Spielberichte Saison 2003/2004

01. Spieltag: LSV Spree - GFC 0:7 (0:3)

 

Das Spiel begann auch wie erwartet mit einer Anfangsoffensive der Gastgeber, wobei sich Preuß abermals als sicherer Rückhalt seiner Mannschaft erwies und einige Bälle in gewohnter Manier entschärfen konnte. Als die Gäste den Sturmlauf der Platzbesitzer nach ca. 20 Minuten unbeschadet überstanden hatten, kamen die zahlreich angereisten Rauschwalder Anhänger auf ihre Kosten. Nach 22 Minuten eröffnete Wirbs den Torreigen als er von Birnbaum nach tollen Doppelpass im Strafraum freigespielt wurde. Nur zwei Minuten später durfte Birnbaum selbst jubeln, als er seine „Birne“ in eine Eingabe von Hänisch reckte und unhaltbar im gegnerischen Kasten einlochte. Das letzte Tor im ersten Durchgang markierte H. Lange wiederum nur eine Minute später. Das Anspiel von Exner nutzte er um aus reichlich 20 Metern den herauseilenden Torhüter der Gastgeber zu überlupfen. Eigentlich war die Partie nach diesen drei Treffern in nur fünf Minuten entschieden aber die Rauschwalder schalteten nicht etwa einen Gang zurück, sondern verstärkten ihre Angriffsbemühungen, sodass die Zuschauer noch weitere vier Tore zu sehen bekamen.

 

Torfolge:

0:1 Wirbs(24.); 0:2 Birnbaum(26.); 0:3 H.Lange(27.); 0:4 Exner(59.): 0:5 Wirbs(72.);0:6 Vogel(83.); 0:7 Hänisch(87.)

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß, Vogel, Gajin, S. Lange, Friedrich(75.Trietschel), Hänisch, Wirbs(81.Bernd),Birnbaum(59.Gallus),Weynar, H. Lange, Exner

 

Schiedsrichter: Otto (Radeberg)

 

Zuschauer: 120

02. Spieltag: GFC - Empor Görlitz 0:0 (1:1)

 

Beide Teams konnten selbstbewusst in dieses mit Spannung erwartete Stadtderby gehen, da sowohl Empor als auch der GFC nicht unbedingt erwartete Siege einfuhren. Der Bezirksklassen Rekordkulisse von 220 Zuschauern wurde allerdings keineswegs prickelnde Unterhaltung geboten, ganz im Gegenteil entwickelte sich die Partie mit zunehmender Spielzeit immer mehr zu einem Grottenkick mit Chancenvorteilen für die Gastgeber. Die rassigen Zweikämpfe in dem jederzeit fairen Derby waren noch die Höhepunkte dieser Begegnung. Hatten die Rauschwalder am vorigen Spieltag noch nahezu jede ihrer Torchancen nutzen können wurde im Laufe dieses Spiels mal wieder gesündigt. So ging es torlos in die Pause. Direkt nach Wiederanpfiff setzte sich der für Wirbs eingewechselte Gallus auf der rechten Seite durch und bediente mit seiner Flanke Weynar, welcher keine Probleme hatte den Ball zu versenken und somit den schönsten Spielzug dieser Begegnung zu krönen. Im Fortlauf verloren die Platzbesitzer das Konzept und brachten somit die Gäste wieder ins Spiel, im nun ausgeglichenen Spiel gab es auf beiden Seiten mehr oder weniger gute Chancen. So vergaben auf Rauschwalder Seite Exner und Hänisch sichere Einschussmöglichkeiten. Friebe machte es glücklicherweise für unsere Gäste nicht besser, als er eine Eingabe nur noch einzunicken brauchte, es aber vorzog seine Kollegen noch etwas warten zu lassen. Eben dieses Warten wurde belohnt als Maywald, nach einem Standart mit seinem wohl einzigen Ballkontakt im zweiten Durchgang den Endstand markierte.

 

Torfolge:

1:0 Weynar(47.); 1:1 Maiwald(83.)

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß, Vogel, Gajin, S. Lange, Friedrich, Hänisch, Scholz(65.Glaubitz);Wirbs(34.Gallus), Weynar, H. Lange, Exner

 

Schiedsrichter: Förster (Zittau)

 

Zuschauer: 220

03. Spieltag: FC Oberlausitz II - GFC 2:1 (1:1)

 

Das Spiel – auf der schönen Anlage des FSV Kemnitz ausgetragen – begann recht schwungvoll. In dem schnellen Spiel suchten beide Teams ihr Heil in der Offensive. So kam es zu Möglichkeiten auf beiden Seiten, die klareren Chancen hatten jedoch die Görlitzer. So vergab der in der Vorbereitung noch glänzend aufgelegte H. Lange mehrere gute Einschußmöglichkeiten zum Teil überhastet. Die beste Möglichkeit hatte er, als Abwehr und Torhüter schon umspielt waren, Lange jedoch den richtigen Zeitpunkt zum Abschluß verpaßte und nur das Außennetz traf. Die Gäste hatten sich nach ca. 15 Minuten leichte Feldvorteile erspielt, sündigten jedoch weiterhin mit Ihren Chancen, so verfehlte Friedrich´s Flugkopfball nach Hänisch Eckstoß noch das Ziel bevor es eben Hänisch besser machte und einen Freistoß zur verdienten Führung einköpfte. Der Ausgleich fiel wenig später als die Rauschwalder noch über eine Freistoßentscheidung an der Mittellinie diskutierten und die geistig schnelleren Gastgeber dies zu nutzen wußten. Mit 1:1 ging es in die Pause. Beide Teams hatten sich für den zweiten Durchgang etwas vorgenommen. Die Umsetzung dieses Vorhaben´s gelang zunächst den Gastgebern besser. In den 20 Minuten nach Wiederanpfiff hatten sie mehrfach die Möglichkeit den Rauschwaldern den Knock Out zu versetzen, doch wie so oft erwies sich, daß mit Preuß einer der Staffelbesten das Gehäuse der Görlitzer hütet. Als sich die Partie wieder ausgeglichener gestaltete hatte Exner die Führung auf dem Fuß als er den gegnerischen Kasten ins Visier nahm, doch auch die Neugersdorfer hatten einen Könner zwischen den Pfosten. Der Führungstreffer fiel nach einem Fehler in der GFC Abwehr, so daß Neugersdorf am Ende der glückliche Sieger in einem Spiel war, indem sich Rauschwalde in jedem Fall einen Punkt verdient hätte.

 

Torfolge:

0:1 Hänisch(17.); 1:1 Ladra(27.), 2:1 Miljak(60.)

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß, Vogel, Gajin, S. Lange, Friedrich, Hänisch, Scholz(39.Berndt), Birnbaum, Weynar, H. Lange(86.Trietschel), Exner

 

Schiedsrichter: Kühn (Dresden)

 

Zuschauer: 150

05. Spieltag: SV Königshain - GFC 7:1 (4:1)

 

Rauschwalde wie ein Absteiger!

 

Mit einer katastrophalen Leistung zeigten die Rauschwalder der imposanten Kulisse von etwa 200 Zuschauern, dass an diesem Tag nur ein Team das Eintrittsgeld wert war. Die Gastgeber erwischten einen Traumstart als es nach 19 Minuten bereits 3:0 stand. Bei den Gästen konnte – bis auf H. Lange - kein Spieler auch nur annähernd seine Normalform erreichen. Auch das Traumtor von Lange konnte die Rauschwalder nicht aus ihrer Lethargie reißen. Ganz im Gegenteil – praktisch der Gegenzug brachte das 4:1 für die Platzbesitzer. Auch in den zweiten 45. Minuten zogen die Gäste eine Spielweise ohne Laufbereitschaft, Einsatz, Kampfgeist und Spielkultur den üblichen Merkmalen eines Derbys vor. Ein Zeichen dafür: keine einzige Karte wurde gezeigt! Die Königshainer gewannen dieses Spiel auch in dieser Höhe völlig verdient und hatten mit dem vierfachen Torschützen Sv. Bräuer den überragenden Akteur in ihren Reihen. Einige angeschlagene Spieler sowie der an diesem Tag verhinderte Exner können keine Erklärung für diese desolate Leistung sein. So hat das Abstiegsgespenst nach nur 5 Spieltagen bereits den Weg zurück nach Rauschwalde gefunden.

 

Torfolge:

1:0 Hertwig(5.); 2:0 Sv.Bräuer(18.), 3:0 Sv.Bräuer(19.), 3:1 H.Lange(28.),4:1 Hertwig(32.); 5:1 Sv.Bräuer(63.), 6:1 Hertwig(74.); 7:1 Sv.Bräuer(88.)

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß/Gajin/Vogel/Scholz(54. Friedrich)/Sv. Lange/Hänisch/Weynar(19. Höhne)/Wirbs/Birnbaum/Gallus/H. Lange

 

Schiedsrichter: Schmidt (Olbersdorf)

 

Zuschauer: 192

06. Spieltag: GFC - Bischofwerdaer FV 08 II 0:2 (0:0)

 

Stark formverbessert präsentierten sich die Gastgeber, den wenigen Zuschauern auf dem Sportplatz Biesnitz, gegenüber dem Desaster der Vorwoche. Druckvoll und temposcharf suchten beide Mannschaften den kurzen Weg zum Tor, wobei sich die besseren Möglichkeiten für die Hausherren ergaben. Die wohl beste Gelegenheit vergab Exner als der Schiebocker Torhüter seinen Heber noch so entschärfen konnte, dass ein Abwehrspieler die Murmel noch von der Linie kratzte. Das Spiel entwickelte sich zu einem guten Bezirksklassenkick wobei die Rauschwalder die Überlegenheit des ersten Durchganges nicht mit in Hälfte zwei übernehmen konnten. Ganz im Gegenteil, die Gäste bestimmten nun nach Belieben das Geschehen und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Nach gelb/roter Karte für Wirbs hatten die 08-er keine Mühe den Vorsprung über die Zeit zu bringen und erzielten kurz vor Schluss auch noch das 0:2. Alles in allem ein verdienter Sieg für unsere Gäste, weil 45 starke Minuten eben nicht reichen.

 

Torfolge:

0:1 Herzog(68.); 0:2 Pohling(90.),

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß/Vogel/Handke/Sv. Lange/Hänisch/Wirbs/Höhne/Exner(60.Glaubitz)/Birnbaum(76.Friedrich)/Gallus/H. Lange

 

Schiedsrichter: Thiele (Olbersdorf)

 

Zuschauer: 80

07. Spieltag: Motor Cunewalde - GFC 0:0 (0:0)

 

Diese Nullnummer war keineswegs ein Langweiler. In der munteren Partie ging es hoch und runter wobei sich die Gäste im ersten Durchgang Feld- und Chancenvorteile erspielten. So wurde die erste 100 prozentige von H. Lange vergeben als er frei vor dem Cunnewalder Keeper auftauchte, jedoch das Spielgerät nicht im Bestimmungsort unterbringen konnte. In der Folgezeit trugen sich nochmals Lange, sowie Exner und Hänisch in die Sünderkartei ein, als sie beste Einschußmöglichkeiten ausließen. Im zweiten Durchgang begann Cunewalde sehr druckvoll, sodass die GFC Abwehr mehr und mehr in den Mittelpunkt rückte, doch durch den lautstark anweisenden D. Hänisch alle Situationen schadlos überstand, bzw. Preuß im Görlitzer Kasten sich auszuzeichnen wusste. Leider wurden nun auch die sich bietenden Konterchancen vergeben, so scheiterten Exner und zweimal der eingewechselte Glaubitz mit Großchancen.

 

Aufgrund des verteilten Spiels ist die Punkteteilung ein gerechtes Ergebnis, mit dem die Rauschwalder gut leben können und hoffentlich mit neuem Selbstbewußtsein in folgenden zwei Heimspiele gehen.

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß, Vogel, Friedrich, Scholz(36. Sv.Lange), Hänisch, Berndt, Birnbaum(82.Weynar), H. Lange(75.Glaubitz), Exner, Höhne, Gallus

 

Schiedsrichter: Gliesing (Ebersbach)

 

Zuschauer: 80

08. Spieltag: GFC - Großschweidnitz 1:2 (1:1)

 

Wieder versagt!!!

 

Einen Start nach Maß erwischten die Gastgeber, als sie nach nur 50 Sekunden ihren ersten Angriff erfolgreich abschlossen. Vogel brachte einen Freistoß vor´s Tor, die Hereingabe fand in Exner einen Abnehmer, dessen Schuß vom Gästekeeper noch abgewehrt werden konnte, der anschließende Abstauber von Birnbaum hatte einen neuen Spielstand zur Folge. Eigentlich sollte diese Führung den Rauschwaldern Sicherheit geben, doch das Gegenteil war der Fall. Im Fortlauf der Begegnung veranstalteten die Platzbesitzer ein wahres Fehlpassfestival und bauten die Gäste durch unerklärliche Passivität im Zweikampfverhalten weiter auf. Zwar nur auf einer Position verändert, war die Mannschaft gegenüber dem Cunewaldespiel nicht wieder zu erkennen. Logische Konsequenz der müden Spielweise war der Ausgleich nach einem Eckball. Die Großschweidnitzer – keineswegs stark – brachten mit ihren agilen Angreifern die GFC-Abwehr mehrmals in Verlegenheit, konnten aber bis zur Pause keinen weiteren Treffer erzielen. Im zweiten Durchgang wurden die Gastgeber etwas stärker, konnten sich aber kaum zwingende Chancen erarbeiten. Insgesamt hatte die Partie höchstens mittleres Kreisliganiveau. Als zwanzig Minuten vor Schluß der stärkste Gästespieler wegen Ballwegschlagens die gelb/rote Karte sah, keimte bei Rauschwalde nochmals Hoffnung auf. Die Angriffsbemühungen wurden nun durch aufrückende Abwehrspieler verstärkt. Genau in eine solche Aktion hinein fiel der Siegtreffer unserer Gäste, als der Ball im Mittelfeld leichtfertig verloren wurde und die aufgerückte Abwehr das Nachsehen hatte. Sicherlich war es kein verdienter Sieg für unsere Gäste aber das Dummheit bestraft wird, sollte jeder GFC-Spieler aus den vorangegangenen Spielen wissen.

 

Torfolge:

1:0 Birnbaum(1.); 1:1 Seifert(22.); 1:2 Christen(83.)

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß, Vogel, Hänisch, Sv.Lange, Friedrich, Höhne, Birnbaum, Wirbs, H. Lange, Exner(29.Weynar),Gallus(68.Glaubitz)

 

Schiedsrichter: Hentschel (Rietschen)

 

Zuschauer: 99

09. Spieltag: GFC - Holtendorfer SV II 1:0 (1:0)

 

2. Saisonsieg gelingt im Derby gegen Holtendorfer Reserve

 

Spielerische Leckerbissen und traumhafte Kombinationen konnte man von dieser Begegnung nicht erwarten, dafür kämpferischen Einsatz aller Akteure. Da diese Erwartungen erfüllt wurden entwickelte sich ein munteres Spiel mit Vorteilen für die Gastgeber. Ohne die verletzten Exner und H. Lange im Angriffspiel waren Umbesetzungen in der Offensive nötig, welche sich aber nicht nachteilig auswirkten. Die agilen Angreifer St. Höhne und „Rudi“ Gallus waren jederzeit gefährlich und brachten die Holtendorfer Abwehr mit aggressivem Störungsspiel mal ums mal in Verlegenheit. Allerdings ließen auch an diesem Spieltag die Rauschwalder eine Vielzahl von hochkarätigen Einschußmöglichkeiten aus. Das goldene Tor erzielte „Jupp“ Vogel in der 28. Minute als er eine Eckballverlängerung von Gallus per Kopf in die Maschen jagte. Nach diesem Tor war´s allerdings erstmal vorbei mit den Offensivbemühungen. Die Gäste übernahmen nun den Taktstab und drängten die Platzbesitzer in die Defensive. Eine Großchance der Holtendorfer vereitelten Preuß und Hänisch mit vereinten Kräften, ehe der Halbzeitpfiff die Gastgeber erlöste. Nach Wiederanpfiff konnte sich der GFC wieder ein Übergewicht erspielen und beherrschte nun klar die Partie. Weitere Torchancen der Görlitzer wurden großzügig ausgelassen, wogegen Preuß im Kasten der Rauschwalder weitestgehenst beschäftigungslos blieb. Dies änderte sich allerdings als Vogel den durchbrechenden Holtendorfer Angreifer Klug nur per „Notbremse“ stoppen konnte. So mussten alle GFC-er nochmal 15 Minuten um den so wichtigen zweiten Saisonsieg bangen. Durch großartige kämpferische Leistung konnte der „Dreier“ unter Dach und Fach gebracht werden.

 

Torfolge:

1:0 Vogel(28.)

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß; Hänisch; Vogel ; Sv. Lange; Handke; Friedrich; Berndt; Weynar(89. Saug); Birnbaum; Gallus; Höhne

 

Schiedsrichter: Heinrich (Olbersdorf)

 

Zuschauer: 65

10. Spieltag: Ostritzer BC - GFC 0:0

 

Rauschwalde überzeugt auswärts!

 

Sollte bei den Rauschwaldern tatsächlich ein Aufwärtstrend zu erkennen sein? Nach Meinung der Zuschauer – es waren viele Görlitzer mitgereist – boten beide Mannschaften ein ausgeglichenes und abwechslungsreiches Spiel. Einziger Kritikpunkt dürfte bei den Übungsleitern beider Teams die mangelhafte Chancenverwertung seien, denn Tormöglichkeiten gab es auf beiden Seiten zu Hauf, welche teils überhastet, teils zu eigensinnig und kläglich vergeben wurden. Die ersten Möglichkeiten eröffneten sich den Gastgebern zwischen der 10. und 14. Spielminute als zwei Fernschüße knapp das Ziel verfehlten, Preuß aber zur Stelle gewesen wäre. Mit zunehmender Spieldauer gelang es den Gästen immer besser ein Übergewicht im Mittelfeld zu erlangen, was auch darin begründet war, das die Offensive der Ostritzer auf Grund der engen Rauschwalder Manndeckung, die Bälle nicht halten konnte. Mit einem leistungsgerechten Remis ging es in die Pause. Nach Wiederanpfiff waren die Gäste 15 Minuten lang am Drücker und erspielten sich einige verheißungsvolle Einschußmöglichkeiten, welche alle ungenutzt blieben. Als der OBC diese Viertelstunde überstanden hatte, drehten die Gastgeber auf. Das Resultat dieser Druchphase war jedoch das gleiche wie zuvor bei den Gästen. Ein Kopfballaufsetzer traf nur das Lattenkreuz und zwei Schrägschüsse verfehlten jeweils das lange Toreck. Alles in allem hatte der GFC im zweiten Durchgang jedoch mehr und klarere Torchancen als die Platzbesitzer und war dem Sieg somit auch näher. Eben jenen Sieg hätte Wirbs mit der letzten Chance dieser Begegnung klar machen können als er völlig frei vor dem Ostritzer Keeper, diesem den Ball in die Arme legt.

 

Fazit: Gerechte Punkteteilung zweier gleichwertiger Teams!

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß; Hänisch; Glaubitz ; Sv. Lange; Handke; Friedrich; H. Lange; Wirbs; Galus(82. Sauck); Birnbaum; Weynar

 

Schiedsrichter: Glöckner (Bischofswerda)

 

Zuschauer: 130

11. Spieltag: GFC - Empor Löbau 0:2 (0:1)

 

Rauschwalde wieder punkt- und torlos – zu Hause !!!

 

Mit Empor Löbau stellte sich am elften Spieltag der aktuelle Tabellenführer der Staffel I auf dem Sportplatz Biesnitz vor. Eine durchschnittliche und eines Tabellenführers nicht würdige Leistung reichte an diesem Tag aus, um alle drei Punkte aus Görlitz mitzunehmen. Die erste Chance des Spiels eröffnete sich unseren Gästen, aber Preuß parierte diesen ersten „Warnschuß“. Nach und nach fanden die Gastgeber zu Ihrem Spiel und erarbeiteten sich mehr oder weniger verheißungsvolle Tormöglichkeiten. Das sich dieses mal auch noch Pech zum Unvermögen gesellte spiegelt sich in zwei Latten- bzw. Pfostentreffern wieder. Hartmut Lange und Wirbs waren in diesem Fall die Pechvögel. Als sich beide Mannschaften neutralisiert hatten fiel plötzlich das Tor für den Favoriten, als sich in der Rauschwalder Hintermannschaft mehrere individuelle Fehler aneinander reihten und Preuß sowie Handke letztendlich das gemeinschaftliche Nachsehen hatten. In der Schlußviertelstunde der ersten Hälfte drehten die Platzbesitzer nun auf und bestimmten das Spiel ohne jedoch zählbares mit in die Pause nehmen zu können. Höhepunkt des zweiten Durchganges war die gelb/rote Karte für Weynar, der seinem ohnehin schon personell arg gebeuteltem Team damit einen „Bärendienst“ erwiesen haben dürfte. Fussballerisch war auch nicht mehr viel zu sehen. Da die Rauschwalder Stürmer viel zu umständlich agierten blieben Torchancen in Durchgang zwei Mangelware. Die Löbauer nutzten kurz vor Schluß eine sich bietende Kontermöglichkeit zum 0:2 und brachten damit den Sieg unter Dach und Fach.

Alles in allem eine verdiente aber unnötige Niederlage, weil an diesem Tag bei etwas mehr Konzentration auch gegen den Tabellenführer mehr drin war.

Beim GFC wird nun die Winterpause herbeigesehnt um in der Rückrunde mit voller Kapelle durchstarten zu können. Gegen Löbau mussten die Rauschwalder neben den vier Langzeitverletzten (Gründer/Scholz/Francke/Gajin) auch noch Exner, Höhne und Vogel ersetzen.

Trotz der Personalnot dürfte es das Geheimnis des Trainergespanns bleiben, warum bei Unterzahl und Rückstand keine Auswechslung vorgenommen wurde.

 

Torfolge:

0:1 Schirmer(34.); 0:2 Schirmer(81.)

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß; Hänisch; Glaubitz ; Sv. Lange; Handke; Friedrich; H. Lange; Wirbs; Galus; Birnbaum; Weynar

 

Schiedsrichter: Greulich (Burkau)

 

Zuschauer: 85

12. Spieltag: Gnaschwitz - GFC 3:1 (0:0)

 

Die Luft wird immer dünner!

 

Ein Spiel, welches die momentane Lage des GFC wiederspiegelt. Die Gastgeber dürften sich äußerst geschmeichelt fühlen mit einem Remis in die Pause zu gehen. Über eine 2:0 oder gar 3:0 Führung der Görlitzer hätte sich wohl niemand gewundert, aber es kam wieder ganz anders. Im ersten Durchgang erspielten sich beide Teams gleiche Feldanteile, wobei es dem GFC gelang sich klarste Chancen zu erspielen. Besonders auffällig war erneut das äußerst umständliche Agieren der Sturmspitzen. Beste Tormöglichkeiten wurden ausgelassen indem man den richtigen Zeitpunkt für einen Torschuß verpasste bzw. sich in unnötigen Dribblings aufrieb. Auch der zweite Durchgang war reich an Torszenen. Den Torschrei auf den Lippen hatte der mitgreiste GFC Anhang bei Galus` Heber, der allerdings auf der Gnaschwitzer Torlinie geklärt werden konnte. Da die Rauschwalder nun auf die Führung drückten, ergaben sich Kontermöglichkeiten für den SV Gnaschwitz. Einer dieser mustergültigen Tempogegenstöße konnte dann auch zum 1:0 verwertet werden, als der Ball am Gnaschwitzer Strafraum verloren wurde und die Gastgeber blitzschnell ihre quirligen Angreifer in Szene setzten. Die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich vergab Friedrich, als er einen von der Torlatte zurückprallenden Hänisch-Freistoß, aus zwei Metern Entfernung nicht im Tor unterbrachte. In der Folgezeit machten die Rauschwalder mächtig Druck, mussten aber nach einem individuellen Fehler das 0:2 hinnehmen. Unbeirrt versuchten die Gäste weiterhin ihr Spiel zu machen, was etwa 10 Minuten vor Schluss durch Hänisch`s Fernschußtreffer belohnt wurde. Natürlich wollte man nun mit Macht den Ausgleich, doch eine fragwürdige Freistoßentscheidung, des zu keiner Zeit sicheren Schiedsrichters, führte zur endgültigen Entscheidung und somit zu einer erneuten Niederlage der Rauschwalder.

 

Torfolge:

1:0 Tassler(53.); 2:0 Roskowski(80.); 2:1 Hänisch(82.); 3:1 Kulaga(87.)

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß; Hänisch; Glaubitz ; Vogel; Handke; Friedrich; H. Lange; Wirbs; Galus; Birnbaum(34.Berndt); Sauck(66.Sv. Lange)

 

Schiedsrichter: Gliesing (Ebersbach)

 

Zuschauer: 80

13. Spieltag: GFC - SG Wilthen 0:3 (0:1)

 

Desolate Leistung der Rauschwalder bestätigt Formkrise!

 

Der Anfang sah richtig gut aus! Die Gastgeber erzeugten mächtig Druck und kamen durch konsequentes Flügelspiel und gefällige Kombinationen bereits zu Spielbeginn mehrmals vor`s Wilthener Tor, aber Exner sowie zweimal Friedrich vergaben ihre Möglichkeiten. Leider hatte diese Druckperiode nur eine knappe Viertelstunde Bestand, denn nach 13 Minuten bot sich den Gästen deren erste Kontermöglichkeit, welche genutzt wurde – begünstigt durch eine Schlafeinlage der GFC-Abwehr. Danach verloren die Hausherren völlig den Faden. Die guten Ansätze der Anfangsphase, das druckvolle Spiel, das bissige Zweikampfverhalten sowie das Spiel über die Aussenpositionen waren von nun an nicht mehr zu sehen. Die Rauschwalder ergaben sich scheinbar ihrem Schicksal und ließen jegliches Aufbäumen vermissen, obgleich noch genug Zeit für eine Ergebniskorrektur zur Verfügung stand. Zwar hatte der GFC bis zum Spielende mehr Ballbesitz, doch es wurden keine zwingenden Möglichkeiten erspielt. Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Mit nahezu 100prozentiger Chancenverwertung nutzten unsere Gäste drei ihrer vier Ausflüge vor das GFC-Tor. Die junge Wilthener Mannschaft spielte sehr clever und routiniert. Nach der Führung zog sie sich zurück und wartete auf Konter, woraus auch die anderen beiden Treffer resultierten. Da nun auch die Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, beginnen zu punkten, kommt es am Wochenende in Gebelzig bereits in der Hinrunde zu einem Schicksalsspiel für die Görlitzer.

 

Torfolge:

0:1 Zaiker(13.); 0:2 Reime(66.); 0:3 Gulling(85.)

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß; S.Lange; Glaubitz ; Vogel; Handke; Friedrich; H. Lange; Wirbs; Galus(53.Weynar); Birnbaum; Exner

 

Schiedsrichter: Werner (Sebnitz)

 

Zuschauer: 79

14. Spieltag: SV Gebelzig - GFC 5:1 (0:1)

 

Rauschwalde auf Abschiedstour!!!

 

Was die Stunde geschlagen hatte, wußten die Spieler beider Mannschaften und so kam nur ein Spiel auf Sieg beider Teams in Frage. Auf sehr tiefem und schlammigen Geläuf gelang es den Görlitzern zunächst besser ein „durchdachtes“ Spiel aufzuziehen und sich mehrere Chancen zu erspielen. Ein Pfostentreffer des neuen Rauschwalder Stürmers nach ca. 10 Minuten war das erste Achtungszeichen der Gäste. In der Folge diktierten die Mannen um Coach Walter Herzig klar das Geschehen und erlaubten den Platzbesitzern nur sporadische Ausflüge vor das GFC Tor. In der 28. Minute war es dann soweit und Exner markierte mit dem Kopf die überfällige Gästeführung. Eine weitere Großchance vergab Exner, als sein Freistoß nur Centimeter am Tor vorbeistrich. Die Gästeführung hätte also auch höher ausfallen können – tat sie aber nicht! Und so kam es wie schon so oft in der Saison. Eine komplett veränderte GFC Mannschaft betrat nach dem Pausentee das Feld und war angetreten zur bisher größten Demütigung seit Bezirklassenzugehörigkeit. Die Gastgeber bemerkten wohl das es gegen die Görlitzer keiner großartigen spielerischen Mittel bedarf, sondern eine Portion Einsatzbereitschaft und Kampfgeist ausreicht um die so wichtigen Punkte in Gebelzig zu behalten. Eine Ecke der Platzbesitzer führte nach einer knappen Stunde zum Ausgleich. Wenig später gelang Gebelzig sogar die Führung durch ein absolut sehenswertes (Traum)Tor. Einen langen Ball aus der eigenen Hälfte, konnte ein Gebelziger nur noch im Fallen erreichen, der daraus entstandene Direktschuß schlug unhaltbar im langen Eck ein. Nun brachen alle Dämme – bei den Gästen lief nichts mehr zusammen. Kein Paß kam mehr an, kein Schuß fand die Richtung, keine Ballannahme gelang mehr. Das Desaster fand seinen Höhepunkt beim 4:1, als eine Ecke per Vollspann(!!!) direkt verwandelt wurde. Momentan gehen solche „Dinger“ gegen Rauschwalde eben rein! Dieses Debakel kann man weder abhaken noch vergessen, vielmehr muß es Anlaß dazu geben sich mit der Kreisliga Saison 2004/2005 zu beschäftigen. Wollen die Rauschwalder nicht auf einem Abstiegsplatz überwintern, muß am letzten Hinrundenspieltag gegen Oppach gewonnen werden, dazu bedarf es allerdings einer enormen Leistungssteigerung!

 

Torfolge:

0:1 Exner(28.); 1:1 Maier(59.); 2:1 Maier(70.); 3:1 Schmidt(82.); 4:1 Schmidt(85.); 5:1 Maier(89.)

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß; Hänisch; Glaubitz ; Vogel; Friedrich; Exner; Wirbs; Galus (57.H.Lange); Weynar; Birnbaum; Pruciak

 

Schiedsrichter: Sturm (Frankenthal)

 

Zuschauer: 39

15. Spieltag: GFC - FSV Oppach 0:1 (0:1)

 

Trotz ansprechender Leistung wieder kein Sieg!

 

Die Trauben hingen hoch, gegen den Tabellenzweiten aus Oppach – das war wohl allen Rauschwaldern klar. Doch genau darin bestanden Hoffnung und Chance gleichermaßen, hatte man während der Hinrunde eben gegen die Teams der oberen Tabellenregionen gute Leistungen gezeigt (Neugersdorf, Ostritz, Gnaschwitz...). Von Beginn an setzten die Rauschwalder Kampfkraft und Einsatz gegen die leichten spielerischen Vorteile der Gäste, sodass sich eine temporeiche Anfangsphase entwickelte, in deren Verlauf Oppach zur ersten Tormöglichkeit kam, jedoch in einer Aktion gleich mehrfach an Torwart Preuß und eigenem Unvermögen scheiterte. Bei der ersten vielversprechenden Szene der Gastgeber, hätten sich Anhänger und Spieler des GFC sicherlich über jenen hochfrequenten Pfeifton gefreut, welcher in diesem Moment einen Stafstoß zur Folge gehabt hätte – Pruciak wurde im Gästestrafraum regelwidrig zu Fall gebracht. Der versagte Elfmeter sowie der weitere Spielverlauf, waren ein weiteres Kapitel aus der Krankenakte des GFC Rauschwalde. In der 34. Minute reckte Kirchberger, im Anschluss an eine Standartaktion, seinen Fuß irgendwie in Richtung GFC-Gehäuse und veranlasste somit das Spielgerät zielstrebig den Innenpfosten des von Preuß gehüteten Kastens anzusteuern um von dort ins Tor abzuprallen. Im Gegensatz zu anderen Spielen steckte der GFC diesmal aber nicht auf, sondern stemmte sich mit toller Moral und kämpferischer Einstellung gegen die drohende Niederlage. In der zweiten Halbzeit gelang es schließlich, die Oppacher Hintermannschaft für ca. 10 Minuten zu verunsichern und das Spiel zu kontollieren, leider ohne zählbaren Erfolg. Dennoch lässt sich auf Leistung und Einstellung dieser Begegnung aufbauen. Die Winterpause wird allen Rauschwalder gut tun, um neue Kraft für eine ganz, ganz schwere Rückrunde zu tanken und anschließend mit neuer Energie und Motivation die Herausforderung „Klassenerhalt“ anzunehmen und zu bestehen. Allen Freunden und Mitgliedern des Vereins, sowie allen Besuchern unserer Homepage ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Torfolge:

0:1 Kirchberger(34.)

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß; Hänisch; Glaubitz ; Vogel; Friedrich; Handke; Wirbs; Galus (85.Scholz);Sv.Lange(69.Berndt); Birnbaum; Pruciak

 

Schiedsrichter: Schmidt (Bautzen)

 

Zuschauer: 79

16. Spieltag: GFC - LSV Spree 0:0

 

Ein Punkt gegen Spree wohl zuwenig!

 

Wie schon so oft in dieser Spielzeit standen sich auf dem Sportplatz in Biesnitz die Mannschaften von „Not und Elend“ gegenüber, dennoch fanden relativ viele Neugierige den Weg zur Rauschwalder Heimspielstätte. Die Zuschauer sollten einer Partie beiwohnen, welche durch wiedrige äußere Bedingungen nur ansatzweise Kombinationen zulies. Hohe Bälle fanden durch extremen Seitenwind nur äußerst selten ihren Adressaten. So kam es, dass sich beide Mannschaften in fehlerhaftem Kurzpaßspiel oder unnötigen Dribblings verzettelten. Torchancen blieben in diesem Abstiegsduell Mangelware, da beide Abwehrreihen mit dem – an Harmlosigkeit kaum noch zu überbietenden – Offensivspiel des Gegners nie vor ernste Probleme gestellt wurden. So hatte der der GFC seine besten und einzigen Möglichkeiten bei Einschußchancen von Birnbaum und Weynar innerhalb des Gästestrafraums, sowie nach einem Eckstoß welchen Vogel knapp verfehlte. Preuß im Rauschwalder Kasten wurde gar nur einmal ernsthaft geprüft als Vogel einen Schuß leicht abfälschte. Diese Punkteteilung ist für den GFC viel zu wenig in Anbetracht der nächsten Gegner. Das Derby gegen Empor und die Begegnung mit Neugersdorf werden ein ungleich höheres Maß an Laufbereitschaft und Kampfgeist erfordern, um nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. Festzuhalten bleibt das die Neuzugänge Singwitz und Pruciak eine solide Partie gespielt haben und sich durchaus als Verstärkung im Abstiegskampf erweisen werden.

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß; Hänisch; Vogel; Sv.Lange; Friedrich; Singwitz(70.Scholz); Wirbs; Birnbaum; Weynar; Pruciak; Höhne(61.H.Lange)

 

Schiedsrichter: Förster (Zittau)

 

Zuschauer: 99

17. Spieltag: Empor Görlitz - GFC 3:0 (3:0)

 

Schmerzhafte Pleite im Derby!

 

Am 14.02.04 erlebten immerhin 110 zahlende Zuschauer den 17. Akt des Dramas „GFC auf Irrwegen“ mit den bekannten Rauschwalder Darstellern. Für die Gastrolle hatten die Schiedsrichteransetzer Herrn Olbrich aus Spitzkunnersdorf – nahe Großschweidnitz – vorgesehen. Sein komödiantisches Talent gab dieser Aufführung eine besondere Note. Die Rolle des Herrn Olbrich war nicht einfach zu spielen, aber vorweg sei gesagt das er sie mit Bravour meisterte. Der „Parteiische“ legte vor allem im ersten Durchgang alle Regeln zum Nachteil der Gäste aus. So hätte sich auf Seiten der Gastgeber, wohl niemand beschweren dürfen, wenn man ab der 20. Spielminute nur noch zu neunt auf dem Platz gestanden hätte. Empors Spielmacher Rohleder trat gegen Pruciak nach und Rauschwaldes Hänisch konnte im Emporstrafraum nur durch „halten“ gestoppt werden. Beide Vergehen wurden nicht geahndet. Das Foul an Hänisch wurde kurzerhand nach außerhalb des 16-ers verlegt, dafür aber eine bundesligareife Schwalbe von Lobedank mit einem Elfmeter „belohnt“. Da dieser Elfmeter bereits das 0:3 für den GFC bedeutete sah der Referee sein Tagwerk als vollbracht an und pfiff zum Pausentee. Generell sollten Schiedsrichterleistungen nicht als Erklärung für schlechte Spiele oder gar Niederlagen herhalten. Dennoch ein herzliches Dankeschön an die Herren Schiedsrichteransetzer, die bei der Nominierung von Herrn Olbrich jegliches Fingerspitzengefühl vermissen ließen und sich nicht wundern dürfen wenn dem „Mann in Schwarz“ Absicht unterstellt wird, wenn man die räumliche Nähe zu Großschweidnitz bedenkt.

Der Spielverlauf:

Die Anfangsviertelstunde ging an Rauschwalde, die spielerische Vorteile hatten und sich immer wieder auf den Weg nach vorn machten. Der Torerfolg blieb wie sooft verwehrt. Das 1:0 fiel nach individuellem Fehler als ein ungenaues Abspiel quer zum Strafraum von einem Empor Spieler erlaufen wurde und aus ca. 16 Metern per Flachschuß vollstreckt wurde. Empor kam nun besser ins Spiel und war aggressiver in den Zweikämpfen. Jene Aggressivität führte zum 2:0 als Rohleder energischer als der Rauschwalder Libero um den Ball kämpfte und ebenfalls per Flachschuß die Führung ausbaute. Die beste Gelegenheit der Gäste hatte Pruciak welcher im Anschluß an eine Standartaktion an den Pfosten köpfte. Das 3:0 besorgte wiederum Rohleder, als er den bereits angesprochenen Elfmeter versenkte. Im zweiten Durchgang bäumte sich Rauschwalde nochmals auf und spielte fast ausschließlich in der Hälfte der Gastgeber, denen sich dadurch natürlich Kontermöglichkeiten ergaben. Die beste dieser Gelegenheiten vergab Rohleder als seinem Solo, durch den nachsetzenden „Jupp“ Vogel, die Krönung verwehrt blieb. Rauschwaldes Angriffsbemühungen verliefen weiterhin im Sande, sodaß Empor zwar einen verdienten aber viel zu hoch ausgefallenen Sieg einfahren konnte.

 

Torfolge:

1:0 Eichberg(16.); 2:0 Rohleder(31.); 3:0 Rohleder(45.)

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß; Vogel; Gajin; Sv.Lange; Friedrich(46.Birnbaum); Singwitz(70.Scholz); Wirbs; Weynar; Hänisch; Pruciak(41.H.Lange); Höhne

 

Schiedsrichter: Olbrich (Spitzkunnersdorf)

 

Zuschauer: 110

18. Spieltag: GFC - FCO II 0:1 (0:0)

 

Punkte gehen in´s Oberland!

 

Schon beinahe traditionell, machte der GFC ein gutes Spiel gegen die Oberliga Reserve aus Neugersdorf. Personell sehr stark besetzt, war von den Gästen ein technisch starkes Spiel zu erwarten. Der GFC setzte drei Stürmer dagegen und versuchte vom Anpfiff weg, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Obwohl die Abwehr des GFC komplett umgestellt werden mußte, erwies sie sich erneut als sattelfest und stellte mit O. Scholz den stärksten Mann auf dem Platz. Im ersten Durchgang hatten beide Mannschaften etwa gleiche Spielanteile, konnten sich jedoch nur wenige Chancen erarbeiten. Das selbstbewußte Auftreten der Gastgeber erinnerte nicht an eine Mannschaft der unteren Tabellenregion. Souverän und abgeklärt wurde aus der eigenen Abwehr das Spiel eröffnet und versucht die Offensive in Szene zu setzen. Der zweite Durchgang hatte kaum begonnen, als die Gäste einen Freistoß in Strafraumnähe zugesprochen bekamen. Hart und präzise getreten, landete das Spielgerät im oberen Torwinkel des Rauschwalder Kastens, ohne dabei Torwart Preuß den Hauch einer Chance zu lassen. Eben jener Preuß vereitelte wenig später mit toller Parade die nächste Möglichkeit unserer Gäste, als er einen unhaltbar scheinenden Ball von der Linie kratzte. Insgesamt behielt die Partie auch in Halbzeit zwei Ihr hohes Niveau, wobei sich Rauschwalde etwas mehr Torchancen erarbeitete, unsere Gäste jedoch die klareren Möglichkeiten besaßen. Die Kartenverteilung von 6:1 zu Ungunsten der Gastgeber, spiegelt nicht den fairen Verlauf dieser Begegnung wieder. Harte Zweikämpfe im Rahmen des erlaubten, verliehen dem Spiel die nötige Würze. Auch wenn die Punkte nicht in Görlitz blieben und die Konkurrenz gewinnen konnte, stimmt die Spielweise und kämpferische Einstellung optimistisch für die nächsten Spiele.

 

Torfolge:

0:1 Latra(56.)

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß; Scholz(64.Exner); Gajin; Sv.Lange; Singwitz(71.Birnbaum); Wirbs; Höhne; Weynar; Hänisch; Pruciak; H.Lange(80.Galus)

 

Schiedsrichter: Blasche (Kodersdorf)

 

Zuschauer: 104

19. Spieltag: Großpostwitz - GFC 0:0 (0:1)

 

Rauschwalde verläßt die Abstiegszone!

 

Zum ersten mal seit sehr langer Zeit, hat der GFC die Abstiegsränge verlassen und steht in der Tabelle der Bezirksklassenstaffel 1 vor dem ominösen „Strich“. Zwar trennt die Görlitzer nur ein Punkt von jenen vermaledeiten Tabellenplätzen, doch wie wichtig dieser Sieg war belegt die Tatsache, das nahezu alle Mannschaften im Abstiegskampf punkten konnten. Ausgestattet mit neuem Trainer und neuem Selbstvertrauen liefen die Rauschwalder mehr oder weniger mit einer Notelf auf – mußten doch sechs Spieler ersetzt werden. Gegen die athletisch starken Gastgeber, versteckten sich die Spieler des GFC jedoch keineswegs und versuchten ihrerseits Offensivdruck zu erzeugen. In einer sehr schnellen Partie entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Waren die Platzbesitzer meist bei Standarts gefährlich und verfehlten so mehrfach knapp das Ziel, gelang es den Görlitzern sich Tormöglichkeiten aus den Spiel heraus zu erarbeiten (Exner, Galus). Die wohl klarste Chance ließ Vogel mit seinem Kopfballversuch ungenutzt. Die hart geführte aber jederzeit faire Auseinandersetzung, fand auch im zweiten Durchgang eine interessante Fortsetzung. Mit unvermindertem Tempo und enormer Laufbereitschaft warfen beide Mannschaften alles nach vorn. Rassige Zweikämpfe bis zum Ende der Begegnung sorgten dafür, daß auch das sehr emotionale Großpostwitzer Publikum regen Anteil am Spielgeschehen nahm. Mit Ausnahme der 73. Spielminute, dies war der Zeitpunkt als Wirbs halbrechts einen Gegenspieler vernaschte und auf rechts den freilgelaufenen Friedrich anspielte, welcher mit passgenauer Flanke Exner bediente und eben jener Exner es besser machte als kurz zuvor, als sein Kopfstoß noch das gegnerische Tor verfehlte. Die etwa 20 mitgereisten Anhänger des GFC waren nun nicht mehr zu überhören und konnten bis zum Ende weiterjubeln, da Exner´s Tor das einzige an diesem Tag bleiben sollte. Ein völlig verdienter Sieg nach einer großartigen kämpferischen Leistung, dürfte die beste Vorbereitung auf das nun anstehende Derby gegen Königshain gewesen sein.

 

Torfolge:

0:1 Exner(72.)

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß; Vogel; Gajin; Sv.Lange; Scholz; Wirbs; Hänisch; Friedrich; Singwitz(75.Bernd); Pruciak; Exner(85.Hertel)

20. Spieltag: GFC - SV Königshain 0:0 (0:0)

 

Schlechte Chancenverwertung verhindert Königshainer Waterloo!

 

Mit einer torlosen Punkteteilung der besseren Art, konnten die Rauschwalder am Wochenende die zahlreich erschienenen Besucher erfreuen. Über 230 Gäste fanden den Weg auf die „Biesnitzer Kampfbahn“ obwohl aufgrund der Tabellenkonstellation nicht gerade ein spannendes Spiel zu erwarten war.

Das mit den Gästen der aktuelle Tabellenführer zugegen war, merkte man lediglich in den ersten fünf Spielminuten, als der SVK mehrmals Anlauf in Richtung GFC–Tor nahm.

Dann schienen die Gastgeber warm zu werden und drehten auf. Die erste gefährliche Situation überstanden die Königshainer in der Anfangsphase dank des Schiries, als er einen klaren Elfmeter nicht gab. Auch nach einer knappen halben Stunde blieb seine Pfeife - bei einer erneuten strittigen Situation – stumm.

Die Rauschwalder steckten diese Vorfälle jedoch gut weg und spielten weiterhin konsequent nach vorn. Nach ca. 30 Minuten hatte Exner dann die Riesenmöglichkeit zur Führung, als Pruciak sich auf der linken Angriffseite durchgesetzt hatte und mustergültig die Rauschwalder Nummer 11 bediente.

Exner´s Schußversuch wurde jedoch im letzten Moment entscheidend gestört. So fand die Begegnung bei unverändertem Spielstand ihren Fortlauf und wurde von teilweise rassigen Zweikämpfen und flottem Offensivfußball beider Teams geprägt. Beinahe lächerlich machte sich unterdessen die Königshainer Bank um Trainer Pinkert, da permanent – auch bei sanftesten Berührungen – gelbe oder gar rote Karten gefordert wurden. Das die Könighainer Offiziellen für derartiges Verhalten bekannt sind, hatte sich glücklicherweise auch bis zum Reichenbacher Referee Stohr herumgesprochen und so ließ dieser sich nicht beeinflussen. Auf dem Feld gab es vor der Halbzeit noch eine heikle Situation für den GFC zu überstehen, als Keich im Anschluß an einen Standart den Ball um Centimeter am Tor vorbeiköpfte.

Im zweiten Durchgang konnten die Rauschwalder nochmehr Angriffsdruck entwickeln und drängten die Gäste fast permanent in die eigene Hälfte. Von nun an klar überlegen, erspielte sich der GFC mehrere hochkarätige Chancen von denen leider alle ungenutzt blieben. Nach ca. 60 Minuten zeigte erneut Pruciak sein Talent als Vorbereiter und flankte auf Hänisch, der mit seiner Direktabnahme scheiterte. Kurz darauf tauschte Pruciak die Rollen und versuchte sich als Vollstrecker, doch seinen Kopfball – nach schönem Exner Anspiel – konnte ein Königshainer Verteidiger noch von der Linie schlagen.Die letzte Chance des Spiels hatten dann nochmal die Gäste mit einem Konter, jedoch blieb auch ihnen die Krönung ihrer (seltenen) Angriffsbemühungen verwehrt. Festzuhalten bleibt das O. Scholz als Manndecker gegen den besten Torjäger der Staffel nahezu jeden Zweikampf gewann und der SVK so nie sein Spiel aufziehen konnte. Rauschwalde hat ganz klar zwei Punkte verloren!

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß; Vogel; Scholz; Gajin; Sv.Lange; Friedrich; Hänisch; Wirbs; Höhne(72.Gallus); Pruciak; Exner(80.Singwitz)

 

Schiedsrichter: Stohr(Reichenbach)

 

Zuschauer: 232

21. Spieltag: Bischofswerdaer FV II- GFC 1:1 (0:1)

 

Katastrophale Chancenverwertung verhindert Auswärtssieg!

 

Nach den zuletzt gezeigten Leistungen ging der GFC sehr selbstbewußt in dieses Sonntagsspiel. Zumal die unmittelbare Konkurrenz keine Punktgewinne feiern konnte, wußte man das gerade mit einem Sieg beim BFV ´08 ein entscheidener Schritt gemacht werden konnte. Die Görlitzer legten auch gleich richtig los und konnten mehrfach gefährliche Aktionen vor dem Gastgebertor verbuchen. Die erste große Chance hatten Vogel und Weynar im Zusammenspiel am Anschluß an eine Standartsituation, aber Vogel verpasste knapp mit dem Kopf und für Weynar´s Schuß war der Winkel zu spitz. Die weiteren Angriffe der Gäste wurden fast ausnahmslos über den enorm laufstarken Pruciak eingeleitet, welcher mit seinem aggressiven Pressing viele Ballgewinne in der gegnerischen Hälfte ermöglichte. Nach ca. 30 Minuten war es dann soweit, ein Torschuß der Rauschwalder wurde Richtung Eckfahne abgefälscht und von Friedrich erlaufen, dieser passte in den Rückraum auf Wirbs dessen scharfe Flanke von einem Schiebocker über die Linie manövriert wurde. 1:0 für die Gäste! Sicher und souverän wurde dieser Vorsprung mit in die Halbzeit genommen. Für Preuß im Rauschwalder Tor gab es bis dahin keine gefährlichen Situationen zu überstehen. Im zweiten Durchgang wurden die Gastgeber mit Wind im Rücken gefährlicher ohne jedoch zwingende Tormöglichkeiten zu besitzen. Auch die Gäste erarbeiteten sich weiterhin Chancen, aber wie sooft fehlte ein Vollstrecker. Der Ausgleich fiel ca. 25 Minuten vor Schluß, nach einem Ballverlust an der Mittellinie. Blitzschnell trugen die ´08er einen Angriff über ihre linke Seite vor und kamen durch zögerliches Abwehrverhalten zum erfolgreichen Abschluß. Nach dem Ausgleich gab es noch eine Möglichkeit für die Gastgeber, aber der Schuß aus 16 Metern leckte glücklicherweise nur am Gebälk. Auch die Rauschwalder besaßen noch weitere Chancen, aber wie schon erwähnt fehlt es dem GFC derzeit an einem Knipser. Drei Punkte wären durchaus verdient gewesen, doch auch dieser Punktgewinn hilft wirtschaften.

 

Torfolge:

0:1 Wolfram(16./Eigentor);1:1 Riedel(46.)

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß; Vogel; Scholz; Gajin; Friedrich; Hänisch; Wirbs; Höhne(59.H.Lange); Weynar(79.Singwitz); Pruciak; Exner(75.Gallus)

 

Schiedsrichter: Zimmer(Großröhrsdorf)

 

Zuschauer: 50

22. Spieltag: GFC - Motor Cunewalde 2:1 (2:0)

 

Rauschwalde macht Boden gut!

 

Bei frühlingshaften Temperaturen gastierte mit Cunewalde eine Mannschaft in Biesnitz die keineswegs aller Sorgen ledig ist. Diese Situation wollten die Gastgeber auch nicht verbessern, galt es doch die seit Rückrundenbeginn bestehende Serie von vier ungeschlagenen Spielen in Folge mit einem „Dreier“ nicht reißen zu lassen. Die Rauschwalder Anfangsoffensive wurde bereits in der vierten Minute belohnt, als H. Lange in eine Freistoßeingabe von Hänisch lief und die 1:0 Führung besorgte. Wie so oft spielten die Gastgeber von nun an nicht sicherer auf, sondern ließen sich teilweise das Spiel diktieren. Dennoch konnten auch weiter Angriffe vor das Gästetor gebracht werden, welche teilweise mit schönen Ballstafetten vorgetragen wurden. Untypisch für den GFC war auch, dass bereits die zweite Tormöglichkeit zum 2:0 genutzt wurde. Pruciak hatte sich behauptet und das Leder im gegnerischen Kasten versenkt. Mit dem neuen Spielstand kehrte auch wieder etwas Sicherheit in das Rauschwalder Spiel ein und man konnte sowohl die Viertelstunde vor als auch die ersten 15 Minuten nach der Pause das Spielgeschehen kontrollieren. In der 59. Minute war es dann soweit und Cunewalde konnte verkürzen, als ein Diagonalball aus dem Mittelfeld einen Cunewalder Angreifer erreichte und dieser sich die entstandene Verwirrung zwischen Scholz und Preuß zunutze machte und vollendete. Von nun an drückten die Gäste mächtig auf den Ausgleich. Die besseren Chancen boten sich allerdings dem GFC der nun Platz zum Kontern hatte. Zweimal Hänisch, sowie Lange und Pruciak konnten aber selbst in aussichtsreichsten Positionen keinen Treffer mehr erzielen. Letztendlich ein verdienter Sieg weil die Rauschwalder eine kämpferische Leistung zeigten, die Respekt verdient und zu jeder Zeit in der Lage waren sich hochkarätige Chancen zu erspielen.

 

Torfolge:

1:0 H.Lange(4.); 2:0 Pruciak(39.); 2:1 Mann(59.)

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß; Vogel; Scholz; Gajin; Friedrich; Hänisch(86.Sauck); Wirbs; Höhne; Weynar(81.Singwitz); Pruciak; H.Lange(78.Gallus)

 

Schiedsrichter: Thiele(Zittau)

 

Zuschauer: 61

23. Spieltag: Medizin - GFC 0:2 (0:1)

 

Viel Glück und ein bärenstarker Preuß verschaffen Luft im Abstiegskampf!

 

Wie schwer es gegen die Mediziner werden würde war jedem Spieler klar, dessen Erinnerungen an das Hinspiel noch halbwegs klar waren. In den Reihen der Gastgeber befanden sich ausnahmslos extrem lauf- und zweikampfstarke Spieler, sodaß höchste Konzentration und Kampfgeist bei den Gästen gefragt waren. Das Spiel begann mit spielerischer Überlegenheit der Gäste, diese hatte allerdings nur zehn Minuten Bestand, denn wie sooft verlor Rauschwalde nach dem Führungstor den Spielfaden. H. Lange hatte sich in Strafraumnähe freigespielt und zog aus ca. 20m trocken ab – 0:1. Ab diesem Moment wurden die Gastgeber immer stärker. Mit zunehmender Spieldauer gerieten die Rauschwalder immer mehr unter Druck und konnten sich mehrfach bei Torhüter Preuß bedanken, welcher mit tollen Paraden jegliche Angiffsbemühungen der der Platzbesitzer zunichte machte. Rauschwalde blieb mit langen Bällen auf das Sturmduo Pruciak und Lange zwar jederzeit gefährlich, die Hoheit auf dem Platz hatte jedoch längst Großschweidnitz übernommen. So ging es mit einer mehr oder weniger verdienten (knappen) Führung zum Pausentee. Mit Wiederanpfiff ließen die Gastgeber deutlich erkennen, daß man nicht gewillt war dieses Heimspiel zu verlieren. Während der gesamten zweiten Hälfte war der GFC mit Fortuna im Bunde, als dickste Chancen der Gastgeber im letzten Moment vereitelt werden konnten bzw. Preuß seine Klasse beweisen konnte. Etwas Luft konnten die Gäste erst wieder in der 75. Minute holen, als Hänisch an der Mittellinie zu einem tollen Solo ansetzte und drei Gegenspieler umkurvte ehe er überlegt einlochte – 0:2 und noch 15 Minuten. Die verbleibende Zeit überstand der GFC unbeschadet weil jeder Spieler der Gäste bis zum umfallen kämpfte und mit unbedingtem Siegeswillen den ganz wichtigen „Auswärtsdreier“ sichern wollte. Letztendlich ein überaus glücklicher Sieg aber umso wichtiger im Kampf um den Klassenerhalt.

 

Torfolge:

0:1 H.Lange(9.); 0:2 Hänisch(75.)

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß; Vogel; Scholz; Gajin; Friedrich; Hänisch; Wirbs; Birnbaum(67.Exner); Weynar(46.Höhne);Pruciak; H.Lange(84.Singwitz)

 

Schiedsrichter: Rosenstengel(Weißwasser)

 

Zuschauer: 87

24. Spieltag: Holtendorfer SV II - GFC 0:5 (0:2)

 

GFC tut etwas für´s Torverhältnis / 3. Sieg in Folge

 

Andreas Schulze – Trainer des GFC – ließ schon unter der Woche, keine Gelegenheit aus, um auf die imense Wichtigkeit dieser Partie hinzuweisen. Dadurch erreichte er, dass niemand in den Rauschwalder Reihen den Gegner unterschätzte und somit auf allen Positionen mit höchster Konzentration agiert wurde. Das Spiel begann, wie man es sich besser nicht wünschen konnte. Dem Anstoß folgte ein langer Ball, welcher nur zur Ecke geklärt werden konnte. Hänisch brachte das Spielgerät scharf in den Strafraum und „Jupp“ Vogel veredelte, bereits nach 38 Sekunden, zur Gästeführung. In der Folgezeit gab es vor allem für die Rauschwalder weitere Tormöglichkeiten. Belohnt wurden die Rauschwalder jedoch nur noch einmal im ersten Durchgang, als der wiedererstarkte Torjäger H. Lange - wie bereits in der Vorwoche – ein strammes Pfund Richtung HSV-Tor jagte. Sein Geschoss landete am Innenpfosten und sprang von dort in´s Tor. Dieser Treffer bedeutete gleichzeitig den Pausenpfiff. Im zweiten Spielabschnitt beherrschten die Gäste klar das Geschehen und ließen Ball und Gegner laufen. Eine gut organisierte Abwehrarbeit und bissiges Zweikampfverhalten legten den Grundstein für diese überlegen geführte Partie. Das dritte und alles entscheidende Tor war nurmehr eine Frage der Zeit, die Birnbaum zu beantworten wußte, als er den Steilpaß von Hänisch an Torwart Zech vorbei ins Tor beförderte. Hänisch hatte damit alle drei Treffer vorbereitet und wollte nun seinerseits vollstrecken. Dies gelang ihm eindrucksvoll, als er in gewohnter Weise im Mittelfeld zu einen Solo ansetzte und aus gut 20 Metern unhaltbar das obere Toreck traf. Nach 70 Minuten stand es 0:4 – die Holtendorfer wussten spätstens jetzt, dass diese Begegnung verloren und somit wohl auch der Abstieg besiegelt war. Den Endstand stellte der inzwischen eingewechselte Exner her, als er in Mittelstürmermanier eine flache Eingabe noch mit der Fußspitze erreichte und Zech zum fünften mal das Nachsehen hatte. Rauschwalde hat sich mit dem dritten Sieg in Folge weiter Luft zu den Abstiegsplätzen verschafft und ist mittlerweile seit sechs Spielen ungeschlagen. In der Hoffnung diese Serie ausbauen zu können, erwarten die Westgörlitzer am nächsten Spieltag die Mannschaft des Ostritzer BC, gegen die man bisher noch keinen Gegentreffer seit Bezirksklassenzugehörigkeit hinnehmen mußte.

 

Torfolge:

0:1 Vogel(1.); 0:2 H.Lange(45.);0:3 Birnbaum(65.);0:4 Hänisch(70.); 0:5 Exner(78.)

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß; Vogel; Scholz; Gajin; Friedrich; Hänisch; Wirbs(55.Exner); Birnbaum(71.Singwitz); Weynar;Pruciak; H.Lange

 

Schiedsrichter: Schiemann(Doberschau)

 

Zuschauer: 53

25. Spieltag: GFC - Ostritzer BC 1:0 (0:0)

 

Rauschwalder Serie hält / sieben Spiele in Folge nicht verloren!

 

Am 25. Spieltag wurde mit Ostritz ein aktuelles Topteam der Staffel 1 auf dem Biesnitzer Hartplatz vorstellig. Die mittlerweile etwas unheimlich anmutende Serie konnten allerdings auch Sie nicht stoppen und mußten ihrerseits die Heimreise mit der dritten aufeinanderfolgenden Niederlage antreten. Zum Leidwesen der Akteure mußte das Spiel auf dem staubtrockenen Hartplatz der Sportanlage Biesnitz ausgetragen werden, nachteilig auf das Niveau dieser Begegnung wirkte sich das allerdings nicht aus, denn den ca. 100 Zuschauern wurde von Beginn an ein sehr schnelles und gutklassiges Match geboten. Beide Mannschaften hatten etwa gleiche Spielanteile, jedoch konnten sich die Gastgeber die besseren Chancen erarbeiten. Erwähnenswert sind vor allem der stramme Schuß von Hänisch, welchen der gute OBC Keeper aus dem Dreiangel fischte, sowie Exners Kopfballmöglichkeit kurz darauf. Wie in den vorangegangenen Spielen erwies sich die Defensive erneut als sattelfest und legte abermals den Grundstein für einen Punktgewinn, was nicht unbedingt zu erwarten war, weil mit Vogel nicht nur der Kapitän des GFC sondern auch ein Leistungsträger im Abwehrbereich verletzungsbedingt fehlte. Sven Lange war an diesem Tag jedoch mehr als nur Ersatz, er meisterte seine Aufgabe genau wie sein Pendant auf der anderen Abwehrseite – O. Scholz – mit Bravour und hat großen Anteil an dem nicht unbedingt zu erwartenden Erfolg. Konsequenz dieser hervorragenden Defensivarbeit war, dass Preuß im Rauschwalder Kasten weitstgehend beschäftigungslos blieb und während der gesamten Begegnung nur einmal ernsthaft geprüft wurde. Dank taktischer Disziplin wurde auch das eigene Offensivspiel nicht vernachlässigt. Immerwieder gelang es den Platzbesitzern gefährlich vor das Gästetor zu kommen und die Ostritzer Hintermannschaft so in Verlegenheit zu bringen. In der 65. Spielminute war es dann soweit – Birnbaum zog beherzt von der Strafraumgrenze ab und Weynar jagte das Leder, im Nachschuß, aus spitzem Winkel im die Maschen. An der verdienten Führung hatte Rauschwalde jedoch nur kurze Freude. Fünf Minuten später sah O. Scholz, von dem in dieser Situation mit wenig Fingerspitzengefühl agierendem Referee, die Ampelkarte. Nun hies es den knappen Vorsprung über die Zeit bringen. Das Abwehrbollwerk hielt der Dauerbelagerung der Gäste stand und vereinzelt konnten die GFC-Kicker mittels Konterangriffen sogar noch eigene Offensivakzente setzen. Nach dem Schlußpfiff war der Jubel über diesen verdienten und hart erkämpften Sieg grenzenlos und Rauschwalde konnte sich weiter von den Abstiegsrängen entfernen.

 

Torfolge:

1:0 Weynar(65.)

26. Spieltag: Empor Löbau - GFC 0:1 (0:0)

 

GFC siegt weiter!

 

Die unglaubliche Aufholjagd der Görlitzer fand auch in Löbau eine Fortsetzung. Mit einem glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg strich der GFC den fünften Sieg in Folge ein und ist seit nunmehr acht Spielen ungeschlagen. Ein besonderes Lob verdiente sich einmal mehr die von M. Gajin hervorragend geordnete Abwehrreihe der Gäste in der diesmal der zur Zeit konstanteste Spieler – O. Scholz – wegen seiner Matchstrafe ersetzt werden mußte. Das Spiel begann mit einer Anfangsoffensive der Gastgeber, in der die Rauschwalder einige Probleme mit den quirligen Angreifern der Platzbesitzer hatten. Doch Ihre mangelhafte Chancenverwertung sowie ein erneut gut aufgelegter Torwart Preuß sollten letzendlich die Begegnung entscheiden. Möglichkeiten gab es während der gesamten Spielzeit zu Hauf, für unsere Gastgeber, aber auf Löbauer Seite verstand man es glücklicherweise nicht auch nur eine der sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen. Das Spiel lebte von der Spannung, denn sehenswert war es nicht was beide Teams den Zuschauern boten. War der erste Durchgang noch halbwegs erträglich, so entwickelte sich im zweiten Spielabschnitt ein wahrer Grottenkick, welcher durch übles Geplauze und Gebolze aller Akteure geprägt war. Lediglich kämpferisch wußten die Görlitzer zu gefallen, was letztendlich auch belohnt wurde, als in der 85. Spielminute Vogel abermals einen von Hänisch getretenen Eckstoß zur Führung verwandeln konnte. In der Folge ergaben sich Kontergelegenheiten für die Rauschwalder, da der Gastgeber alles nach vorn warf. Ein Tor sollte jedoch nicht mehr fallen. Für Spannung sorgte lediglich nochmals der Referee als er statt angezeigter drei gleich sieben (!) Minuten nachspielen ließ. Mit diesem „Dreier“ ist Rauschwalde wohl gesichert und kann für ein weiteres Jahr Bezirksklasse planen!

 

Torfolge:

0:1 Vogel(82.)

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß; Vogel; Gajin; Sv.Lange; Friedrich; Hänisch; Birnbaum(57.Glaubitz); Höhne; Weynar; Exner; H.Lange(85.Singwitz)

 

Schiedsrichter: Greulich(Burkau)

 

Zuschauer: 65

27. Spieltag: GFC - Gnaschwitz 3:0 (1:0)

 

Serie hält! Wieder zu „null“!

 

Auch der Tabellendritte aus Gnaschwitz vermochte es nicht die „Serie“ der Westgörlitzer zu beenden und wurde das nächste „Opfer“ der Rauschwalder Punktejagd! Erneut gab es einen Start nach Maß, als Exner bereits nach 35 Sekunden das „Runde“ im „Eckigen“ versenkte. Im weiteren Verlauf der Begegnung sollte sich die Wichtigkeit dieser frühen Führung noch unter Beweis stellen, da die folgenden Tormöglichkeiten allesamt ungenutzt blieben. Die Gastgeber waren zunächst klar tonangebend und besaßen klarste Chancen um die Führung weiter auszubauen. Torjäger H. Lange schob den Ball am langen Eck vorbei, nachdem er den Gästekeeper bereits umspielt hatte (20.) und auch Hänisch leistete sich den Luxus seinen Schuß (32.) an den Pfosten zu jagen. Ein weiteres Tor hätte dem GFC zu dieser Zeit gutgetan, denn der Gast erhöhte langsam aber stetig den Druck auf den von Preuß gehüteten Kasten. Zwar ließen die Schützlinge von Coach Andreas Schulze nur eine ernste Möglichkeit zu, dennoch fand man sich ab der 35. Spielminute mehr und mehr in die Defensive gedrängt. Der Pausenpfiff kam für den GFC somit zur rechten Zeit. Der zweite Durchgang gehörte jedoch ausschließlich den Gastgebern, welche es mit einer erschreckend schwachen Gnaschwitzer Defensive zu tun bekamen. Um den Ausgleich bemüht und dadurch im eigenen Abwehrbereich personell unterlegen fingen sich die Gäste stets die brandgefährlichen Konter der selbstbewußten Rauschwalder ein! Doch das leichtfertige Vergeben von klarsten Gelegenheiten fand zunächst eine Fortsetzung, als abermals Exner nach passgenauer Flanke von Höhne den Ball mit der Brust annahm, dann das Leder jedoch in den wolkenverhangenen Görlitzer „Nachmittagshimmel“ jagte. Wenig später bewies er, dass er es besser kann und trug sich zum zweiten mal in die Torschützenliste ein. Das 2:0 gab den GFC-Kickern zusätzliche Motivation und ließ den Gastgeber immer stärker werden. In der Folge versäumte es zweimal H. Lange einen der mitgelaufenen Spieler (Weynar, Singwitz u. Friedrich) zu bedienen ehe auch er sich zu den Torschützen dieses Spieltages zählen durfte. Lange selbst leitete seinen Erfolg auf der rechten Angriffsseite der Rauschwalder ein, als er auf Friedrich ablegte und dieser sich in Richtung Gästetor bewegte, seinen Querpass leitete Singwitz mustergültig zum letztendlichen Torschützen weiter. Das 3:0 fiel sieben Minuten vor Abpfiff und war natürlich die Entscheidung in einem von Schiedsrichter Rosenstengel und seinen Assistenten jederzeit umsichtig geführten Spiel. Die starke Leistung der Gastgeber krönte M. Gajin, der im Zusammenspiel mit Vogel und Scholz nur eine einzige Torchance der als offensivstark geltenden Gäste zuließ.

 

Torfolge:

1:0 Exner(1.); 2:0 Exner(.); 3:0 Lange(.)

28. Spieltag: SG Wilthen - GFC 3:2 (1:1)

 

erste Niederlage unter neuem Coach!

 

Nach neun aufeinanderfolgenden ungeschlagenen Spielen war es nun soweit, der GFC verlor im Land der Schnapsbrenner und Trainer A. Schulze muß sich erstmals mit einer Niederlage seiner Jungs begnügen. Obwohl der Klassenerhalt bereits gesichert war, wollten die Görlitzer weiter an der beeindruckenden Serie arbeiten und keinesfalls als Verlierer den Platz verlassen. Erschwerend – für dieses Vorhaben - wirkte sich aus, dass der zuletzt glänzend aufgelegte Abwehrchef M. Gajin ersetzt werden musste und nach 23. Minuten mit Kapitän J. Vogel ein weiterer Abwehrspieler verletzungsbedingt vom Platz ging. Die Begegnung hatte die schlechten Witterungsverhältnisse (6 ° Celsius und Dauerregen) nicht verdient, denn vom Anpfiff weg spielten beide Teams konsequent nach vorn, soweit der völlig unter Wasser stehende Hartplatz ein „flüssiges“ Kombinationsspiel zulies. Diesmal waren es jedoch unsere Gastgeber, welche den besseren Start erwischten, als Vogel einen Eckball unterschätzte und sein Gegenspieler diese Möglichkeit zur frühen Führung nutzte (5. Minute). Die Gäste ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und konnten nun ihrerseits gefährliche Aktionen vor dem Wilthener Gehäuse verbuchen. Die Rauschwalder Sturmspitzen S. Exner und H. Lange erspielten nun beinahe im Minutentakt Einschussmöglichkeiten, die bis zur 32. Minute jedoch allesamt ungenutzt blieben. Schließlich war es Exner gelungen seine Schnelligkeit gegen zwei Wilthener Verteidiger auszuspielen und den Ball überlegt - am Keeper vorbei - im Tor zu versenken. Mit diesem Remis gingen die Mannschaften zum Pausentee um gestärkt die zweiten 45 Minuten anzugehen. Der fortwährende Regen hatte den Platz mittlerweile in einen See verwandelt und ein ordentliches Fußballspiel eigentlich unmöglich gemacht, es gelang allerdings beiden Mannschaften noch spielerische Akzente zu setzten und den wenigen Zuschauern unterhaltsame Fußballkost zu bieten. Ein individueller Fehler in der Gästeabwehr bedeutete nach einer knappen Stunde die erneute Führung unserer Gastgeber, welche praktisch im Gegenzug durch Galus ausgeglichen wurde als er einen Hänisch-Freistoß über die Linie drückte. Zu diesem Zeitpunkt betrat auch S. Francke den Platz, welcher nach fast einjähriger Spielpause sein erstes Pflichtspiel für die Rauschwalder Farben bestritt. Keine fünf Minuten auf der Spielfläche wurde er regelwidrig von den Beinen geholt, als er Exner´s Schrägschuß nachsetzte, was Strafstoß für den GFC zur Folge hatte – eigentlich! Was nun folgte war der Auftritt des völlig überforderten Linienrichters, welcher nach(!) dem Elfmeterpfiff des Referees die Fahne wegen einer angeblichen Abseitsstellung hob. Zur allseitigen Verwunderung nahm der Schiedsrichter seine Elfmeterentscheidung zurück und ließ mit Freistoß für Wilthen fortfahren. Lächerlich in höchster Potenz!!! Statt der Rauschwalder Führung waren es nun die Gastgeber, die erneut die Führung erzielten (67.), als ein weiterer individueller Fehler im Görlitzer Abwehrbereich bestraft wurde. In den letzten zwanzig Minuten drückte nur noch der Gast und die Wilthener Verteidigung begann mehr und mehr zu schwimmen – was keine Folge der Platzverhältnisse war! Der GFC warf alles nach vorn woraus sich noch eine Vielzahl von Chancen ergab (Exner, Lange, Galus, Scholz, Friedrich) jedoch am Resultat nichts mehr änderte. Allerdings änderte sich noch die Spielerzahl als Weynar nach taktischem Foul die Ampelkarte sah (89.). Wie im Hinspiel reichten der jungen Wilthener Mannschaft vier Chancen um drei Tore zu erzielen und diese Partie als Sieger zu beenden. Da der GFC keineswegs die schwächere Mannschaft war, kann man sich nur den Worten Klaus Toppmöller´s anschließen: „Heute schlug der Schwächere den Dümmeren!“.

 

Torfolge:

1:0 Reime(5.); 1:1 Exner(32.); 2:1 Penther(59.); 2:2 Gallus(61.); 3:2 Reime(67.)

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß; Vogel(23.Glaubitz); Scholz; Friedrich; Hänisch; Birnbaum(65.Höhne); Glaubitz; Gallus; Exner; H.Lange; Singwitz(60.Francke)

 

Schiedsrichter: Riffler(Stolpen)

 

Zuschauer: 80

29. Spieltag: GFC - Gebelzig 2:0 (1:0)

 

Rauschwalde gewinnt sein letztes Heimspiel!

 

Im letzten Heimspiel der Saison wollten sich die Gastgeber unbedingt mit einem Sieg von ihrem treuen Anhang verabschieden. Zudem galt es die Schmach aus dem Hinspiel auszubügeln (1:5). Dementsprechend legten die Gastgeber los und trugen mehrere sehenswerte Angriffe vor das Gästetor. In der Anfanfangsphase dieser Begegnung wurde dem Publikum sehr attraktiver Kombinationsfußball geboten. So wurde dann auch nach 13 Minuten eine der ersten Möglichkeiten genutzt, als Hänisch mit seinem öffnenden Paß Friedrich erreichte und dieser sich gegen seinen Gegenspieler durchsetzte. Aus halbrechter Position gab er dem Leder vom Strafraumeck aus die richtige Richtung und versenkte im entfernten Toreck. Danach verloren die Gastgeber den Spielfaden und die Partie plätscherte vor sich hin! In der 35. Spielminute gab es die einzige nennenswerte Chance für unsere Gäste aber Vogel konnte in letzter Sekunde klären. Man merkte es den Rauschwaldern an, dass sie sich nur äußerst schwer auf dem Biesnitzer Hartplatz motivieren konnten und so taten sie nur das unbedingt nötigste. Mit dem knappen, aber nicht unverdienten Vorsprung ging es zum Pausentee. Nach dem Wiederanpfiff zeigten sich die Gäste druckvoller und hatten zunächst mehr vom Spiel. Gefährlich konnten sie jedoch nach wie vor nicht werden. Nach etwa 15 gespielten Minuten im zweiten Durchgang tankte sich Hänisch vom eigenen Strafraum bis zur gegnerischen Grundlinie durch und flankte auf Birnbaum, welcher überlegt ins lange Eck köpfte. Die Freude über diesen Treffer währte jedoch nur kurz, denn obwohl Hänisch von der Grundlinie flankte, will der Schiedsrichterassistent eine Abseitsstellung erkannt haben. Also weiterhin 1:0. Das Niveau der Begegnung wurde nicht mehr besser, so kann als letztes Highlight nur noch Langes Kopfballtreffer nach Hänisch´s Eckstoß genannt werden, der damit alle Tore dieses Spiels vorbereitet hat! Der treue Rauschwalder Anhang wurde nach einer dramatischen Saison in die wohlverdiente Sommerpause entlassen. Für die erste Mannschaft des GFC heißt es nun am letzten Spieltag in Oppach die Glückwünsche zum Aufstieg zu überbringen und einen ordentlichen Saisonabschluß zu liefern!

 

Torfolge:

1:0 Friedrich(14.); 2:0 Lange(75.)

 

Rauschwalde spielte mit:

Preuß(Böttcher); Vogel; Scholz; Friedrich; Hänisch; Birnbaum; Glaubitz; Höhne; Gallus; Exner; H.Lange

 

Schiedsrichter: Sturm(Oderwitz)

 

Zuschauer: 55

30. Spieltag: FSV Oppach - GFC 5:3 (3:0)

 

Oppach ist heiß auf 100. Saisontor, Rauschwalde auf die Abschlußfeier!

 

Am letzten Spieltag einer hochspannenden und dramatischen Saison wollten die Rauschwalder ihre Gastgeber – nicht ohne Gegenwehr - in die Bezirksliga verabschieden. Rauschwalde übernahm vom Anpfiff weg das Zepter und spielte den Favoriten beinahe an die Wand. Was die Gäste in den ersten 20 Minuten darboten war aller Ehren wert. Dem Publikum wurden Spielzüge offerriert, dass man sich fragen musste, welches Team nächstes Jahr in der Bezirksliga spielt. Auch Torchancen blieben nicht aus. So hatte Höhne nach einer Kopfballverlängerung von Friedrich die frühe Führung auf dem Fuß, vergab aber aus aussichtsreicher Position. Weitere Schüße konnte der gute Oppacher Schlußmann entschärfen. Im Stile einer Spitzenmannschaft traten dann jedoch die Platzbesitzer auf, als sie die Gäste klassisch auskonterten und zur allgemeinen Verwunderung in Führung gingen. Praktisch im Gegenzug hatte Friedrich noch die Möglichkeit zum Ausgleich, sein Schuß nach Höhne-Flanke traf jedoch nur das Außennetz. Oppach wurde nun immer stärker und bewies, dass man zurecht den Spitzenplatz der Staffel 1 inne hat. Mit einer nahezu 100%-igen Chancenauswertung stellte man den klaren 3:0 Halbzeitstand sicher und die Verhältnisse wieder klar. Für Durchgang zwei hatten sich die Gäste viel vorgenommen, wurden jedoch direkt nach Wiederanpfiff eiskalt erwischt als Kirchberger in Torjägermanier einen dicken Abwehrpatzer zum 4:0 ausnutzte. Als wenig später die Oberländer gar auf 5:0 erhöhten, mußte man ein Desaster für den GFC befürchten. Oppach fehlten vier weitere Treffer zum 100. Saisontor, für eben jenes 100 Euro vom Stadionsprecher für den betreffenden Torschützen ausgelobt wurden. Die Rechnung hatte man allerdings ohne den Wirt gemacht! Der GFC wollte nun unbedingt einen Kantersieg der Gastgeber verhindern. Den Startschuß zur Aufholjagd gab H. Lange, als er einen Einwurf nach exellenter Ballannahme per Drehschuß in die Maschen jagte. Rauschwalde kam zurück ins Spiel. Der Offensivdruck der Gäste wurde stetig stärker und mit dem 2:5 belohnt, als Birnbaum mit einem Gegner Doppelpaß spielte und anschließend unhaltbar einlochte. Das 3:5 stellte wiederum H. Lange nach wunderbarem Anspiel von S. Exner sicher. Langes Distanzschuß aus gut 22 Metern war für den Keeper der Gastgeber einfach nicht zu halten. Den Gästen eröffneten sich weitere Möglichkeiten zu verkürzen oder sogar auszugleichen, die beste hiervon vergab Hertel als sein Schuß pariert werden konnte. Die größte Möglichkeit der Gastgeber machte G. Böttcher, im Rauschwalder Tor, mit toller Parade zunichte. Dieses klasse Spiel war ein würdiger Abschluß für eine großartige Saison, welche beide Mannschaften abgeliefert haben. Dem FSV Oppach viel Glück in der Bezirksliga!!!