückten Aktionen in Form von versprungenen Bällen. In der 15. Spielminute hatten die Gastgeber die erste gute Tormöglichkeit. Ein Freistoß vom 16er trat Pohling gut Richtung GFC Gehäuse, doch Keeper Preuß war mit gewohnter Klasse zur Stelle und entschärfte die Situation. Unser Team kombinierte sich teils immer wieder gut durch die gegnerische Hälfte, jedoch blieben klare Tormöglichkeiten Mangelware, da oftmals die letzte Konsequenz und Genauigkeit fehlte. Die beste Möglichkeit in Durchgang eins hatte Pastor, welcher mit schönem Solo in den Schleifer Strafraum eindrang, letztendlich aber nicht entschieden genug abschließen konnte. Zum Ende der ersten Halbzeit kamen die Gastgeber noch zu zwei guten Chancen, welche jedoch nichts einbrachten.

Wie so oft schon in dieser Saison fehlte unserer Mannschaft in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff die nötige Spannung und Wachsamkeit, und so kamen die Gastgeber praktisch mit der ersten Gelegenheit zur Führung. Briesemann kontrollierte ein Zuspiel aus dem Mittelfeld gekonnt, drehte sich um seinen Bewacher und schloss mit sattem Schuss ins rechte Dreiangel unhaltbar ab. Rauschwalde zeigte sich dadurch allerdings keineswegs beeindruckt sondern erzielte nur drei Minuten später den Ausgleich. Eine Flanke von Hänisch aus der Halben konnte Wieczorek per Kopf im Schleifer Kasten unterbringen. In der Folge ergab sich ein offenes Spiel mit viel Platz auf beiden Seiten. Während Schleife versuchte das Spiel mit langen Bällen mehr oder weniger gut zu gestalten, setzte die Richter Elf auf schnelle Konter nach Ballgewin n. In der 70. Minute rauschte ein Schuss von Pastor übers Tor, in der 85. Minute verpasste selbiger nach schönem Zusammenspiel mit Hänisch den Abschluss. Den Schlusspunkt setzte Wieczorek mit einem Freistoß, welcher nur mit Mühe vom Schleifer Keeper geklärt werden konnte. Somit blieb es beim 1:1, einem Ergebnis das unserem Team im Abstiegskampf nicht wirklich weiter hilft.

Am nächsten Wochenende gastiert der Ostritzer BC zu einem echten 6 Punktespiel in Rauschwalde!

 

Torfolge: 1:0 Lars Briesemann (48.), 1:1 Martin Wieczorek (51.)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Marcel Thomas, Christian Rolle (ab 68. Stefan Heyne), Christoph Preuß, Stefan Zabel (ab 60. Marco Pittke), Alexander Hensolt (ab 78. David Straube), Dominik Schubert, Mirko Pastor, Martin Wieczorek, Martin Otto, Dirk Hänisch

 

Gelbe Karte: Martin Otto, Christian Rolle

 

Aufstellung Schleife: Ronny Wetzke - Mario Panoscha, David Dubrawa, Steve Schurmann, Matthias Hoffmann, Maik Pohling, Robert Kranig, Andreas Marusch, Christian Kraink (ab 84. Frank Antonius), Lars Briesemann, Ben Pohling

 

Gelbe Karte: Keine

 

Zuschauer: 95

 

Schiedsrichter: Frank Domel (SV Blau-Weiß Kromlau), Bernd Robel (SV Reichwalde), Frank Konietzky (SV Trebendorf)

 

20. Spieltag: GFC Rauschwalde - Ostritzer BC 1:1 (0:1)

 

In diesem Spiel gegen den Abstieg gab es keinen Sieger. Dabei lieferten sich beide Mannschaften ein faires, offensives Match, das viele Torchancen hatte. Schon in der zehnten Minute verpaßte der GFC die Führung, als Mirko Pastor nach Flanke von Stefan Zabel nur an den Torpfosten köpfte. Statt dessen traf der Ostritzer Torjäger Tomasz Michalkewicz für die Gäste zum 0:1 (16.) und Marcel Heidrich nur an den Querbalken (28.). Wenig später parierte der Rauschwalder Torwart Markus Preuß einen Schuß von Benjamin Proft (31.). Danach dominierten die Gastgeber und nach einem Freistoß von Dirk Hänisch köpfte David Straube knapp am OBC-Kasten vorbei. Drei Minuten vor der Pause entschärfte Gästekeeper Richard Brendler noch einen Schuß von Martin Wieczorek (42.).

Auch nach der Halbzeitpause suchten beide Teams den Torerfolg. Hänisch und Christian Rolle verfehlten das Tor nur knapp (54./70.) und auf der Gegenseite hielt Keeper Preuß einen gefährlichen Aufsetzer von Rene Sachs (75.). Zwei Minuten später zirkelte Wieczorek einen Freistoß von der Strafraumgrenze über die Mauer, aber der Ostritzer Schlußmann war ebenso auf seinem Posten, wie GFC-Keeper Preuß bei einem Schuß von Michalkewicz (78.). Die unermüdliche Aufholjagd der gastgebenden Mannschaft war letztlich dann doch noch erfolgreich, als Hänisch in der 82. Minute per Distanzschuß zum Ausgleich ins lange Eck traf. Nun wollten die Gastgeber natürlich den Sieg, was Hänisch in der 87. Minute fast gelungen wäre, doch ein Ostritzer holte den Schuß noch von der Torlinie. Am Ende gab es in dem bis zuletzt spannenden Spiel eine Punkteteilung, die beiden Mannschaften im Abstiegskampf nicht wirklich weiterhilft.

 

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Marcel Thomas, Christian Rolle (ab 75. Dominik Schubert), David Straube, Christoph Preuß, Stefan Zabel, Alexander Hensolt, Markus Niemz (ab 46. Stefan Heyne), Mirko Pastor, Martin Wieczorek, Dirk Hänisch

 

Gelbe Karte: keine

 

Aufstellung Ostritz: Richard Brendler - Johannes Posselt, Johannes Riedel, Pawel Nowacki, Marcel Heidrich, Markus Neugebauer (ab 83. Benno Seidel), Robin Klein (ab 43. Marian Nowacki), Tomasz Michalkewicz, Benjamin Proft, Sven Steudte, Rene Sachs

 

Gelbe Karte: Sven Steudte, Johannes Riedel

 

Zuschauer: 45

 

Schiedsrichter:  Maik Ruprecht (Blau-Weiß Neschwitz), Frank Schulze (SV Göda), Ralf Schulze (SV Göda)

 

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21. Spieltag: LSV Spree - GFC Rauschwalde 2:3 (2:1)

 

Nachdem es am letzten Spieltag im direkten Duell verpasst wurde, den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern, gab am Sonntag bereits die nächste Gelegenheit, einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Durch die Niederlage der Ostritzer am Vortag hatte man die Möglichkeit, mit einem Dreier beim Tabellenschlusslicht Spree den Vorsprung auf 7 Punkte auszubauen.

Doch auch die Gastgeber waren hochmotiviert, denn ein Sieg wäre wohl die letzte Chance auf den Klassenerhalt gewesen.

In Erwartung eines umkämpften Spiels verzichtete Trainer Richter zunächst auf eine zweite Sturmspitze, um im Mittelfeld den Zugriff zu erhöhen. Doch fehlte es in der ersten Hälfte oft an der nötigen Aggressivität, um die kampfstarke Heimelf entscheidend in ihren Angriffsbemühungen zu stören. Zumeist agierte diese auch mit langen Bällen aus der eigenen Hälfte, womit die Rauschwalder Abwehr einige Probleme hatte. Folgerichtig gab es dann auch die erste Großchance für Spree, doch Schander jagte den Ball von der Strafraumgrenze über das Tor. Der GFC tat sich schwer, eigene Angriffe sinnvoll zu Ende zu spielen, und so fiel der überraschende Führungstreffer für Rauschwalde in der 24. Minute dann auch nach einem Standard. Einen Eckball von Hänisch konnte Stefan Zabel im Strafraum annehmen und aus kurzer Distanz unhaltbar unter die Latte vollenden. Doch der LSV machte weiter Dampf und sorgte vor allem mit Standardsituationen durch den agilen Lehmann für ständige Gefahr. Nur eine Minute nach der Führung kratzte Keeper Preuß einen stark getretenen Freistoß von der Linie. In der 30. Minute hatte dann Pastor das 2:0 auf dem Fuß, doch er scheiterte freistehend am gut reagierenden Torwart der Heimelf. Nach einem Freistoß von der Strafraumgrenze kam Spree in 32. Minute zum Ausgleich,als Mann per wuchtigem Kopfball abschloss. Kurz darauf wieder eine gute Möglichkeit für den GFC, als Hänisch von Pastor freigespielt wurde, aus spitzem Winkel aber nur knapp das Tor verfehlte. Die nicht unverdiente Führung für die Gastgeber sollte in 36. Minute erneut nach einem Standard fallen. Nach einem Eckball bekam man den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Koch schaltete am schnellsten und traf mit der Hacke zum umjubelten 2:1. Jetzt hatte Rauschwalde Probleme ins Spiel zurück zu finden und konnte nur mit Mühe den dritten Gegentreffer verhindern. Die letzte gute Chance für Spree in der ersten Hälfte verzog Mann aus aussichtsreicher Position.

Mit einer deutlichen Halbzeitansprache sowie der Einwechslung von Martin Wieczorek setzte Trainer Richter das Zeichen zur Aufholjagd, um die dringend benötigten Punkte doch noch nach Görlitz zu holen. Zwar bestimmte Spree erneut die Anfangsphase, doch die GFC-Defensive stand nun kompakter und konnte die gegnerischen Angriffe oft rechtzeitig unterbinden. Einzig die gefährlichen Freistöße von Lehmann sorgten für ständige Gefahr, so verfehlte dieser zweimal nur knapp das Gehäuse. Auf der Gegenseite sorgte Wieczorek nun für mehr Betrieb in der Rauschwalder Offensivabteilung und war auch gleich am Ausgleichstreffer beteiligt. Einen langen Abschlag verlängerte er in der 54. Minute auf Pastor, der noch zwei Abwehrspieler stehen ließ und diesmal souverän vollendete. Jetzt fand auch endlich der GFC besser ins Spiel, denn Spree riskierte nun mehr und bot einige Räume an. Doch oft fehlte es an der nötigen Präzision um aus guten Ansätzen auch Torchancen zu erspielen. In der 74. Minute konnte das Spiel dennoch gedreht werden. Wieczorek drang mit Tempo in den Strafraum ein, wo ihn der bereits geschlagene Torwart der Gastgeber nur noch umreißen konnte und folgerichtig vom Platz gestellt wurde. Den fälligen Elfer verwandelte Dirk Hänisch souverän und brachte den GFC dem ersten Sieg in der Rückrunde näher. Trotz Unterzahl kämpfte der LSV unermüdlich um den Ausgleich, sodass die Rauschwalder Hintermannschaft bis zum Schluss gefordert war. Doch letztendlich überstand man die zweite Hälfte schadlos und konnte somit einen glücklichen, aber enorm wichtigen Sieg feiern.

 

Torfolge: 0:1 Stefan Zabel (24.), 1:1 Oliver Mann (32.), 2:1 Christian Koch (36.), 2:2 Mirko Pastor (54.), 2:3 Dirk Hänisch (74./FE)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Marcel Thomas, Daniel Haußig (ab 46. Martin Wieczorek), David Straube, Christoph Preuß, Stefan Zabel (ab 57. Dominik Schubert), Alexander Hensolt, Marco Pittke, Mirko Pastor (ab 90.+3 Christian Rolle), Martin Otto, Dirk Hänisch 

 

Gelbe Karte: Alexander Hensolt, Marco Pittke

 

Aufstellung Spree: Andreas Rufer - Marcel Tübbecke (ab 72. Philipp Kosan), Rico Schander, Philipp Segieth, Michael Moser, Randy Lehmann, Oliver Mann (ab 80. Mirko Ebert), Christian Koch, Patrik Weiser, Thomas Schnabel, Michael Gröscho (ab 88. Eric Weiser) 

 

Rote Karte: Andreas Rufer

Gelbe Karte: Marcel Tübbecke, Thomas Schnabel, Patrik Weiser, Michael Moser

 

Zuschauer: 146

 

Schiedsrichter: Thomas Frieser (Bertsdorfer SV), Peter Ullmann (SV Schönau-Berzdorf), Max Nerger (VfB Zittau)

 

22. Spieltag: GFC Rauschwalde - FSV Oppach 1:1 (1:0)

 

An diesem Samstag empfing der GFC Rauschwalde vor leider nur 45 Zuschauern mit dem FSV Oppach einen Bezirksligisten der Vorsaison. Die Oppacher, welche nach dem Abstieg viele Abgänge zu verzeichnen hatten, retteten im Hinspiel glücklich einen Punkt gegen unsere Elf.  Und auch diesmal sollte unserem Team es nicht gelingen, einen Vorsprung über die Zeit zu retten und so stand mit dem 1:1 am Ende der Partie das elfte Unentschieden dieser Saison fest.

Die Partie startete ohne großes Abtasten sofort und fast hätte es bereits in der ersten Minute den Führungstreffer für die Gäste gegeben. Nach einem Angriff über die linke Seite konnte Mitscherlich den herausgeeilten Torwart Preuß umkurven und spielte das Leder auf das leere Tor, doch in letzter Sekunde konnte Hensolt noch auf der Linie klären. Nach diesem Schockmoment war unsere Mannschaft wach und fand gut in die Partie. Trainer Richter setzte vor allem auf Ballbesitz und so ließ der GFC den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen und verlagerte immer wieder die Seiten. In der elften Minute setzte Wieczorek nach Doppelpass mit Pastor das Leder über das Gästetor. Ein scharf getretener Freistoß von Hänisch verfehlte im Anschluss nur knapp das Tor. In der Folge neutralisierten sich beide Mannschaften ohne größere Höhepunkte weitestgehend. Kurz vor der Pause bekam der GFC einen Freistoß aus dem Halbfeld zugesprochen. Hensolt brachte diesen auf den langen Pfosten, wo Dominik Schubert mit einer Flugeinlage sehenswert zur Pausenführung einnickte.

Oppach stellte in der Pause um und kam schwungvoll und mit etwas mehr Druck aus der Kabine, erspielte sich aus dem Spiel heraus allerding kaum echte Torchancen. In der 65. Minute setzte Kirchner einen Kopfball am GFC Kasten vorbei. Fast im Anschluss hatte Wieczorek die Chance auf das zweite Tor, sein Schuss konnte jedoch von Prochaska gerettet werden. Kurz darauf vergab unsere Elf gleich zweifach die Spielentscheidung. Zunächst blieb Wieczorek das Glück an diesem Tag verwehrt, als er sich stark durchsetzte, sein Schuss dann aber von der Strafraumgrenze deutlich über das Tor ging. Kurz darauf setzte sich Hänisch wunderbar gegen seine Kontrahenten durch, sein Abschluss ins kurze Eck landete jedoch an der Querlatte. In der Folge musste zunächst Pastor verletzungsbedingt das Feld verlassen und kurze Zeit später auch noch Wieczorek, sodass Rauschwalde nun mehr ohne echze Spitze agierte. So ging es vielmehr darum den Spielstand über die Zeit zu retten. Der Rauschwalder Abwehrverbund agierte souverän und konnte jegliche spielerischen Versuche der Oppacher klären. Aber wie es so ist im Fussball, wenn man die Dinger vorne nicht macht wird man bestraft. So führte ein Stoppfehler nach eigenem, unnötigen Rückpass zum Ballverlust und Dennis Cavan bedankte sich mit dem Ausgleich in der 88. Spielminute. Es blieb am Ende wie schon im Hinspiel beim unglücklichen Remis.

Die nächsten drei Wochen hat unser Team nun Zeit um Verletzungen auszukurieren und neue Kräfte zu sammeln, bevor mit Rot Weiß Olbersdorf ein direkter Tabellennachbar auf dem DT'er gastiert. Mit einem Sieg im direkten Duell kann der GFC die Olbersdorfer in der Tabelle überholen.

 

Torfolge: 1:0 Dominik Schubert (44.), 1:1 Denis Kavan (88.)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Marcel Thomas, David Straube, Christoph Preuß, Dominik Schubert, Alexander Hensolt, Mirko Pastor (ab 69. Daniel Haußig), Marco Pittke, Martin Otto, Martin Wieczorek (ab 81. Stefan Zabel), Dirk Hänisch

 

Gelbe Karte: Alexander Hensolt

 

Aufstellung Oppach: Lars Prochaska - Sven Kalkbrenner, Marco Eichner, Clemens Mitscherlich, Nurettin Genc, Michael Kirchner (ab 73. Denis Kavan), Chris Rudolph (ab 46. Vojtech Kobylka), Paul Heldner, Afit Genc (ab 54. Stephan Mitscherlich), Dominique Neumeister, Eric Neisser

 

Gelbe Karte: Sven Kalkbrenner, Nurettin Genc

 

Zuschauer: 45

 

Schiedsrichter: Falk Lehnigk (SV 48 Reichwalde), Siegbert Klingauf (SV Klitten/Boxberg), Joachim Rodig (SV Klitten/Boxberg)

 

23. Spieltag: GFC Rauschwalde - Rot-Weiß Olbersdorf 5:1 (1:1)

 

Mit Blick auf die Abstiegsränge wollten beide Teams keineswegs verlieren. Doch während für den GFC als Gastgeber eigentlich nur drei Punkte akzeptabel waren, hätte sich Olbersdorf durchaus auch mit einer Punkteteilung anfreunden können, zumal ihr Stammtorwart Pierre Grollmisch dienstlich verhindert war. Der verletzungsbedingt als Feldspieler nicht einsetzbare Kapitän Björn Günther übernahm daher dessen schweres Amt und machte seine Sache lange Zeit recht ordentlich. Am frühen 1:0 der Rauschwalder schien er aber schuldlos. Christian Rolle hatte den Ball nach Paß von Daniel Haußig bereits in der ersten Minute unhaltbar in die lange Ecke geschlenzt. In Folge entwickelte sich ein spannendes Spiel mit vielen Torchancen und guten Torwartleistungen auf beiden Seiten. Nachdem Markus Glauche seine Chance zum Ausgleich nicht genutzt hatte (20.), waren die Rauschwalder wieder an der Reihe. Den Schuß von Martin Wieczorek lenkte Keeper Günther zur Ecke (21.), bereinigte mit seinen Vorderleuten die brenzlige Situation nach Schuß von Marco Pittke (23.) und war auch beim Kopfball von Mirko Pastor auf seinem Posten (24.). Die nächste Großchance zum Ausgleich hatten die Olbersdorfer eine Minute später. GFC-Schlußmann Markus Preuß parierte jedoch den Schuß von Martin Linke und beim Nachschuß stand Stefan Saalbach im Abseits. Im direkten Gegenzug parierte Rot-Weiß-Keeper Günther den Schuß von Wieczorek nach dessen schönem Solo (26.). Nach einer reichlichen halben Stunde wurden die Bemühungen der Gäste belohnt und nach Vorarbeit von Saalbach gelang Glauche der Ausgleich (32.).

Schon bald nach Wiederanpfiff wurde Wieczorek zum Matchwinner für den GFC. In der 50. Minute konnte der Gästeschlußmann zwar noch dessen Freistoß abfausten, doch fünf Minuten später gelang Wieczorek ein Doppelpack. Beim Schuß zum 2:1 rutschte Keeper Günther der Ball durch die Hände (55.) und eine Minute später führte ein tolles Solo von Wieczorek zum wohl vorentscheidenden 3:1. Die Gäste steckten trotz des nun klaren Rückstandes niemals auf und hatten durch Saalbach (63.) und einen Distanzschuß von Linke (76.) gute Möglichkeiten zur Verbesserung des Resultates. Dazwischen mußte sich der Gästetorwart mächtig strecken, um einen Schuß von Pastor noch aus dem Winkel zu kratzen (64.). Die Schlußviertelstunde gehörte dann deutlich dem GFC. Zunächst schoß Pastor nach schönem Solo am Tor vorbei (75.) und die Chance für David Straube konnte noch abgeblockt werden (76.). Doch als der eingewechselte Markus Niemz präzise von der linken Seite in den Strafraum flankte, stand Pastor völlig frei an der Strafraumgrenze und vollendete mit straffem Schuß auf 4:1 (77.). Das Spiel war nun endgültig entschieden und nach einem Stellungsfehler von Hendryk Junior hatte Niemz freie Bahn und drosch den Ball nach kurzem Solo unter den Querbalken (87.). Beide Teams bemühten sich bis zum Schluß um ein faires Spiel und so hatte auch Schiedsrichter Daniel Model mit der für beide Mannschaften nicht unbedeutenden Begegnung keine Probleme.

 

Torfolge: 1:0 Christian Rolle (01.), 1:1 Markus Glauche (32.), 2:1 Martin Wieczorek (53.), 3:1 Martin Wieczorek (56.), 4:1 Mirko Pastor (77.), 5:1 Markus Niemz (87.)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Daniel Haußig, Christian Rolle, David Straube, Christoph Preuß, Stefan Zabel (ab 55. Stefan Heyne), Dominik Schubert, Mirko Pastor, Marco Pittke, Martin Wieczorek (ab 71. Markus Niemz), Martin Otto

 

Gelbe Karte: Christian Rolle, Martin Otto

 

Aufstellung Olbersdorf: Björn Günther - Matthias Lange (ab 80. Dirk Mende), Rene Schmidt, Martin Linke, Ralf Hoffmann, Sascha Braungart, Markus Glauche, Marcel Scholz, Stefan Saalbach, Hendryk Junior, Tony Röke (ab 82. Tobias Schattel)

 

Gelbe Karte: Rene Schmidt, Stefan Saalbach

 

Zuschauer: 46

 

Schiedsrichter: Daniel Model (Herrnhuter SV), Norman Graf (TSV Spitzkunnersdorf), Werner Werchau (EFV Bernstadt/Dittersbach)

 

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24. Spieltag: GFC Rauschwalde - FC Oberlausitz 2. 0:3 (0:0)

 

Gegen die mit Spielern aus dem Oberligateam verstärkte Neugersdorfer Reservemannschaft hatte es der GFC schwer, an das erfolgreiche Spiel der Vorwoche an gleicher Stelle gegen Olbersdorf anzuknüpfen. So übernahmen die Gäste schon bald die Initiative und erspielten sich zahlreiche Torchancen, wahrend der GFC nur bei Möglichkeiten von Mirko Pastor hoffen konnte. Bei seinem ersten Versuch ging der Schuß knapp am Tor vorbei (25.) und zehn Minuten später war FCO-Keeper Markus Poley auf seinem Posten. Auf der anderen Seite waren die Gastgeber schon in der dritten Minute bei der Chance von Ahmad Azad im Glück und GFC-Keeper Markus Preuß konnte sich fortan häufig auszeichnen. Nachdem Dalibor Subrt zwei Minuten später mit seinem Schuß den Kasten verfehlt hatte, mußte Torwart Preuß nach Solo von Azad bei einem Schuß von Vedat Temel eingreifen (13.). Die wohl beste Chance zum Führungstreffer hatte Neugersdorf nach einer halben Stunde bei einem Kopfball von Temel aus Nahdistanz, Schlußmann Preuß konnte den Ball jedoch mit tollem Reflex parieren. Da auch Martin Magula und Roy Meinczinger ihre Möglichkeiten in der 32. und 40. Minute nicht nutzen konnten, ging es torlos in die Halbzeitpause.

Die Gastgeber schienen nach Wiederanpfiff noch nicht richtig postiert, da schoß Klemens Alschner nach schöner Vorarbeit von Azad über die linke Seite seine Mannschaft mit 1:0 in Front (47.). Erneut Glück für die Rauschwalder, daß Subrt in der 50. Minute nur an den Pfosten traf. Neuen Schwung in das Spiel der Gastgeber brachte der danach eingewechselte Martin Wieczorek, dessen Schuß in der 67. Minute allerdings deutlich am FCO-Kasten vorbeiging. Aber nun drückten die Gäste auf die Spielentscheidung. Zunächst vergab Temel nach Flanke von Förster den möglichen zweiten FCO-Treffer (70.), doch der fiel dann nach einem Foulspiel an Azad durch einen sehenswerten Freistoß von Temel von der Strafraumgrenze. Der Ball klatschte an den linken Pfosten und von dort ins Netz (75.). Die endgültige Entscheidung fiel dann durch Roy Meinczinger. Die GFC-Abwehr verpaßte eine Eingabe von der rechten Seite und der FCO-Kapitän brauchte nur den Fuß hinhalten.

 

Torfolge: 0:1 Klemens Alschner (47.), 0:2 Vedat Temel (75.), 0:3 Roy Meinczinger (81.)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Stefan Heyne, Henrik Dietrich, David Straube, Christoph Preuß, Stefan Zabel, Dominik Schubert (ab 63. Martin Wieczorek), Alexander Hensolt, Mirko Pastor (ab 78. Markus Niemz), Marco Pittke, Dirk Hänisch

 

Gelbe Karte: Alexander Hensolt, David Straube

 

Aufstellung Neugersdorf: Markus Poley - Patrik Barta (ab 71. Philipp Scholte), Klemens Alschner, Martin Magula, Dalibor Subrt (ab 73. Kevin Schubert), Max Förster (ab 75. Tony Sommer), Henry Wegner, Vedat Temel, Ahmad Azad, Marc Stübner, Roy Meinczinger

 

Gelbe Karte: Ahmad Azad

 

Zuschauer: 38

 

Schiedsrichter: Alexander Gliesing (FSV Kemnitz), Steffen Wiedemann (LSV Friedersdorf), Alexander Pirogov (NFV Gelb-Weiß Görlitz)

 

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25. Spieltag: VFB Zittau - GFC Rauschwalde 6:0 (1:0)

 

Bei bestem Wetter und auf optimal präparierten Geläuf trat unsere Erste am Samstag beim VFB Zittau im Weinaupark-Stadion an. Echte Spielfreude sollte sich allerdings nur bei den Gastgebern entwickeln. Die erste Hälfte begann wie erwartet. Zittau übernahm die Initiative, während der GFC tief stand und auf Konter lauerte. Die ersten Warnschüsse von Urban konnte Keeper Preuß noch abwehren, auf der Gegenseite sorgte Wieczorek für Gefahr. Doch ein Drehschuss war für den Zittauer Schlussmann kein Problem, und nach einem scharf getretenen Freistoß von Hensolt segelte Wieczorek alleinstehend nur knapp am Ball vorbei. Nach Pass von Haußig überlief die Rauschwalder Sturmspitze die Hintermannschaft der Gastgeber und spitzelte den Ball am Keeper, aber auch knapp am Gehäuse vorbei. Für Zittau scheiterten Tille aus aussichtsreicher Position und Vollrath, dessen Flanke aus dem Halbfeld am Pfosten landete. Zahlreiche weitere Angriffe über die Außenbahnen konnte die Rauschwalder Abwehr noch vor der Gefahrenzone abwehren, sodass der Führungstreffer für den VFB wie schon im Hinspiel durch einen Freistoß von Albert fallen sollte. Aus gut dreißig Metern schlug der wuchtige Schuss unter der Latte ein (27.). Im Anschluss kam Rauschwalde nur noch zu einer nennenswerten Gelegenheit, als Pastor nach einem Eckball von Hänisch zum Kopfball hochstieg, die Kugel aber über den Querbalken setzte. So ging es zwar mit einem verdienten 1:0 in Pause, ein überraschender Punktgewinn schien aber dennoch weiterhin im Bereich des Möglichen.

Diese Hoffnung wurde kurz nach Wiederanpfiff zunichte gemacht, als Urban nach einem schnell vorgetragenen Angriff allein vor Preuß auftauchte und unhaltbar ins lange Eck einschob (47.). Jetzt ging beim GFC nichts mehr, und nach einem weiteren Freistoßtor von Albert war das Spiel endgültig entschieden (58.). Die Gäste kamen zu keiner einzigen Torchance in der zweiten Hälfte, während der VFB das Spielgeschehen scheinbar mühelos beherrschte. Zwei mustergültige Angriffe führten zu den gegentreffern 4 und 5 durch Olczak (70.) und Bergmann (73.). Den Schlusspunkt setzte erneut Urban, der nach einem Eckball einköpfen konnte (77.).

Eine ordentliche erste und eine mehr als enttäuschende zweite Halbzeit vom GFC, die zu einer auch in dieser Höhe verdienten Niederlage und hoffentlich zu der Einsicht führten, die Schlussphase Saison mit mehr Einsatz und Konzentration zu bestreiten.

 

Torfolge: 1:0 Mirko Albert (27.), 2:0 Felix Urban (47.), 3:0 Mirko Albert (58.), 4:0 Igor Olczak (70.), 5:0 Philipp Bergmann (73.), 6:0 Felix Urban (77.)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Marcel Thomas, Daniel Haußig, Christoph Preuß, Stefan Zabel, Alexander Hensolt (ab 77. Thomas Miedek), Mirko Pastor (ab 64. Markus Niemz), Marco Pittke, Martin Wieczorek, Martin Otto, Dirk Hänisch

 

Gelbe Karte: Dirk Hänisch, Alexander Hensolt, Marco Pittke

 

Aufstellung Zittau: Manuel Locke - Adrian Szajerka, Robert Vollrath, Stephan Jungmichel, Igor Olczak, Richard Polk, Holger Handschick (ab 39. Philipp Bergmann, ab 73. Toni Barth), Marcus Herrmann, Felix Urban, Mirko Albert (ab 75. Paul Hänsch), Maximilian Tille

 

Gelbe Karte: keine

 

Zuschauer: 65

 

Schiedsrichter: Christian Walter (Aufbau Kodersdorf), Marcel Block (1. Rothenburger SV), Lucas Tzschoch (ASSV Horka)

 

26. Spieltag: GFC Rauschwalde - SG Medizin Großschweidnitz 2:1 (0:0)

 

In dieser völlig verregneten Partie hatten zunächst die Rauschwalder beste Torchancen durch Mirko Pastor, der schon in der vierten Minute nur an den Pfosten traf und nach einer Viertelstunde einen Abpraller neben das Tor setzte. Zuvor war Martin Wieczorek an Gästetorwart Markus Neugebauer gescheitert. Drei Minuten später schoß Wieczorek aus vollem Lauf am Kasten der Mediziner vorbei. Die kamen nach einer knappen halben Stunde bei zwei Distanzschüssen von Andreas Winkler zu ersten guten Möglichkeiten (27./28.) und fast im Gegenzug vergab erneut Pastor eine weitere Torchance nach schöner Flanke von Dominik Schubert aus Nahdistanz (30.). Fünf Minuten später parierte der Rauschwalder Keeper Markus Preuß einen Fernschuß von Frank Günzel von der Strafraumgrenze (35.) und Schubert köpfte auf der anderen Seite über das Tor der Gäste (38.).

Nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit kamen die Gastgeber zu Schußgelegenheiten im Minutentakt. Christian Rolle setzte einen Fernschuß neben den Kasten (53.), Wieczorek schoß knapp über die Querlatte (54.) und nach Flanke von Alexander Hensolt köpfte Schubert über das Gebälk (55.). Zwingender schien danach die Einschußmöglichkeit von Martin Berndt, dem eine Minute später nach schönem Solo nur noch der Rauschwalder Keeper im Wege stand. Markus Preuß parierte den Schuß aber sicher (56.) und warf sich auch Marcel Lucas entgegen (61.). Trotz zahlreicher hochkarätiger Torchancen drohte das Spiel torlos zu enden, denn zwei Minuten später schoß Wieczorek dem Gästekeeper den Ball unplatziert in die Arme (63.). Wenig später war der Großschweidnitzer Schlußmann dann aber doch geschlagen. Wieczorek entwischte nach Paß von Pastor seinem Bewacher und ließ Neugebauer mit einem Schuß an den langen Innenpfosten keine Abwehrchance (66.). Sein Sturmkollege Pastor hatte in der 73. Minute die Möglichkeit zum 2:0, doch er schoß unbedrängt über den Kasten, auf der anderen Seite verpaßte Lucas den Ausgleich und köpfte über den Querbalken (75.). Der eingewechselte Stefan Zabel leitete dann mit seiner Flanke auf Pastor das 2:0 für die Gastgeber ein. Keeper Neugebauer war zwar noch am Ball, aber der Schuß schlug dennoch im Tor der Gäste ein (78.). Die letzten zehn Minuten gehörten dann den Gästen, die noch einmal die letzten Kraftreserven mobilisierten. Einen Fernschuß von Rene Tschackert konnte der Rauschwalder Torwart noch parieren (79.), doch als Günzel zwei Minuten später die GFC-Abwehr überlief und zum Anschlußtor traf, war auch er geschlagen. Fast wären die Mediziner fünf Minuten vor Spielschluß noch zum Ausgleich gekommen, Berndt schoß jedoch knapp am Tor vorbei. GFC-Schlußmann Preuß mußte in der Nachspielzeit noch einen Freistoß von Tschackert parieren, dann hatten die Rauschwalder drei wichtige Punkte erkämpft.

 

Torfolge: 1:0 Martin Wieczorek (66.), 2:0 Mirko Pastor (78.), 2:1 Frank Günzel (81.)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Rüdiger Wilhelm, David Straube, Christoph Preuß, Dominik Schubert, Daniel Haußig (ab 59. Marcel Thomas), Alexander Hensolt (ab 75. Stefan Heyne), Mirko Pastor, Christian Rolle, Martin Wieczorek, Martin Otto (ab 59. Stefan Zabel)

 

Gelbe Karte: Daniel Haußig

 

Aufstellung Großschweidnitz: Markus Neugebauer - Max Heidorn, Paul Fiedler (ab 46. Sebastian Rothe), Marcel Lucas, Rene Tschackert, Thomas Papert, Roland Klemm (ab 66. Chris Drewniok), Frank Günzel, Andreas Winkler, Martin Berndt, Stefan Kristen

 

Gelbe Karte: Thomas Papert

 

Zuschauer: 31

 

Schiedsrichter: Michael Olbrig(TSV Spitzkunnersdorf), Werner Werchau (EFV Bernstadt/Dittersbach), Manuel Hanisch (FSV Kemnitz)

 

Quelle: http://sport.chrissler.com/

27. Spieltag: SV Neueibau - GFC Rauschwalde 1:0 (1:0)

 

Auch wenn Trainer Peter Richter einige Stammkräfte nicht zur Verfügung standen, fuhr man gut gerüstet und mit Selbstvertrauen nach Neueibau, um die Hinspielniederlage wieder wettzumachen. Da auch bei den Gastgebern eine angespannte Personalsituation herrschte, sah man sich der ungewohnten Situation ausgesetzt, viel Platz im Spielaufbau zu bekommen und selbst das Spiel machen zu müssen. Das gelang in der ersten Hälfte auch ganz ordentlich, sodass man zahlreiche Torchancen verbuchen konnte. Die ersten Schussversuche von Wieczorek und Pittke waren für Patrick Kamke im Kasten der Neueibauer noch kein Problem, aber Mitte der ersten Hälfte lag der Führungstreffer für den GFC in der Luft. Doch zunächst rettete die Latte bei einem Heber von Pittke, anschließend traf Wieczorek aus spitzem Winkel nur den Pfosten, und den Abpraller konnte auch Hensolt nicht im Kasten unterbringen. Neueibau blieb vor allem durch Konter gefährlich, und einer dieser Gegenangriffe führte in der 35. Minute zum 1:0 für die Gastgeber, als Karel Prasil von der Grundlinie angespielt wurde und den Ball ins Tor stochern konnte.

In der zweiten Hälfte ergab sich ein ähnliches Bild, die Gastgeber standen nun noch tiefer und setzten auf vereinzelte Konter, während dem GFC langsam die Ideen ausgingen, um aus der Überlegenheit auch zwingende Torchancen zu erspielen. So hatte Neueibau noch die besseren Möglichkeiten, doch Steve Ziemens scheiterte zwei Mal freistehend an Keeper Markus Preuß. Nach einem unglücklichen Zusammenprall musste Mitte der zweiten Hälfte der Torwart der Gastgeber ausgewechselt werden, aber auch der Ersatzkeeper konnte vor keine großen Herausforderungen mehr gestellt werden. Zu allem Überfluss brach sich Matthias Heinsch bei einem Kopfballduell auch noch die Nase, konnte sich aber immerhin den Krankenwagen mit dem Neueibauer Torwart teilen. Beiden gute Besserung an dieser Stelle! So blieb es am Ende bei einem unnötigen 1:0 für die Gastgeber, das sich Rauschwalde durch mangelnde Chancenverwertung in der ersten und fehlende Durchschlagskraft in der zweiten Hälfte selbst zuzuschreiben hat.

Am nächsten Spieltag gastiert mit Neusalza-Spremberg ein anderes Kaliber beim GFC, vielleicht kann man aber wie im Hinspiel für eine kleine Überraschung sorgen.

 

Torfolge: 1:0 Karel Prasil (35.)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Marcel Thomas, Christian Rolle (ab 65. Markus Niemz), David Straube, Christoph Preuß, Dominik Schubert, Alexander Hensolt, Marco Pittke, Martin Otto, Matthias Heinsch (ab 78. Thomas Miedek), Martin Wieczorek

 

Gelbe Karte: David Straube, Markus Preuß

 

Aufstellung Neueibau: Patrick Kamke (ab 65. Marcel Schubert) - Andre Reichelt, Andreas Kern, Sören Ay, Mario Rothenburger, Tobias Schmidt (ab 53. Michael Bahr), Willy Hauck, Karel Prasil, Stefan Seibt, Tom Offermanns, Steve Ziemens

 

Gelbe Karte: Willy Hauck, Stefan Seibt, Andreas Kern

 

Zuschauer: 30

 

Schiedsrichter: Jürgen Heinrich (Rot-Weiß Olbersdorf), Michael Langer (Seifhennersdorfer SV), Norman Graf (TSV Spitzkunnersdorf)

 

28. Spieltag: GFC Rauschwalde - FSV Neusalza Spremberg 1:2 (0:0)

 

Der FSV Neusalza-Spremberg hat es mit diesem Sieg über den GFC Rauschwalde weiter selbst in der Hand, die Meisterschaft für sich zu entscheiden. Allerdings konnten die Görlitzer auch gegen den Titelaspiranten gewachsene Spielstärke nachweisen und sich bis zum Abpfiff die Chance für eine Punkteteilung erhalten.

Neusalza versuchte von Anbeginn die Initiative zu übernehmen, was zunehmend besser funktionierte. Dem GFC gelang jedoch gegen die hochfavorisierten Gäste eines der besten Heimspiele. Vor ihrem wie immer sicheren Torwart standen die Gastgeber kompakt und diszipliniert in der Abwehr, vorn sorgten die Spitzen für sporadische Entlastung. Den ersten Schuß parieren mußte GFC-Keeper Markus Preuß in der 24. Minute. Absender war Jiri Jenik aus Höhe der Strafraumgrenze. Eine Minute später versuchte sich Miroslav Dostal aus dem Rückraum, aber der Görlitzer Schlußmann ließ sich nicht überlisten und war auch bei der Aktion von Jonny Richter hellwach, als er auch dessen Nachschuß entschärfte (30.). Der GFC sah sich in dieser Phase immer stärker in die Defensive gedrängt und ihren Torwart im Mittelpunkt des Geschehens. Der lenkte drei Minuten später einen Schuß von Jan Rehacek über den Querbalken (33.) und rettete gegen Jenik (35.). Ein schöner Konter durch Martin Wieczorek war in der 37. Minute die erste gute Chance für die Gastgeber, doch FSV-Torwart Andrej Hanzlik ließ sich nicht überraschen.

Die Rauschwalder wollten das Spiel auch in der zweiten Hälfte so lange wie möglich offenhalten, fingen sich aber fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff einen Gegentreffer ein, als Ex-Dynamo Robert Heiße nach einem Eckball von Jenik zur Stelle war. Den ersten Versuch konnte der GFC-Keeper noch parieren, der Nachschuß war im Netz. Die Freude der Gäste bekam allerdings fast postwendend einen jähen Dämpfer, als Wieczorek nach Eckball des Ex-Leipzigers Dirk Hänisch zum Ausgleich einköpfen konnte (53.). Trotz des vor allem für die Gäste bedeutsamen Spiels blieb die Begegnung zwar weiter erfreulich fair, doch Schiedsrichter Steffen Seidel mußte nun einige Male zur gelben Karte greifen, da der FSV den Angriffsdruck noch einmal erhöhte. Nach einer Unsicherheit der GFC-Verteidigung war es letztlich Preuß im Kasten der Gastgeber, der gegen Heiße klären konnte (58.) und nach Flanke von Thomas Hentschel setzte Rehacek den Ball eine Minute später über die Querlatte. In der 73. Minute folgten fünf Eckbälle für die Gäste in Folge, die aber alle nichts einbrachten. Keeper Preuß rettete das Remis zunächst gegen Hentschel, der Abpraller kam zu Rehacek, der beim Nachschuß nur einen Abwehrspieler anschoß. Zehn Minuten vor Spielschluß wurden die Gäste dann für ihren unermüdlichen Sturmlauf belohnt. Rehacek brachte den Ball fast von der Grundlinie zu Jenik, der den Keeper der Gastgeber aus Nahdistanz überwand. In den letzten Minuten brachte Neusalza-Spremberg den kostbaren Vorsprung geschickt über die Zeit und sicherte sich die drei Punkte.

 

Torfolge: 0:1 Robert Heiße (50.), 1:1 Martin Wieczorek (53.), 1:2 Jiri Jenik (80.)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Rüdiger Wilhelm, David Straube, Christoph Preuß, Henrik Dietrich, Stefan Zabel, Alexander Hensolt (ab 80.Christian Rolle), Daniel Haußig, Marco Pittke, Martin Wieczorek (ab 70. Marcel Thomas), Dirk Hänisch

 

Gelbe Karte: Rüdiger Wilhelm, Alexander Hensolt, Daniel Haußig

 

Aufstellung Neusalza-Spremberg: Andrej Hanzlik - Radek Selinger, Michael Förster, Marcus Sacher, Robert Heiße, Jonny Richter (ab 65. Marc Pötschke), Jiri Jenik, Miroslav Dostal (ab 55. Pavel Bursa), Thomas Hentschel, Paul Adler, Jan Rehacek

 

Gelbe Karte: Thomas Hentschel

 

Zuschauer: 63

 

Schiedsrichter: Steffen Seidel (Blau-Weiß Lodenau), Fred Müller (LSV 1951 Spree), Enrico Petrick (Grün-Weiß Uhsmannsdorf)

 

Quelle: http://sport.chrissler.com/

29. Spieltag: LSV Friedersdorf - GFC Rauschwalde 1:6 (1:2)

 

An diesem Wochenende stand für den GFC das Derby gegen den LSV Friedersdorf auf dem Programm. Nachdem das Hinspiel auf heimischen Geläuf nach einer katastrophalen ersten Halbzeit mit 1:3 verloren ging, brannte die Elf von Trainer Peter Richter auf Wiedergutmachung. Die Partie vor rund 120 Zuschauern begann ohne großes Abtasten sofort und wurde mit viel Tempo auf beiden Seiten geführt. Die erste Torgelegenheit hatten die Gastgeber nach vier Minuten nach einem Eckstoß von Schröder, als Bernsdorf seinen Kopfball knapp links neben das Tor setzte. Auf der anderen Seite konnte Torwart Maywald einen guten Schuss von Matthias Heinsch nicht richtig festhalten und so staubte Martin Otto zum Führungstreffer ab (16.). Bereits im nächsten Angriff konnten die Rauschwalder wieder für Gefahr sorgen und so konnte Mirko Pastor nur durch ein Foul gestoppt werden. Schiri Felix Philipp zeigte sofort auf den Punkt. Schütze Rudi Wilhelm ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen und netzte souverän zum zwei Tore Vorsprung ein (18.). Die Friedersdorfer steckten jedoch nicht auf und konnten nach einer Freistoßflanke ebenfalls nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter setzte Bernsdorf jedoch an den Außenpfosten. Die Gastgeber wollten ihren Zuschauern zum letzten Heimspieltag aber weiterhin noch einmal alles bieten. So konnte Radisch nach etwa einer halben Stunden die Rauschwalder Abwehr aushebeln, wodurch Bernsdorf frei vor Keeper Markus Preuß auftauchte und gekonnt zum Anschlusstreffer einschob (33.). In der Folge hatte der LSV noch zwei Freistoßmöglichkeiten, konnte aber keine zum Ausgleich nutzen.

Nach dem Seitenwechsel drängte der LSV auf den Ausgleich - allerdings nur zwei Minuten lang. Mirko Pastor setzte sich über rechts wunderbar durch und konnte mit seinem Distanzschuss ins linke Eck den alten Abstand wieder herstellen (47.). Bei einigen Friedersdorfern schien sich nun bereits Resignation breit zu machen, jedoch war das Spiel bis dato noch nicht entschieden. Als jedoch nach rund 60 Minuten einem Friedersdorfer Abwehrspieler der Ball im eigenen Strafraum an die Hand sprang, zeigte Schiedsrichter Philipp abermals auf den Punkt. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung. Die Gelegenheit zu seinem zweiten Tor ließ sich Rudi Wilhelm nicht entgehen und netzte überlegt ein (62.). Mit dem wohl schönsten Angriff im Spiel setzte sich Zabel über links gut durch und bediente Pastor in der Mitte, sein Flugkopfball knallte aber an die Latte und von da zurück ins Feld. In den Schlussminuten konnte der zur Halbzeit eingewechselte Wieczorek seine Torjägerqualitäten erneut unter Beweis stellen, indem er zunächst das fünfte und anschließend das sechste Rauschwalder Tor auf jeweils sehr ansehnliche Weise markierte. Mit diesem Ergebnis machte der GFC die Blamage aus dem Hinspiel mehr als wett. Im letzten Heimspiel der Saison geht es am nächsten Samstag gegen aktuellen Zweiten, den FSV aus Oderwitz. Heja GFC!

 

Torfolge: 0:1 Martin Otto (16.), 0:2 Rüdiger Wilhelm (18./FE), 1:2 Felix Bernsdorf (33.), 1:3 Mirko Pastor (47.), 1:4 Rüdiger Wilhelm (62./HE), 1:5 Martin Wieczorek (82.), 1:6 Martin Wieczorek (85.)

 

Aufstellung Rauschwalde: Markus Preuß - Marcel Thomas, Rüdiger Wilhelm, David Straube, Christoph Preuß, Daniel Haußig, Stefan Zabel, Marco Pittke (ab 67. Dominik Schubert), Martin Otto, Mirko Pastor (ab 75. Stefan Heyne), Matthias Heinsch (ab 46. Martin Wieczorek)

 

Gelbe Karte: Stefan Heyne, Marco Pittke

 

Aufstellung Friedersdorf: Patrick Maywald - Martin Iffländer (ab 75. Patrick Brückner), Felix Schulte-Hubbert, Enrico Kasper, Mario Geißler (ab 57. Sandro Rücker), Armin Ritter, Andreas Schröder, Robert Radisch, Oliver Grabsch, Felix Bernsdorf, Richard Eifler (ab 70. Christian Schubert)

 

Gelbe Karte: Martin Iffländer, Felix Schulte-Hubbert

 

Zuschauer: 115

 

Schiedsrichter: Felix Philipp (FSV Neusalza-Spremberg), Sven Glöckner (FSV Neusalza-Spremberg), Peter Selle (EFV Bernstadt/Dittersbach)

 

30. Spieltag: GFC Rauschwalde - FSV Oderwitz 1:4 (0:2)

 

Die Gäste wollten sich die Minichance zur Meisterschaft mit einem Sieg beim GFC Rauschwalde bewahren, doch am Ende waren die Mühen vergeblich, denn der FSV Neusalza-Spremberg hatte sich in Ostritz nicht überraschen lassen und den Titel mit einem klaren Ergebnis gegen den OBC geholt. Nicht ganz so glatt war das Spiel in Rauschwalde verlaufen. Die Oderwitzer starteten zunächst souverän und lagen schon nach fünf Minuten mit zwei Treffern von Sven Mutscher und Hendrik Dietrich in Front (04./05.). Der flinke Mutscher vergab dann in Folge zahlreiche Torchancen, die das Spiel schon bis zur Pause entschieden hätten. So nach zwei Eingaben von Matej Werner in der achten und 28. Minute, sowie zwei Schüssen in der 32. Minute. Der erste wurde von der Abwehr abgeblockt und den zweiten boxte Ersatzkeeper Matthias Heinsch zur Ecke. Kurz vor der Pause versuchte sich auch Torjäger Hendrik Dietrich noch einmal, doch sein Schuß war letztlich zu unplatziert (39.). So ging es mit 0:2 in die Pause, was noch schmeichelhaft für die Gastgeber war.

Dieser Meinung war wohl auch Werner, der kurz nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit den GFC-Keeper mit einem Schuß von der Strafraumgrenze überraschte (46.). Doch auch vom 0:3 ließen sich die Gastgeber nicht beeindrucken und nachdem Mutscher nach einer Stunde die nächste Großchance für den FSV nicht genutzt hatte, konnten die Rauschwalder mit einem Konter verkürzen. Nach schönem Paß von Alexander Hensolt ließ sich Mirko Pastor die Chance nicht nehmen und überwand Michal Metelka im Gehäuse der Gäste (61.). Danach schien der Spielfaden bei Oderwitz erst einmal gerissen und das Match wurde ausgeglichener. Zu Beginn der Schlußviertelstunde hatte Pastor den Anschlußtreffer auf dem Fuß und im Gegenzug parierte GFC-Schlußmann Heinsch einen Schuß von Werner aus Nahdistanz (75.). Das 2:3 nochmals vor Augen hatte erneut Pastor, als er eine Minute später an der Oderwitzer Strafraumgrenze gefoult wurde. Rüdiger Wilhelm trat zum Freistoß an, doch Keeper Metelka parierte den Schuß (76.). Den Endstand markierte Toni Sikora, als er sich in der 82. Minute auf der rechten Angriffseite energisch gegen die GFC-Abwehr durchsetzte. Die letzten Tormöglichkeiten hatten der eingewechselte Stefan Heyne für Rauschwalde (84.) und Dietrich für Oderwitz (85.), dann pfiff der überzeugende Schiedsrichter Amir Dilmaghani die Partie ab.

 

Torfolge: 0:1 Sven Mutscher (04.), 0:2 Hendrik Dietrich (05.), 0:3 Matej Werner (46.), 1:3 Mirko Pastor (61.), 1:4 Toni Sikora (82.)

 

Aufstellung Rauschwalde: Matthias Heinsch - Rüdiger Wilhelm, David Straube, Christoph Preuß, Alexander Hensolt, Stefan Zabel (ab 17. Markus Niemz), Dominik Schubert (ab 69. Henrik Dietrich), Marco Pittke, Mirko Pastor (ab 83. Stefan Heyne), Martin Wieczorek, Dirk Hänisch

 

Gelbe Karte: Martin Wieczorek

 

Aufstellung Oderwitz: Michal Metelka - Ales Benek (ab 46. Christoph Mittag), David Döring, Nino Scharfen, Sven Mutscher, Matej Werner, Hendrik Dietrich, Ricardo Hollenbach, Michael Hielscher, Andre Cerwinka (ab 46. Tom Döring), Jakub Zocek (ab 55. Toni Sikora)

 

Gelbe Karte: Ales Benek, Ricardo Hollenbach

 

Zuschauer: 63

 

Schiedsrichter: Amir Dilmaghani (Horken Kittlitz), Thomas Grafe (FSV Oppach), Matthias Jursch (Medizin Großschweidnitz)

 

Quelle: http://sport.chrissler.com/